Jeder der Preisträger erhält eine Urkunde, die Kyoto-Preis-Medaille aus 20-karätigem Gold sowie ein Preisgeld von 100 Millionen Yen (zurzeit rund 539.000 Euro). Der diesjährige Preis geht an die folgenden drei Preisträger: Tsutomu Miyasaka, Chemiker und Projektprofessor an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Toin-Universität in Yokohama, Japan, sowie außerordentlicher Professor an der Waseda-Universität, Japan, Farooq Azam, Meeresmikrobiologe und emeritierter Professor am Scripps Institution of Oceanography der University of California, San Diego, USA, sowie Laurie Anderson, amerikanische Multimedia-Künstlerin.
Die Kyoto-Preisträger 2026
Fortgeschrittene Wissenschaften: Tsutomu Miyasaka entwickelte
das neuartige Konzept der Perowskit-Solarzellen, deren geringes Gewicht und Flexibilität eine Vision für Energiequellen der nächsten Generation bieten und herkömmliche Annahmen grundlegend verändern. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag auf der Bewältigung von Herausforderungen wie der Verringerung der Umweltbelastung durch den Bleigehalt und der Verlängerung der Lebensdauer. Seine Arbeit hat auch weiterhin großen Einfluss auf die Lösung globaler Energieprobleme.
Grundlagenwissenschaft: Farooq Azam stellte das Konzept des „mikrobiellen Kreislaufs“ vor, das auf seinen Erkenntnissen beruhte. Demnach wird gelöster organischer Kohlenstoff, von dem man zuvor annahm, dass er aus dem marinen Nahrungsnetz verloren geht, stattdessen von Bakterien und Protisten wiederverwertet. Darüber hinaus wies er auf die bedeutende Rolle von Mikroorganismen im globalen biogeochemischen Kreislauf hin, insbesondere im Kohlenstoffkreislauf. Dies führte zu erheblichen Fortschritten in der Meeresökologie und Biogeochemie.
Kunst und Philosophie: Laurie Anderson hat durch ihren innovativen Einsatz von Technologie, der Einfallsreichtum und Witz vereint, eine interdisziplinäre Kreativität bewiesen, die über die Grenzen von Musik, bildender Kunst und Film hinausgeht. Durch die Zusammenführung ihrer eigenen erzählerischen Stimme, ihres Körpers und elektronischer Medien hat sie eine einzigartige, experimentelle und zugleich mit Pop-Elementen angereicherte Kunstform der Multimedia-Performance geschaffen.
Hochauflösendes Bildmaterial zu den Preisträgern des Kyoto-Preises 2026 steht unter folgendem Link zum Download bereit:
https://spgroup.box.com/s/gh3jyoq54k7uuc279mr4gwxg5rp4cwzt
Für weitere Informationen zu Kyocera: www.kyocera.de Über Kyocera Bereits seit über 50 Jahren ist Kyocera in Europa erfolgreich. Von seinem europäischen Hauptsitz in Esslingen am Neckar betreibt die KYOCERA Europe GmbH 26 Standorte inkl. Produktionsstätten, wobei die Produktpalette von Feinkeramik-, Elektronik-, Automobil-, Halbleiter- und optischen Komponenten bis hin zu Industriewerkzeugen, LCDs, Touch-Lösungen, industriellen Druck-Komponenten, Solarsystemen und Konsumgütern wie Küchen- und Büroartikeln reicht. KYOCERA Europe GmbH ist ein Unternehmen der KYOCERA Corporation mit Hauptsitz in Kyoto/Japan, einem weltweit führenden Anbieter von Halbleiter-, Industrie- und Automobil- sowie elektronischen Komponenten, Druck- und Multifunktionssystemen sowie Kommunikationstechnologie. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der erfahrensten Produzenten von smarten Energiesystemen, mit mehr als 45 Jahren Branchenfachwissen. Die Kyocera-Gruppe umfasst 297 Tochtergesellschaften (31. März 2023). Mit etwa 81.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Netto-Jahresumsatz von rund 13,87 Milliarden Euro. Auf der "Global 2000"-Liste des Forbes-Magazins für das Jahr 2023 belegt Kyocera Platz 671 und zählt laut Wall Street Journal zu den "The World's 100 Most Sustainably Managed Companies". Im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr wurde Kyocera für den Nachhaltigkeitsindex (Asia-Pacific) von Dow Jones qualifiziert und bereits zum siebten Mal von Clarivate als "Top 100 Global InnovatorTM 2023" als einer der weltweiten Innovationsträger anerkannt. Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet ca. 685.000 Euro pro Preiskategorie).






