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Dr. Reuter IR zu Talkpool: GreenTech & Smart Buildings: Smarte Player sorgen für intelligente Gebäudetechnologien
09.11.2021

GreenTech - die Verbindung von Umwelt, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft ist auf dem Vormarsch. Denn: Umwelt- und Klimaschutz sind längst die größten Technologietreiber der Welt. Als besonders potenzialträchtig gilt der Markt für intelligente Gebäudetechnologie, auch als Smart Building bezeichnet. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Gebäude zählen zu den größten Energieverbrauchern. So verursacht der Gebäudesektor fast 40 Prozent des weltweiten CO-Ausstoßes. Durch intelligente Gebäudetechnologie lässt sich dieser Wert radikal verringern. Nach Angaben des Technologiekonzerns Siemens kann der ökologische Fußabdruck eines Gebäudes durch Digitalisierung und Vernetzung um 80 Prozent gegenüber dem eines durchschnittlichen Gebäudebestands verringert werden.

Klimaschutz, Wohlbefinden, Spareffekte

Durch das Zusammenspiel von modernen Sensoren, dem Internet der Dinge (IoT) und digitalen Steuerplattformen lässt sich der Energiebedarf von Privatwohnungen, öffentlichen Gebäuden, Büros oder industriellen Anlagen überwachen, regeln, analysieren und optimieren. Die Steuerung der Raumverhältnisse läuft automatisch rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres - Licht, Temperatur und Luftqualität passen sich jeweils optimal den Bedürfnissen an. Das trägt nicht nur zum Wohlbefinden und der Gesundheit der Nutzer bei, sondern liefert durch die hohe Energieeffizienz auch einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Intelligente Gebäudetechnologie kann aber noch mehr: Störfälle lassen sich rascher erkennen und beheben, der Brandschutz ist stets aktiv, digitale Zugangskontrollen sorgen für Sicherheit. Zudem können anstehende Wartungen frühzeitig identifiziert und automatisch geplant werden. Smart Buildings ist also auch ein Schlüssel dafür, die Kosten für Bewirtschaftung und Instandhaltung eines Gebäudes dauerhaft zu senken

Riesiges Marktpotenzial

Angesichts des hohen Nutzens sowohl für Mensch als auch für Klima und Umwelt überrascht es nicht, dass dem Markt für intelligente Gebäudetechnologie enormes Wachstumspotenzial eingeräumt wird. Nach Schätzung der Research-Gesellschaft Fortune Business Insights wird das globale Marktvolumen in diesem Bereich im Jahr 2021 um 18 Prozent auf 67,6 Milliarden US-Dollar steigen. Das ist aber erst der Anfang. Die Analysten von Fortune Business Insights prognostizieren darüber hinaus, dass sich das Marktvolumen bis 2028 auf 265,4 Milliarden US-Dollar erhöht. Erweisen sich die Prognosen als korrekt, würde das einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von bemerkenswerten 21,6 Prozent entsprechen. Damit wäre Smart Buildings einer der wachstumsstärksten GreenTech-Märkte überhaupt.

Drei Aktien-Ideen für Anleger

Das gewaltige Wachstumspotenzial von Smart Buildings eröffnet Anlagechancen. Aktien von Unternehmen, die in diesem-Segment Umsätze erzielen, haben gute Chancen, sich besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt. Zudem können sie sich resistenter gegen Krisen erweisen, da davon auszugehen ist, dass intelligente Gebäudetechnologie in vielen Ländern regulativ verankert wird. Zudem besteht die Möglichkeit einer Förderung durch staatliche Klimaprogramme. Nachfolgend werden drei Aktiengesellschaften vorgestellt, die im Segment Smart Buildings tätig sind. Bei den beiden ersten handelt es sich um bekannte Technologiekonzerne aus Deutschland. Das dritte Unternehmen ist eine (noch) kleine Hightech-Schmiede aus der Schweiz

Siemens: Wieder in der Spur

Der Münchener Konzern (ISIN: DE0007236101) bietet Gebäudetechnik und Energiesystem über seinen Geschäftsbereich Smart Infrastructure an. Die Palette reicht dabei von Gebäudesicherheit und Gebäudeautomation über Brandschutz und Energieeffizienz bis hin zu Gebäudemanagement und Modernisierung. Smart Infrastructure trägt aktuell mit 24 Prozent zum Umsatz und mit 22 Prozent zum operativen Ergebnis des Konzerns bei. Nachdem das Segment im vergangenen Geschäftsjahr coronabedingt gewisse Umsatz- und Gewinneinbußen verzeichnet hat, läuft es in diesem Jahr wieder sehr gut. Der Auftragseingang erhöhte sich in den ersten drei Geschäftsquartalen (Oktober 2020 bis Juni 2021) um 9 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro, die Umsatzerlöse stiegen ebenfalls um 9 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro und das operative Ergebnis erhöhte sich um 72 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Zudem hat das Unternehmen die Prognose für das Umsatzwachstum in diesem Segment angehoben. Für das gesamte Geschäftsjahr wird nunmehr ein Erlösplus zwischen 8 und 9 Prozent angestrebt, zuvor lag die Zielspanne bei 5 bis 7 Prozent.

Infineon: Smart Building als Wachstumstreiber

Der Halbleiter-Spezialist (ISIN: DE0006231004) bietet ebenfalls ein breites Spektrum an Produkten an, die Gebäude vernetzen und intelligenter machen. Dazu gehören Sensoren und integrierte Schaltkreise (ICs) ebenso wie hardwarebasierte Sicherheitslösungen. So erfasst Infineons Sensorportfolio XENSIVTM

Kontakt:
Dr. Reuter Investor Relations Dr. Eva Reuter Friedrich Ebert Anlage 35-37 60327 Frankfurt email : [email protected]