Bayern rannte, Chelsea brannte: Kurz vor der EM 2012 wütet der Wahnsinn
02.12.2
Minute 30... Minute 60... Minute 83: Spiel auf ein Tor, elf mal Big Ben vor dem Kasten der Blues, elf mal Spielzeug eines wütenden Poltergeists. Diese Quälgeister sind bekanntlich launisch, ihre Lust am bösen Spiel kann jäh enden. Die elf Torhüter aus London wussten natürlich von der dunklen Münchener Macht. Und sie hatten in Neapel und Barcelona bereits heftige Monster-Attacken überlebt. Am Zenit des Unmöglichen galt es nun, die Minimalchance noch gezielter zu erdenken. Trainer Di Matteo hatte eine Idee und nutzte die Kraft der Suggestion, gepaart mit einer phantastischen Theorie: Man müsse sich den eigenen Strafraum als raffinierten Panic Room vorstellen. Mit zunehmender Dauer der polternden Attacken würde die Reibung den entscheidenden Funken Glück erzeugen und man würde anfangen zu brennen: wie einst Phönix, der zu Asche werden musste, um unverhofft in neuem Glanz zu erscheinen.
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