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Jugend forscht: Nachwuchstalente überzeugen mit innovativen Projekten in Darmstadt
13.02.2026
MINT-Förderung am Fraunhofer IGD

Von nachhaltigen Materialien bis zur Galaxienforschung: Beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Hessen Süd zeigten 57 Teilnehmende eindrucksvoll ihren Ideenreichtum.

Große Begeisterung, kreative Ideen und beeindruckende Forschungsleistungen prägten den diesjährigen Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Hessen Süd, der gemeinsam von den Fraunhofer-Instituten in Darmstadt ausgerichtet wurde. Insgesamt präsentierten 57 junge Forscherinnen und Forscher ihre 29 Projekte der Öffentlichkeit und einer Fachjury.

Die Teilnehmenden traten in den beiden Wettbewerbssparten "Jugend forscht" und "Jugend forscht junior" an. Prämiert wurden mehrere Projekte je Fachgebiet und Altersklasse, darunter erste, zweite und dritte Preise sowie Sonderpreise.

Die ersten Preise im Bereich Jugend forscht junior gingen an das Biologie-Projekt Erlebnishaus für gelangweilte und hungrige Gartenvögel, die Entwicklung nachhaltiger Grillanzünder aus Bioabfällen (Chemie) sowie Geiger-To-Go - Ein selbstgebauter Geigerzähler im Fachgebiet Technik.

In der Sparte Jugend forscht wurden unter anderem das Projekt Pilzmyzel - der Baustoff der Zukunft (Arbeitswelt), die Forschungsarbeit Wenn Pflanzen reden: Chemische Warnsignale bei Basilikum und ihre Bedeutung fürs Klima (Biologie), Rogue Life (Geo- und Raumwissenschaften), Struktur statt dunkler Materie - Rotationsdynamik der SPARC-Galaxien (Geo- und Raumwissenschaften), die Modellierung des Einflusses ähnlichen Lernmaterials auf den Lernerfolg von Karteikarten (Mathematik/Informatik) sowie die Bestimmung von Oberflächenprofilen mit Mini-Drohnen (Technik) mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu allen prämierten Projekten sowie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern sind auf der offiziellen Website von Jugend forscht unter https://www.jugend-forscht-hessen-sued.de/ zu finden.

"Jugend forscht zeigt eindrucksvoll, mit welcher Kreativität, Ausdauer und wissenschaftlichen Neugier junge Menschen an zukunftsrelevanten Fragestellungen arbeiten", sagt Dr. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, stellvertretend für die beteiligten Fraunhofer-Institute in Darmstadt. "Als Forschungsstandort ist es uns ein wichtiges Anliegen, junge Talente früh zu fördern und ihnen Einblicke in angewandte Forschung zu ermöglichen."

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto "Maximale Perspektive" und ermutigte die jungen Forscherinnen und Forscher, ihre Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und über Fachgrenzen hinauszudenken.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Christina Hepp von der Stiftung Jugend forscht e. V., die ein Grußwort hielt und an der Preisverleihung teilnahm. Zudem verabschiedeten die Veranstaltenden den langjährigen Wettbewerbsleiter Dr. Mathias Schott, der den Regionalwettbewerb über viele Jahre engagiert begleitet hat.

Für die ausgezeichneten Siegerinnen und Sieger geht es nun in die nächste Runde: Sie vertreten die Region beim Landeswettbewerb Jugend forscht Hessen. Dort entscheidet sich, wer sich für das große Finale auf Bundesebene qualifiziert.

Die Fraunhofer-Institute in Darmstadt freuen sich, erneut Gastgeber für den renommierten Nachwuchswettbewerb gewesen zu sein und jungen Forscherinnen und Forschern eine Plattform für ihre Ideen geboten zu haben.

Weiterführende Informationen

- Jugend forscht Hessen-Süd: https://www.jugend-forscht-hessen-sued.de/

- https://www.jugend-forscht-hessen-sued.de/index.php?s=Projekte&jahr=2026
Portrait:

Über das Fraunhofer IGD: Seit 1987 setzt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD internationale Standards für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen und unterstützen Industrie und Wirtschaft dabei, sich strategisch zu entwickeln. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 190 Forscherinnen und Forscher generieren an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die "Smart City". Internationale Relevanz entfalten unsere Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterinstitut in Graz und Klagenfurt. Mithilfe unserer Matrixorganisation bedienen wir unsere Kundschaft aus den unterschiedlichsten Branchen mit relevanten technischen und wettbewerbsorientierten Leistungen. Hierfür haben wir branchenerfahrene, crossfunktionale Teams aus Expertinnen und Experten, die auch Planung, Leitung und Evaluation für alle Projektgrößen übernehmen.

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