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Schulen sicherer digitalisieren
05.05.2023
Die Digitalisierung in deutschen Schulen ist in vollem Gange. Auch wenn die Anfänge noch holprig und Details wie Haftung, Zugriffsrechte und Regeln zu den Verwendungszeiten noch nicht eindeutig geklärt sind, steht jedem Schüler ein digitales Endgerät zu, um den Begriff "mobiles Lernen" mit Leben zu füllen. Neben den Vorzügen des digitalen Lernens kommt die Verantwortung für ein weiteres Endgerät hinzu. Um Schülern das Achtgeben auf ihre Wertsachen zu erleichtern, rät man seitens der Schule dazu, jegliche Wertsachen zu Hause zu lassen. Egal ob Handys, Markenklamotten oder zu viel Bargeld - was nicht mitgebracht wird, kann auch nicht verloren gehen oder gestohlen werden. Während Smartphones besser zu Hause gelassen werden sollen, weil sie in der Schule eine potenzielle Quelle für Ablenkung und Betrugsversuche darstellen, gilt für eigene oder geliehene Tablets Anwesenheitspflicht. Bei Diebstahl, Beschädigung oder Verlust kommen weder die Schule noch eine Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden auf, da die Haftung und Verantwortung für privat gekaufte und in der Schule geliehene Endgeräte immer beim Besitzer liegen. Geht das Tablet verloren oder wird gestohlen, gilt es den Verlustwert aus eigener Tasche zu ersetzen oder bei Leihgeräten die vereinbarte Selbstbeteiligung zu zahlen. Es liegt erst dann ein Versicherungsfall vor, der einen wertgleichen Ersatz garantiert, wenn das Gerät aus einem verschlossenen Schrank entwendet wurde. Obwohl neue Lehrmittel angeschafft wurden, bleibt bei der Ausstattung der Schulen alles beim Alten. Eine sichere Unterbringung für technische Geräte gibt es in Schulen also bisher selten. Spinde verschaffen Schülern Erleichterung Der Wunsch, seine geliehenen oder selbst gekauften Wertgegenstände zu schützen, ist mehr als verständlich. Besonders in einem stark frequentierten, unübersichtlichen Umfeld wie der Schule. Spinde tragen maßgeblich zu einem höheren Sicherheitsgefühl bei, da Schüler selbst ihre Besitztümer sicher wegschließen können. Auch für Lehrkräfte wäre es eine Erleichterung, einen Teil der Verantwortung abgeben zu können, da diese momentan für die Beaufsichtigung von Taschen und Gegenständen zuständig sind, wenn Schüler nicht selbst darauf achten können. Solange die Ära des gedruckten Schulbuches nicht vorbei ist und Tablets alle Lehrmaterialien komplett ersetzt haben, wird der Schulspind einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Rückengesundheit spielen. Schon oft wurde bemängelt, dass besonders junge Schüler oder Schulanfänger sehr viel Gewicht mit sich herumtragen, um alle benötigten Lehrmaterialien griffbereit zu haben. Die Rechnung, dass eine Schultasche maximal so schwer sein darf wie 15% des Körpergewichts, geht gerade bei den Kleinen nicht immer auf. Die einzige Alternative zum ständigen Transport ist der Verbleib von Lehrmitteln in der Schule, sofern diese nicht für Hausaufgaben benötigt werden. Ein positiver Nebeneffekt: Wichtige Utensilien können nicht mehr zu Hause vergessen werden und Kinder werden dabei unterstützt, sich selbst besser zu organisieren. Neben technischen Geräten und Büchern sind in einem Schließfachschrank viele Gebrauchsgegenstände sicher aufgehoben, die dort nicht über Nacht bleiben, aber tagsüber aufbewahrt werden sollen. Sie gesellen sich zu Fahrradhelmen, Kunstprojekten, Musikinstrumenten, Sportzeug, dicken Jacken oder projektbezogenen Arbeitsmitteln. Kinder, die bis zum späten Nachmittag in der Schule sind, profitieren besonders von der Möglichkeit, Gegenstände für Aktivitäten nach der Schule zu deponieren, ohne diese immer bei sich haben zu müssen. Vor allem wenn nach der Schule keine Zeit mehr für einen Zwischenstopp zu Hause ist, um Taschen oder Kleidung zu wechseln. Ordentlich verstauter Privatbesitz natürlich kommt auch der Schule zugute. Flucht- und Verkehrswege bleiben frei, Unfälle und Diebstähle werden deutlich reduziert und das Gesamtbild der Schuleinrichtung wirkt wesentlich aufgeräumter. Neben einem positiven, optischen Eindruck ist Brandschutz in Schulgebäuden ein weiteres Argument, alle Schulen mit abschließbaren Schränken auszustatten. Heutzutage sind Spinde nur noch in seltenen Fällen aus Holz, sondern aus nicht brennbarem Metall. Sie können daher nach entsprechender Vorplanung überall im Gebäude aufgestellt werden, sofern festgelegte Fluchtwege frei bleiben. Spinde aus Stahl leisten einen wertvollen Beitrag zum Brandschutz, da sie im Vergleich zu einer offenen Garderobe mit typischer Hakenleiste eine geringere Brandlast darstellen. Jacken und Beutel, die üblicherweise an den Haken hängen, kön
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