Produktivitätsmythen im KI-Zeitalter
19.06.2026
3 Fragen an Mareike Busche, Senior Director DACH & CEE bei Figma:
1. Was ist der größte Produktivitätsmythos in digitalen Produktteams?
Dass Produktivität bedeutet, einfach mehr zu produzieren. Mehr Screens, mehr Features oder mehr Prototypen führen nicht automatisch zu besseren Produkten. Der eigentliche Produktivitätsgewinn entsteht durch gemeinsamen Kontext, klarere Entscheidungen und weniger Reibung zwischen Produkt, Design, Engineering und Business-Teams.
2. Macht KI Teams automatisch produktiver?
KI kann Teams schneller machen, aber Geschwindigkeit allein reicht nicht aus. Wenn Workflows fragmentiert sind, sorgt KI im Zweifel nur dafür, dass mehr Output entsteht – ohne dass das Ergebnis besser wird. Der Wert von KI steigt, wenn sie Teams hilft, Ideen früher sichtbar zu machen, verschiedene Richtungen schneller zu explorieren und Entscheidungen gemeinsam zu treffen.
3. Was unterscheidet starke Produktteams im KI-Zeitalter?
Urteilskraft und Craft. Wenn es einfacher wird, erste Entwürfe und Prototypen zu erzeugen, müssen Teams besser darin werden, zu entscheiden, was wirklich relevant ist. Die besten Teams werden nicht einfach mehr produzieren. Sie werden schneller lernen, sich besser abstimmen und mit mehr Intention bauen.
5 Tipps: Wie Teams Figma für produktivere Design-to-Dev-Workflows nutzen können - hier erfahren Sie mehr.
Portrait:
Figma ist die Plattform, auf der Teams gemeinsam Ideen in herausragende digitale Produkte und Erlebnisse verwandeln. Das 2012 gegründete Unternehmen hat sich von einem reinen Design-Tool zu einer vernetzten, KI-gestützten Plattform entwickelt, die Teams vom ersten Konzept bis zum fertigen Produkt begleitet. Ob Ideenfindung, Design, Entwicklung oder Veröffentlichung – Figma macht den gesamten Design- und Produktentwicklungsprozess kollaborativer, effizienter und zugleich intuitiver.

