Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) verliehen am 20. Juni einen IfKom-Preis an Niels Fabian Häußler für seine hervorragende Bachelorarbeit mit dem hochaktuellen Thema "Bewertung von Netzwerken hinsichtlich ihres Einflusses auf Autonomous System Provider Authorization" (ASPA). Die Verleihung dieses Preises erfolgte im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät Digitale Transformation für eine Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering".
Häußler konnte sich in dem Auswahlverfahren aus mehreren herausragenden Abschlussarbeiten durchsetzen. Nominiert waren Arbeiten, die ein breites thematisches Spektrum im Bereich der digitalen Transformation abdecken. Die Themen reichten dabei von Konzepten und Analysen zur Leistungsfähigkeit von Kommunikationsnetzen, Fahrzeugdiagnoseprotokollen und Funkschnittstellen über Sicherheitskonzepte für verteilte Systeme bis hin zu Large Language Models und Algorithmen zur Regelung von Motoren.
Mit seiner Arbeit untersuchte Häußler auf hohem ingenieurtechnischem und wissenschaftlichem Niveau untersuchte er den Einfluss einzelner autonomer Systeme und Netztypen auf die Effektivität der sogenannten ASPA-Validierung. Zur Bewertung dieser Effektivität entwickelte er unter Verwendung graphentheoretischer Methoden ein Modell des Internets, dessen Ergebnisse erfolgreich mit realistischen Praxisdatensätzen validiert wurden. Insgesamt wurden dabei mehr als 77.000 autonome Systeme analysiert. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der strukturellen Abhängigkeiten im Internet-Routing und unterstreicht die zentrale Rolle bestimmter Akteure im ASPA-Kontext.
Die Fakultät "Digitale Transformation" (DIT) der HTWK leistet mit ihrer Ingenieur-Ausbildung und ihren Forschungsbeiträgen einen überaus wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Implementierung digitaler Prozesse und Geschäftsmodelle. Unternehmen, Behörden und Privathaushalte profitieren von den ausgezeichneten Ergebnissen der Hochschule in einem Themengebiet, das insbesondere in Deutschland noch Nachholbedarf aufweist.
Seit vielen Jahren verleihen die IfKom an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig den IfKom-Preis. Dem Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation ist es ein besonderes Anliegen, herausragende Master- und Bachelorarbeiten zu fördern und entsprechend zu bepreisen. Damit unterstreichen die IfKom die Notwendigkeit, junge Menschen von der besonderen Relevanz technischer Studiengänge zu überzeugen. Der Vertreter des Bundesvorstands des Verbandes, Dipl.-Ing. Peter Stöberl freute sich, Niels Fabian Häußler zu seinem Abschluss im Bachelorstudium und zu dem verliehenen Förderpreis beglückwünschen zu können.
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland. www.ifkom.de FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des "Leonardischen Eides" in der Ingenieurbildung erfüllt werden können. www.finaf.org






