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Landwirtschaft in Europa: GAP-Strategie und Umweltschutz
19.05.2023
Die "Gemeinsame Agrarpolitik" (GAP) der Europäischen Union (EU) ist eine der beeindruckendsten Leistungen der EU und gleichzeitig eine wichtige Säule der europäischen Integration. Die GAP wurde 1962 ursprünglich mit dem Ziel gegründet, die Nahrungsmittelproduktion durch europäische Landwirte zu fördern und die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung Europas zu sichern. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln gehört bei weitem nicht für alle Menschen zur Selbstverständlichkeit, weiß Umweltingenieur Jörg Trübl, CEO der MABEWO AG in Küssnacht am Rigi in der Schweiz. "Der Mangel an Wasser und geeignete Ackerflächen sind limitierende Faktoren auch in Europa. Zudem beschleunigt der Klimawandel Trockenheit und Überschwemmungen, die in der europäischen Landwirtschaft Anpassungen beziehungsweise ein Umdenken erforderlich machen", erklärt Jörg Trübl. Mit dem European Green Deal und zahlreichen Projekten reagiert Europa auf die ernstzunehmenden Herausforderungen. So auch die MABEWO Unternehmensgruppe, mit der Entwicklung innovativer Indoor-Farming Lösungen einen Beitrag zur Transformation der Landwirtschaft beizutragen. "Hightech und hoch qualifizierte Hard- und Softwareingenieure arbeiten gemeinsam mit Pflanzenbauern, Mechatronikern und Konstrukteuren an der Entwicklung von neuartigen Indoor-Farming Systemen. Automatisierung, Prozesssteuerung und die Schnittstelle von Technologie und Pflanze stehen im Fokus der Arbeit", so Jörg Trübl. In den letzten Jahren hat sich jedoch der Fokus der "Gemeinsamen Agrarpolitik" verschoben, um bestimmte Umwelt- und sozioökonomische Ziele zu erreichen. Doch welche Ziele sind das genau und wie sollen sie erreicht werden? Umweltschutz in der "Gemeinsamen Agrarpolitik" Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU hat zum Ziel, die Produktivität der Landwirtschaft in Europa zu steigern, eine sichere Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten, mit der Stabilisierung der europäischen Märkte und dem angemessenen Einkommen für landwirtschaftliche Betriebe, sowie für angemessene Verbraucherpreise zu sorgen. Ein zentraler Punkt, den die GAP aktuell angehen muss, ist der Umweltschutz. Die Landwirtschaft hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt, wie beispielsweise die Wasserverschmutzung, die Erosion von Böden und die Veränderung von Lebensräumen für Wildtiere und Pflanzen. Jörg Trübl gibt zu bedenken, dass als Hauptverursacher für das Artensterben vor allem die konventionelle und intensive Landwirtschaft in Europa gilt, ebenso wie die Pestizidbelastung und Überdüngung der Böden und des Grundwassers. Es ist daher entscheidend, dass die GAP intensiver den Umweltproblemen begegnet, um eine effektive Umwelt- und Ressourcennutzung zu gewährleisten. Reduzierung von Chemikalien und Pestiziden In diesem Zusammenhang wird es nötig sein, den Einsatz von Chemikalien oder Pestiziden im Agrarsektor zu reduzieren, um die Umweltbelastung zu verringern. Auch wird verstärkt die Bedeutung von Biodiversitätsanstrengungen hervorgehoben. Das Ziel ist, bis 2030 den Anteil der Öko-Betriebe in der Landwirtschaft deutlich zu steigern. "Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft nicht von heute auf morgen erfolgen kann und dass sie zum Teil höhere Produktionsschwierigkeiten mit sich bringen wird", gibt Jörg Trübl zu bedenken. Umso wichtiger ist es natürlich, dass die EU auch in dieser Hinsicht den Landwirten Unterstützung bietet, sei es in Form von finanzieller Förderung oder durch eine bessere Schulungs- und Beratungsarbeit auch im Bereich der Digitalisierung für die Transformation der europäischen Landwirtschaft. Subventionen für Umweltstandards Die Europäische Union unterstützt Landwirte durch Subventionen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Diese Subventionen sind in der Vergangenheit jedoch auch kritisiert worden, da auf diese Weise der Umweltschutz nicht sehr gefördert wurde. Die neue GAP-Strategie ist darauf ausgelegt, den Fokus stärker auf den Umweltschutz zu lenken und EU-Subventionen an Landwirte zu vergeben, die bestimmte Umweltstandards erfüllen oder sogar überbieten. Dies bedeutet, dass die Landwirte finanziell unterstützt werden, wenn sie beispielsweise ihre Produktion umweltfreundlicher gestalten, indigene Sorten anpflanzen und sich für die Biodiversität einsetzen. Artgerechte Nutztierhaltung Wichtige Bestimmungen der neuen GAP-Strategie werden anhand von Milch- und Fleischproduktion verdeutlicht, die seit Jahren von der Kritik betroffen sind. Die Kritik bezog sich hierbei auf das gegenwärtig unzureichende Tierschutz- und Antibiotikamonitoring bei der Nutztier
Portrait:

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. "Make a better world" investiert in die Zukunft und entwickelt innovative Technologien, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenschonung und Lebensmittelversorgung. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa.

Kontakt:
MABEWO AG Chli Ebnet 3 6403 Küssnacht/Rigi +41 41 817 72 00 https://www.mabewo.com/