"Künstliche Intelligenz ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Laut einer Umfrage des ifo Instituts setzen bereits über 40 Prozent der deutschen Unternehmen KI-Tools ein - Tendenz stark steigend", erklärt Andreas Walbrodt, CEO und Co-Founder von enclaive. "Der Trend hin zu Künstlicher Intelligenz ist dabei wenig überraschend, immerhin versprechen die Systeme eine nachhaltige Entlastung im Alltag. Das Potenzial ist dabei über alle Branchen hinweg enorm: von effizienteren Krankenhausbehandlungen bis hin zur schnelleren Analyse von Finanztransaktionen. Gleichzeitig dürfen die Risiken und Gefahren, die mit KI einhergehen, nicht unterschätzt werden."
Herausforderungen und Risiken beim Einsatz von KI
Die Nutzung von KI-Systemen geht mit einer Reihe von Herausforderungen einher:
- Datenschutz und Compliance: Sobald sensible Informationen in KI-Interaktionen einfließen, entstehen Risiken für den Schutz personenbezogener Daten und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften.
- Datenabfluss durch Nutzung öffentlicher Modelle: Öffentlich zugängliche oder falsch konfigurierte LLMs begünstigen Datenlecks und können zur unbeabsichtigten Offenlegung sensibler Informationen und geistigen Eigentums führen.
- KI-basierte Angriffe: Cyberkriminelle manipulieren LLMs über Techniken wie Prompt Injection oder Jailbreaking, um vertrauliche Informationen zu entwenden.
- Operative und betriebswirtschaftliche Herausforderungen: Gerade beim Einsatz externer LLMs gilt es, weitere Fallstricke zu berücksichtigen - von beschränkten Datenmengen über teures Token-Pricing bis hin zur Gefahr eines Vendor-Lock-ins.
Wie enclaive die Kommunikation von Unternehmen mit KI-Systemen absichert
enclaive adressiert diese Herausforderungen mit der GenAI-Firewall Garnet - und eröffnet Unternehmen so den Weg zur sicheren, Compliance-konformen Nutzung von LLMs und SLMs. Aufsetzend auf dem Confidential-Computing-Ansatz, bei dem Daten in jeder Dimension - im Ruhezustand, bei der Übertragung und während der Verarbeitung - verschlüsselt werden, schafft Garnet einen geschützten Rahmen für den Austausch mit KI-Systemen:
- Die Kommunikation erfolgt über das User Interface von Garnet, das in einer auf CPU-Ebene isolierten und verschlüsselten Ausführungsumgebung, auch Enklave genannt, läuft.
- Interne Daten werden dort vektorisiert, mit Metadaten angereichert und in einer Vector Database abgelegt.
- Anwender stellen Fragen in natürlicher Sprache, Garnet vektorisiert die Frage und greift zunächst auf eigene Datenbestände zurück (Retrieval Augmented Generation).
- Bevor externe LLMs oder SLMs einbezogen werden, werden sensible Informationen pseudonymisiert und durch eine Replacement Map abgesichert, sodass keine vertraulichen Informationen das Unternehmen verlassen.
- Die Antwort des LLM oder SLM wird abschließend in der sicheren Enklave erneut mit den vertraulichen Daten angereichert und liefert dem Anwender ein vollumfängliches und validiertes Endergebnis.
Die intelligente Vorfilterung über die Vector Database reduziert die Datenmengen, die in ein externes Modell eingespeist werden. Dies ermöglicht es Unternehmen, große Informationsmengen sicher und effizient zu nutzen - unabhängig von eventuellen Modellbeschränkungen. Gleichzeitig sinken die Kosten, da weniger Rechenleistung benötigt wird.
"Unsere GenAI-Firewall Garnet markiert einen Wendepunkt für den sicheren Umgang mit KI im Enterprise-Umfeld", betont Walbrodt. "Die Lösung verbindet technologische Innovation mit robustem Schutz und eröffnet neue Wege für den Wissenstransfer - und das, ohne die Kontrolle über vertrauliche Daten abzugeben. So legen wir den Grundstein für den verantwortungsvollen Umgang mit generativer KI."
Mehr zu enclaive und Garnet unter https://www.enclaive.io/garnet-gen-ai-enterprise-firewall
Über STARFACE
Die STARFACE GmbH ist ein dynamisch wachsendes Technologieunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. 2005 gegründet, gilt der Hersteller von UCC-Plattformen und IP-Kommunikationslösungen als innovativer Trendsetter im Markt. Im Mittelpunkt des Produktportfolios stehen die als Cloud-Service, Hardware-Appliance und virtuelle VM-Edition verfügbaren STARFACE Telefonanlagen für Unternehmen jeder Größe. Die vielfach preisgekrönten Systeme werden über qualifizierte Partner vertrieben.
STARFACE wird in Deutschland entwickelt und produziert und lässt sich als offene, zukunftssichere UCC-Plattform mit zahlreichen CRM- und Business-Anwendungen verknüpfen. Sie unterstützt alle gängigen Technologien und Standards und ermöglicht über offene Schnittstellen die Einbindung von iOS- und Android-basierten Mobiltelefonen sowie Windows- und Mac-Rechnern in die Kommunikationsstruktur von Unternehmen.
Die STARFACE GmbH ist Teil der STARFACE Group, zu der auch die estos GmbH aus Starnberg gehört.





