Ob Hinterhof, Neubauquartier oder Wärmenetz: GASAG Solution Plus gestaltet die urbane Wärmewende
16.06.2026
Maßgeschneiderte Konzepte statt starrer Schablonen: Mit der Kommunalen Wärmeplanung, die in Berlin bis zum 30. Juni 2026 vorgelegt wird, wird die Notwendigkeit deutlich, zukunftsfähige Entscheidungen für den eigenen Bestand treffen zu müssen. Mit ihren wegweisenden Projekten untermauert die GASAG Solution Plus ihren Anspruch, die Hauptstadt nachhaltig zu transformieren und die gesetzlichen Klimaziele zu erreichen. Der Abschied von fossilen Brennstoffen ist in der Praxis längst Realität. Der Energiedienstleister positioniert sich als erfahrener Partner für die Immobilienwirtschaft, der selbst unter schwierigen Bedingungen die passenden Ideen liefert.
Intelligente Energiekonzepte für Berlins Quartiere in der Praxis
Wo enge Altbaustrukturen, Stadtquartiere oder die komplexen Anforderungen eines urbanen Neubauviertels das Erreichen der Klimaziele erschweren, zeigt das vielseitige Portfolio der GASAG Solution Plus, wie kreative Ingenieurskunst den Klimaschutz wirtschaftlich und verlässlich vorantreibt. Ein Herzstück sind die Wärmenetzlösungen für große Stadtquartiere wie das Wärmenetz Mariendorf mit den Marienhöfen oder Das Neue Gartenfeld in Spandau.
Sektorenkopplung im Großneubau: Das Zukunftsquartier Marienhöfe
Wie eine klimaneutrale Energieversorgung für die Stadt von morgen von vornherein mitgedacht und gestaltet wird, zeigt das visionäre Großprojekt der Marienhöfe. Hier setzt die GASAG Solution Plus auf ein hochgradig vernetztes, modernes Energiesystem: Die wertvolle Abwärme aus einem benachbarten Rechenzentrum wird hocheffizient ausgekoppelt und mithilfe von leistungsstarken Wärmepumpen auf das nötige Temperaturniveau angehoben. Kombiniert mit erneuerbarem Strom aus großflächigen Photovoltaikanlagen auf den Dächern entsteht ein zukunftssicheres Kreislaufmodell, das zeigt, wie moderner Neubau durch clevere Sektorenkopplung komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen wird.
Platzwunder im Kiez: Die Hinterhof-Anlage in Schöneberg
Dass die Energiewende auch im dichten Berliner Altbaubestand keine Freiflächen auf der grünen Wiese benötigt, demonstriert ein erfolgreich realisiertes Projekt in Berlin-Schöneberg. In einer historisch gewachsenen, engen Innenhofstruktur wurde ein komplexes Wohngebäude nachträglich fit für die Zukunft gemacht. Durch präzise ingenieurtechnische Planung gelang es, eine emissionsfreie Außenluft-Anlage flächenschonend direkt im Hinterhof zu integrieren. Dieses Projekt beweist der Immobilienwirtschaft, dass enge urbane Strukturen kein Stoppschild für den Klimaschutz sein müssen.
Großtechnologie im Megablock: Sozialverträgliche Dekarbonisierung im
Pallasseum
Eine ganz andere Facette urbaner Herausforderungen meistert das Unternehmen im bekannten Berliner Pallasseum. Bei der energetischen Sanierung dieser Ikone des sozialen Wohnungsbaus steht neben der CO2-Einsparung vor allem die wirtschaftliche Bezahlbarkeit für die Mieterschaft im Fokus. Durch den intelligenten Einsatz von zentralen Großanlagen und optimierten Systemen wird der riesige Wohnkomplex dekarbonisiert, während gleichzeitig die Betriebskosten stabil gehalten werden – ein Paradebeispiel dafür, dass ambitionierter Klimaschutz und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Unerschöpfliche Kraft aus der Tiefe: Geothermie für die verlässliche Grundlast
Erdwärme ist unabhängig von Jahreszeit und Wetter das konstante Rückgrat moderner, dezentraler Energieversorgung. Über oberflächennahe Sondenfelder wird die natürliche, ganzjährig gleichbleibende Temperatur des Erdreichs angezapft und mittels moderner Verdichtertechnologie präzise auf das benötigte Heiz- und Warmwasserniveau angehoben. Weil diese unerschöpfliche Quelle emissionsfrei und unabhängig von äußeren Umwelteinflüssen liefert, bildet sie das perfekte energetische Fundament für zukunftssichere Quartiere.
Oberflächennahe Geothermie ist das Herzstück des CO2-freien Quartiers Paule Panke. Dafür werden über 100 Erdsonden in eine Tiefe von fast 100 Metern in das Erdreich eingebracht. Mit Sole-Wasser-Wärmepumpen wird das konstante Temperaturniveau von etwa 10 Grad im Erdreich auf eine Temperatur von maximal 60 Grad für die Warmwasseraufbereitung und 35 Grad für die Heizungen angehoben.
Unsichtbare Potenziale unter der Erde: Wärme aus dem Abwasserkanal
Ergänzt wird dieser vielseitige Technologiemix durch die Erschließung völlig neuer Energiequellen wie der Abwärme aus Abwasserkanälen. Kommunales Abwasser verliert selbst im tiefsten Winter kaum an Temperatur und ist ein gigantischer, ungenutzter Wärmespeicher direkt unter den Straßen der Stadt. Über Spezial-Wärmetauscher im Abwasserrohr recycelt GASAG Solution Plus diese thermische Energie beispielsweise für die Gewerbeimmobilie „The Friedenauer“. Eine hocheffiziente Option, die das urbane Portfolio perfekt abrundet.
„Wir dürfen die Wärmewende nicht in Schubladen stecken – im urbanen Raum muss für jedes Gebäude, jede Situation die passende Idee entwickelt werden können“, erklärt
Stefan Schönberger, Geschäftsführer bei GASAG Solution Plus. „Ob wir modernste Anlagentechnik in einen engen Schöneberger Altbau-Hinterhof einpassen, das
Pallasseum sozialverträglich sanieren oder im Neubau der Marienhöfe ein hochkomplexes System aus Wärmenetz, Rechenzentrums-Abwärme und Photovoltaik aufziehen: Wir liefern schon heute die realen Antworten auf die Frage, wie Gebäude effizient und zukunftssicher dekarbonisiert werden können. Jedes Quartier hat seine eigenen Gesetze, aber mit kreativer Ingenieurskunst finden wir für jede schwierige Ausgangslage die richtige Antwort.“
Portrait:
Die GASAG Solution Plus, ein Unternehmen der GASAG-Gruppe, hat sich der grünen Wärme-, Kälte- und Energie-versorgung verschrieben. Der Energiedienstleister entwickelt mit seinen Kunden maßgeschneiderte Pläne, um ihren individuellen Weg in eine fossilfreie Zukunft jetzt schon zu gehen. Die GASAG Solution Plus ist Profi in Sachen Energiekonzepte: sie plant und realisiert verlässlich und termingerecht und hält langfristig Versorgungsverspre-chen. Weitere Informationen auf www.gasag-solution.de.


