Wenn Bindung wichtiger ist als Abstammung
Mit seinem neuen Buch "Bindung statt Biologie: Väterrechte im Wandel" legt Autor und Initiator der Bewegung True Dads Deutschland ein kraftvolles Essay vor. Das Werk beleuchtet, wie Vaterschaft heute verstanden und gelebt wird: nicht mehr nur als Ernährerrolle, sondern als gelebte Fürsorge, Nähe und Verantwortung - auch für soziale Väter ohne biologische Abstammung.
Das 340-seitige Buch zeigt die Herausforderungen moderner Vaterschaft zwischen Alltag, Beruf und Beziehung zum Kind. Anhand fiktiver, aber realitätsnaher Szenen - inspiriert von persönlichen Erfahrungen - wird deutlich, wie sehr Kinder unter Bindungsabbrüchen leiden können, wenn Institutionen wie Jugendämter und Gerichte zu spät oder unzureichend handeln.
Kernanliegen des Buches
• Kindeswohl im Zentrum: Kinder haben ein Recht auf Bindung - auch zu sozialen Vätern.
• Systemische Lücken: Die Grauzone zwischen Trennung und Gerichtstermin zum Umgangsrechts wird oft zur Phase aktiver Entfremdung.
• Institutionelles Versagen: Jugendämter agieren häufig formal, aber nicht präventiv, während Bindungen verloren gehen.
• Plädoyer für Reform: Umgangs- und Familienrecht müssen Bindungen schützen, statt sie durch Verzögerung zu gefährden.
"Wenn ein manipulierter Kindeswille nach Monaten als gefestigt gilt und die Wiederherstellung von Umgang als Eingriff erscheint, läuft etwas schief", so Müller.
Mehr als ein Buch - ein Aufruf
Die Veröffentlichung ist eng mit der Initiative True Dads Deutschland verknüpft, die Müller gegründet hat. Ziel ist es, soziale Väter sichtbar zu machen, fehlende Gleichstellung beim Umgangsrecht zu beenden und das Recht des Kindes auf beide Elternteile zu stärken.
• Petition: openpetition.de/!bqchs - "Soziale Elternteile besser schützen"
• Kampagnen & Infos: [Facebook & Instagram @TrueDadsDeutschland]
Buchveröffentlichung: "Bindung statt Biologie: Väterrechte im Wandel"
09.09.2025
Portrait:
True Dads Deutschland ist eine unabhängige, überparteiliche Initiative, die sich für die Anerkennung, den Schutz und den Ausbau von Vater-Kind-Bindungen einsetzt - unabhängig von der biologischen Abstammung. Ziel ist ein Rechtssystem, das gelebte Verantwortung und Fürsorge ebenso schützt wie genetische Verbindungen.



