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Jede dritte Frau in den Wechseljahren fühlt sich einsam
16.06.2023
Es ist eines der großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Dabei kommt jede Frau irgendwann in die Wechseljahre - aber kaum eine redet offen darüber. Viele fühlen sich einsam und unvorbereitet, wissen nicht, wie sie mit den Symptomen umgehen sollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung im Auftrag von TENA*. Um gegen die Scham und das Tabu anzugehen, startet der Marktführer für Blasenschwächeprodukte eine starke Kampagne. Mithilfe der Broschüre "Selten gestellte Fragen" soll ein offener und ehrlicher Austausch über die Wechseljahre in Gang gebracht werden. Traurig, aber wahr: Jede dritte Frau (32 Prozent) in den Wechseljahren fühlt sich einsam. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) hat noch nicht einmal mit dem eigenen Partner über die von ihnen wahrgenommenen Veränderungen des Körpers gesprochen. Und auch sonst reißen sich viele lieber zusammen und funktionieren einfach: Sieben von zehn Frauen haben sich nicht mal mit ihrer Mutter über die Wechseljahre unterhalten (71 Prozent) oder sich mit anderen Frauen innerhalb der Familie ausgetauscht (69 Prozent). Zwei Drittel (66 Prozent) sprechen das Thema weder bei ihren Freundinnen noch bei ihrer Ärztin (65 Prozent) an. Gefangen zwischen negativen Stereotypen Die Wechseljahre haben in unserer Gesellschaft ein schlechtes Image. Kein Wunder, dass es vielen Frauen vor ihnen graust. Viel zu lange wurde die Menopause einfach unter den Teppich gekehrt oder nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen. Viele Frauen empfinden die Wechseljahre daher als negativ besetzt - sowohl in der Gesellschaft als auch in den Medien. Sieben von zehn Frauen (71 Prozent) sind der Meinung, dass überwiegend über die negativen Aspekte der Wechseljahre gesprochen wird, während die positiven Seiten nicht ausreichend zur Sprache kommen. Frauen fühlen sich unvorbereitet Die Angst vor Stigmatisierung und Scham verhindert immer noch offene und ehrliche Gespräche über den Lebensabschnitt. Die Folge: Viele Frauen wissen gar nicht, was in den Wechseljahren auf sie zukommt und wie sie mit den Veränderungen an ihrem Körper umgehen sollen. Sie fühlen sich einsam, isoliert, unvorbereitet und von ihrem Umfeld allein gelassen. Zwei Drittel (66 Prozent) sagen, dass sie sich von ihrem Partner nicht unterstützt fühlen. Lediglich 23 Prozent erhalten von ihrer Mutter Hilfe. Jede vierte Frau (41 Prozent) fühlt sich auf die Wechseljahre nicht genügend vorbereitet. Fast genauso viele (43 Prozent) glauben, dass über die Menopause viele Fehlinformationen und Mythen im Umlauf sind. Die Lebensmitte birgt auch Chancen Mit den Wechseljahren verbinden die meisten vor allem körperliche Beschwerden. Was jedoch viele unterschätzen, sind die positiven Veränderungen. Sechs von zehn Frauen (60 Prozent) sagen, dass die Wechseljahre auch ihre guten Seiten haben. Besonders hervorgehoben wird das Ende der Periode (77 Prozent) und des prämenstruellen Syndroms (48 Prozent). Andere Frauen empfinden es als befreiend, sich keine Gedanken mehr über Schwangerschaftsverhütung machen zu müssen (46 Prozent). Die Kluft zwischen den Generationen überwinden Um Gespräche über die Wechseljahre zwischen den Generationen in Gang zu bringen, hat TENA eine Broschüre mit dem Titel "Selten gestellte Fragen" veröffentlicht. Sie enthält zahlreiche Fragen, mit denen sich ungezwungene Gespräche über die Menopause beginnen lassen. Zudem finden sich darin Tipps und Ratschläge von Frauen in den Wechseljahren, die sie an jüngere Frauen weitergeben möchten. Eine erfrischend ehrliche Sicht auf die Menopause Für die Kampagne hat TENA zudem ein Online-Video produziert. Es räumt mit typischen Klischees auf und zeigt, wie die Wechseljahre wirklich sind - mit hormonell bedingten Wutausbrüchen, Nachtschweiß und Scheidentrockenheit. Unter anderem ist auch ein Moment zu sehen, in dem sich bei der Hauptdarstellerin die schwache Blase bemerkbar macht. Blasenschwäche gehört - neben Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen - zu den häufigsten Symptomen der Wechseljahre. Dem Schweigen ein Ende bereiten "Ewige Jugend und Schönheit wird häufig als das ultimative Lebensziel angesehen. Kein Wunder, dass der Begriff Wechseljahre bei vielen Frauen Angstgefühle auslöst", sagt die Gynäkologin Dr. Verena Breitenbach. Die Menopause leide in unserer Gesellschaft immer noch unter einem chronisch schlechten Image. "Man verbindet sie instinktiv mit Altwerden und Niedergang. Aber das ist Unsinn", so die Expertin. Medizinisch betrachtet handele es sich lediglich um das Ende der fortpflanzungsfähigen Lebensperiode. "Es ist an der Zeit, dem Schweigen ein Ende zu bereiten. Mit der Broschüre von
Portrait:

TENA ist eine Marke von Essity, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Hygiene und Gesundheit. Mit über 60 Jahren Erfahrung ist TENA weltweit die Nr. 1 unter den Marken für Inkontinenz bei Erwachsenen*. Wir bieten eine umfassende Palette an absorbierenden Produkten, Hautpflegeprodukten und digitalen Lösungen für die Gesundheitstechnologie, die auf die Bedürfnisse von Betroffenen, ihren Familien und medizinischem Fachpersonal zugeschnitten sind. Mit TENA steht Essity an vorderster Front bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die zur Verbesserung der Würde und Lebensqualität von Menschen beitragen. Unsere Produkte reduzieren unseren CO2-Fußabdruck, Schritt für Schritt schützen wir nicht nur Menschen, sondern auch unseren Planeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.tena.de. *Euromonitor International Limited; Retail Adult Incontinence, all channels, RSP value sales, Tissue & Hygiene, 2020 edition.

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