Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) verliehen kürzlich einen IfKom-Preis an David Didas für seine hervorragende Bachelorarbeit mit dem hochaktuellen Thema "Development of an OTFS Transmission System on SDR and Experimental Performance Comparison to OFDM under High-Speed Conditions". Die Verleihung dieses Preises erfolgte im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät Digitale Transformation für eine Abschlussarbeit zur Erlangung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering".
David Didas setzte sich in einem Auswahlverfahren der Hochschule aus mehreren herausragenden Abschlussarbeiten durch. Nominiert waren Arbeiten, die ein breites thematisches Spektrum im Bereich der digitalen Transformation abdecken. Die Themen reichten dabei von Konzepten und Analysen für automatische Notrufsysteme für Kraftfahrzeuge (eCall) über akustische Kommunikation von humanoiden Robotern bis hin zu innovativen Übertragungsverfahren für die Funkschnittstelle des Mobilfunks der 6. Generation (6G).
In seiner Bachelorarbeit entwickelte und implementierte B.Eng. David Didas auf der Basis von Software Defined Radio ein innovatives digitales Funkübertragungssystem auf Grundlage des Modulationsverfahrens Orthogonal Time Frequency Space (OTFS), das als vielversprechender Kandidat für zukünftige 6G-Mobilfunksysteme gilt. Das entwickelte System wurde sowohl durch umfangreiche Computersimulationen als auch im Rahmen einer mehrtägigen Messkampagne unter realen Bedingungen auf einer Autobahn erfolgreich evaluiert und mit etablierten Übertragungsverfahren verglichen. Die Arbeit zeichnet sich durch ihre hohe wissenschaftliche Qualität und ihren direkten Forschungsbezug aus. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse wird bereits eine wissenschaftliche Publikation vorbereitet.
Die Fakultät "Digitale Transformation" (DIT) der HTWK leistet mit ihrer Ingenieur-Ausbildung und ihren Forschungsbeiträgen einen überaus wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Implementierung digitaler Prozesse und Geschäftsmodelle. Die prämierte Arbeit zeigt, dass die Fakultät zu hochaktuellen und überaus bedeutenden Forschungsprojekten, wie hier zu der derzeit für 2030 geplanten Einführung der Mobilfunktechnik der 6. Generation (6G), beiträgt. Unternehmen, Behörden und Privathaushalte profitieren von den ausgezeichneten Ergebnissen der Hochschule in einem Themengebiet, das insbesondere in Deutschland noch immer Nachholbedarf aufweist.
Seit vielen Jahren verleihen die IfKom an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig den IfKom-Förderpreis. Dem Berufsverband der Ingenieure für Kommunikation ist es ein besonderes Anliegen, herausragende Master- und Bachelorarbeiten zu fördern und entsprechend auszuzeichnen. Damit unterstreichen die IfKom die Notwendigkeit, junge Menschen von der besonderen Relevanz technischer Studiengänge zu überzeugen. Der Vertreter des Bundesvorstands des Verbandes, Peter Stöberl, freute sich, David Didas zu seinem Abschluss im Bachelorstudium und zu dem verliehenen Förderpreis beglückwünschen zu können.
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 40.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland. www.ifkom.de FinAF ist das Akronym des Forschungsinstituts für die nachhaltige Ausbildung von Führungskräften. FinAF wurde mit dem Ziel gegründet, Ingenieurinnen und Ingenieure auf die Übernahme von Führungsverantwortung vorzubereiten. Anders als in vielen anderen Fortbildungsmaßnahmen für angehendes Führungspersonal erklärt FinAF als Alleinstellungsmerkmal das Prinzip der Nachhaltigkeit zur zentralen Kategorie des Handelns in Führungspositionen. FinAF will damit konkrete Antworten auf die Frage geben, wie die Forderungen des "Leonardischen Eides" in der Ingenieurbildung erfüllt werden können. www.finaf.org






