Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Analysen zu wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Zusammenhängen zu erarbeiten! Nüchtern recherchiert, analytisch detailliert, mit klaren Schlussfolgerungen! Wir scheuen uns dabei auch nicht, unsere (unbequeme) Meinung zu kontroversen Themen abzugeben, unabhängig, unemotional! Dieser Vorspann ist wichtig, wenn wir uns dem heutigen Thema zuwenden!" erklärt Stefan Kühn. "Denn wenige Themen werden so inkonsistent analysiert, gehandhabt und kommuniziert wie Elektromobilität und Klimaneutralität! Wir betonen, dass wir keine Leugner des Klimawandels sind, ganz im Gegenteil! Aber wir sind auch der Ansicht, dass nur effiziente Strategien einen erkennbaren Nutzen bringen! Alles andere sind Feigenblätter für die Gewissensberuhigung!"
Die deutsche Automobilindustrie im staatlich erzwungenen Wandel
Die deutsche Automobilindustrie ist eine Schlüsselbranche in Deutschland (der Jahresumsatz er deutschen Automobilindustrie betrug 2019 rund € 430 Mia. bei einem Bruttoinlandsprodukt von ca. € 850 Milliarden) und wird nun staatlich gezwungen innert kurzer Zeit, ihr gesamte Geschäftsmodell umzustellen! Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür liefern Vereine und Organisationen, die die Politik beraten und gerade in Brüssel einen großen Einfluss haben. Jetzt hat z.B. der International Council on Clean Transportation (ICCT) eine Studie vorgelegt, die nachweisen soll, dass nur mit Elektroautos mit Strom aus regenerativer Energie das sogenannte 1,5 Grad-Ziel der aktuellen Klima-Politik der EU zu erreichen sei! Ein Verbrenner-Verbot 2035 sei deshalb geboten! Wieso so oft liegt der Teufel im Detail resp. im ‚Kleingedruckten': in den Modellannahmen!" stellt Stefan Kühn nüchtern fest: "Die Ergebnisse unserer Analyse sind dem diametral entgegengesetzt und schlichtweg niederschmetternd!"
Signifikante Unterschiede in den Strategien der Autobauer!
Die globale Automobilwirtschaft hat bereits auf die neuen Strömungen und Regulierungen reagiert, verfolgt dabei aber höchst unterschiedliche Strategien. Die Hersteller teilen sich dabei in drei Typen auf:
1. Die reinrassigen Stromer: Tesla ist der Leader in diesem Bereich, Volkswagen will einer werden! Der Mut von VW-Chef Diess wurde von der Börse denn auch bereits belohnt: der Aktienkurs von VW stieg seit Verkündung der neuen E-Strategie von knapp € 150 auf € 300! Die Börse belohnt also eine (wenn auch leider inkonsistente) Strategie! Die Marktkapitalisierung von VW liegt damit immerhin schon bei € 88 Mia. Allerdings kein Vergleich zu Tesla, auch wenn der US-Autobauer in den letzten Monaten Federn lassen musste. So steil der Anstieg der Aktienkurs von Tesla war, so steil ging es dieses Jahr auch wieder bergab. Hatte der US-Autobauer am 25. Januar 2021 seinen bisherigen Höchststand mit einer Marktkapitalisierung von fast USD 850 Mia. erreicht, so ist diese bis heute um mehr als USD 250 Mia. geschrumpft, liegt aber immer noch bei ca. USD 600 Mia. Und damit beim mehr als 7-fachen von VW! Spürt Tesla aber nun den heißen Atem der Konkurrenz im Nacken? Das kann gut sein, verkauft der VW-Konzern ja bereits mehr E-Autos als Tesla!" stellt Stefan Kühn fest.
2. Die Hybrid-Konzerne: In Deutschland ist es vor allem die Daimler AG, die beim Antriebsstrang zwischen Pkw und Lkw unterscheidet. Die Pkw-Flotte soll elektrifiziert werden. Die eigene Lkw-Einheit namens Daimler Truck setzt auf die Brennstoffzelle, die ihrerseits mit Wasserstoff befeuert wird. Vor allem bei Daimler soll sich Widerstand formieren gegen die diskussionslose Übernahme der Elektrostrategie! Zurecht: Hinter vorgehaltener Hand geben viele Auto-Manager zu, dass die Elektroautos zwar immer besser werden, die reine Elektro-Strategie in Europa jedoch im Wesentlichen auf die Vorgaben der Politik zurückzuführen ist. Die basiert vor allem auf einem umstrittenen Punkt: Der Behauptung, dass E-Mobilität die einzige Möglichkeit sei, den Verkehr frei von fossilen Brennstoffen zu machen. Diese Denkweise spiegelt sich in der unter Experten umstrittenen EU-Praxis wider, die Emissionen von Elektroautos einfach und ohne Diskussion mit null anzusetzen - egal wie die Batterien oder der täglich zum Aufladen benötigte Strom gewonnen wird! Und genau diese Annahme ist nicht haltbar und zeigt bei Berücksichtigung der ökologischen Gesamtbilanz (also Bau und Entsorgung der schweren Batterien, dem vielfach nicht umweltverträglichen Abbau der Rohstoffe, sowie der Betankung der E-Autos mit Energie aus fossilen Brennstoffen, etc.) die ganze Problematik: Stromer sind erst ab ca. 150 - 200'000
Stefan Kühn ist Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen wie der Autark Entertainment Beteiligungsholding AG, Musical & More AG, Autark Entertainment AG, u.a. "Sie können diese Pressemitteilung - auch in geänderter oder gekürzter Form - mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden."

