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Dr. Reuter Investor Relations - Arcadia Minerals: Mit Tantal und Lithium in wachsende Märkte
11.05.2023

Batteriemetalle bleiben das heißeste Thema im Rohstoffmarkt. Egal ob Kupfer, Lithium, Graphit oder Tantal: die Firmen und die großen Wirtschaftsräume rüsten sich für einen intensiven Wettbewerb um die Versorgung mit Material. Dabei wächst die Nachfrage aus den Bereichen Elektroautos, Erneuerbare Energien oder die Strominfrastruktur rasant. Allein die IEA prognostiziert, dass in den kommenden Dekaden mehrere 100 neue Minen notwendig sind, um die Nachfrage zu stillen. Arcadia Minerals hat sich in diesem Markt zentral positioniert und entwickelt ein aussichtsreiches Lithium-Projekt in Namibia. Daneben aber wollen die Australier eine Tantal-Mine bauen und haben damit bereits einen Interessenten aus China angelockt. Und auch damit positioniert sich Arcadia Minerals in einem geopolitisch hochspannenden Feld, denn ohne Tantal gibt es keine Computerchips.

Konkurrenzkampf zwischen Wirtschaftsräumen und Unternehmen

Nicht erst mit dem Ukraine-Krieg hat sich die Lage an den Rohstoffmärkten verändert. Vielmehr hat sich schon seit Jahren ein intensiver Wettbewerb zwischen den drei großen Wirtschaftsblöcken USA, Europa und China angedeutet. Dazu mischen viele weitere große Länder im Kampf um Rohstoffe und die Versorgung der eigenen Industrie mit. So verfolgen auch Japan, genauso wie Südkorea, Indien, Brasilien, Südafrika oder Australien ihre eigenen Strategien. Besonders deutlich wird dies bei der Elektrifizierung der Gesellschaften. Rohstoffe wie Kupfer, Lithium, Grafit, Nickel, Zink oder Vanadium spielen hier eine wichtige Rolle.

Die USA haben mit dem Inflation Reduction Act ein hunderte Milliarden Dollar schweres Förderprogramm gestartet, um nicht nur den Aufbau von Minen, Batteriefabriken oder Autowerken im eigenen Land zu fördern, sondern auch um Konkurrenten aus Europa oder China zuvorzukommen. So werden beispielsweise Elektroautos mit bis zu 7.500 Dollar gefördert. Die volle Summe erhält der Kunde aber nur dann, wenn große Teile der Produktion und der verwendeten Rohstoffe aus den USA oder befreundeten Staaten kommen. Der Export von Rohmaterialien ist ohnehin stark eingeschränkt worden. Und nun überlegen so manche Batteriekonzerne und Autohersteller, ob sie die für Europa geplanten Produktionsstätten vielleicht doch lieber in den Vereinigten Staaten aufbauen. Niemand will im zweitgrößten Automarkt der Welt in Rückstand geraten. Ähnlich sieht es auf dem größten Automarkt der Welt in China aus. Auch hier wird investiert und es gilt, Rohstoffe zu sichern. Dementsprechend engagiere sich viele chinesische Firmen im Ausland bei Rohstoffprojekten und bestehenden Minen.

Die Dekarbonisierung stellt die Rohstoffmärkte auf den Kopf

Bei Lithium wird die Konkurrenz besonders deutlich. Hier kämpfen inzwischen nicht nur Ländern um die Versorgungssicherheit, sondern auch Unternehmen. So balgen sich traditionelle Lithiumproduzenten wie Albemarle, SQM oder Gangfeng um aufstrebende Firmen. Zuletzt sorgte Albemarle mit einer Übernahmeofferte für die australische Liontown Resources für steigende Aktienkurse. Insgesamt bieten die US-Amerikaner 5,5 Milliarden australische Dollar. Das Angebot wies Liontown dankend zurück. Um solche Unternehmen mit aussichtsreichen Lithium-Vorkommen kämpfen aber nicht nur die traditionellen Lithiumproduzenten. Auch Bergbaukonzerne wie Rio Tinto mischen mit, die sich mit einer 830 Millionen Dollar schweren Übernahme das Rincon-Projekt in Argentinien sichern. Neben diesen Bergbau- und Grundstoffunternehmen aber sind auch kapitalstarke Autokonzerne oder Batterieproduzenten wie Weltmarktführer CATL im Rennen. Zuletzt machte immerhin General Motors Schlagzeilen, dass rund 650 Millionen Dollar in das Thacker Pass-Lithiumvorkommen von Lithium Americas in Nevada investieren will. Andere Autokonzerne wie Volkswagen oder Mercedes-Benz schließen eine direkte Beteiligung an Minenfirmen nicht mehr aus. Das wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Die Zeit drängt dabei, denn die Autokonzerne müssen ihren Ausstoß an Elektrofahrzeugen rasant hochfahren. Sie stehen in intensiver Konkurrenz zu den Platzhirschen Tesla und BYD, die schon lange 100 Prozent auf elektrische Antriebe setzen, technologisch einen Vorsprung haben und Marktanteile sukzessive hinzugewinnen. Die meisten Industrieländer planen ohnehin damit, dass zwischen 2030 und 2040 keine neuen Fahrzeuge mit Verbrenner-Motor mehr zugelassen werden. Führend ist hier aber das kleine Norwegen. Schon 2022 waren 80 Prozent aller Neuzulassungen mit einem Elektromotor ausgestattet. 2025 werden die Skandinavier dann keine Verbrenner mehr zulassen. Wer dann nicht liefern kann, ist aus dem Markt raus.

Das neue Öl und das weiße Öl

Bei dieser rasanten Entwicklung, getrieben von der Politik und gehetzt von den reinen Elektroautoanbietern, ist es kein Wunder, dass Goldman Sachs schon im Frühling 2022 das Jahrhundert der Dekarbonisierung ausrief. Dabei gilt Lithium als das weiße

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Dr. Reuter Investor Relations Dr. Eva Reuter Friedrich Ebert Anlage 35-37 60327 Frankfurt email : [email protected]