Ingenieur aus Schwaben auf internationaler Bühne in Brasilien
18.12.2025
Insgesamt traten über tausend Referentinnen und Referenten auf, davon nur wenige aus dem deutschsprachigen Raum. "Wir sind total stolz darauf, dass Can bei einer der weltweit renommiertesten internationalen Fachkonferenzen in Rio de Janeiro vertreten war", sagt cigus-Geschäftsführer Jens Feuerlein. "Er hat dort zentrale Themen der Präzisionsmechatronik aktiv mitgestaltet."
Mit seinem Vortrag "Time-Optimal Control for Braking Series-Elastic Actuators" präsentierte Özparpucu Ergebnisse seiner Forschung und Entwicklung bei cigus. Konkret ging es um die zeitoptimale Bremsung von serienmäßig eingesetzten Elektromotoren oder elektromagnetischen Modulen. Ein Thema von wachsender Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund von KI und zunehmender Mensch-Roboter-Interaktion. "Das sind wertvolle Beiträge mit großer Bedeutung für Unternehmen zum Beispiel in der Automobilindustrie", betont Jens Feuerlein. "Zugleich untermauern wir als Unternehmen damit unseren Anspruch, Hightech-Entwicklung und anwendungsnahe Forschung zu verbinden."
Can Özparpucu hat an der Technischen Universität Darmstadt und an der University of Illinois studiert und an der ETH Zürich promoviert. Bevor er als Entwicklungsingenieur zu cigus nach Ulm kam, war er unter anderem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt tätig.
Die cigus GmbH besteht seit 2001 und unterhält neben ihrem Sitz in Ulm Technische Büros in Aalen und Königsbronn. Rund 90 Ingenieure, Techniker und Technische Redakteure sind hier vor allem in den Bereichen Optik, Fahrzeugbau, Maschinenbau und Antriebstechnik tätig. Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf Lifecycle-Management von Systemen und CE-Konformität.
Portrait:
Die cigus GmbH vermittelt neben Ingenieure als hochqualifizierte Berater und Entwickler vor allem an Betriebe in den Branchen Optik, Elektronik, Mechatronik, Nutzfahrzeuge und Maschinenbau. Außerdem übernehmen die Fachleute im Rahmen des Interim Management projektweise oder zeitlich begrenzt wichtige Führungsaufgaben in Industrie-Unternehmen. Im Cluster Nutzfahrzeuge (CNS) ist Geschäftsführer Joachim Lang Vorsitzender des Beirats sowie Leiter der Arbeitsgruppe Nachwuchs-Ausbildung-Personal. Er hat sich als Coach und Experte für Personalentwicklung, Unternehmensführung und Unternehmensentwicklung in technischen Branchen bundesweit einen Namen gemacht.






