So ist etwa die europäische CNC-Niederlassung von Protolabs in Telford nach AS9100 zertifiziert - eine Qualifikation, die sicherstellt, dass Produktentwickler und Ingenieure hochwertige, den Branchenstandards der Luft- und Raumfahrt entsprechende Teile erhalten. Zudem hat jeder Kunde aus den genannten Branchen Zugang zu dediziertem technischem Support, Kundendienstteams und Fertigungskompetenzen, die das Unternehmen anbietet. Als globaler Hersteller ermöglichen AS9100-zertifizierte Bearbeitungsanlagen sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten Luft- und Raumfahrtunternehmen das Nearshoring der jeweiligen Lieferketten, wodurch Versorgungsengpässe bei Komponenten reduziert werden.
"Die Space Foundation ist eine führende Organisation für eine der wichtigsten Branchen, die wir bei Protolabs betreuen. Genau aus diesem Grund freue ich mich auch darauf mit den anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten. Gemeinsam können wir dafür Sorge tragen, dass wir weiterhin an der Spitze der Entwicklung bleiben und Innovationen in der Luft- und Raumfahrt vorantreiben", berichtet Suresh Krishna, CEO und Präsident von Protolabs.
Protolabs versorgt seine Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowohl über eigene Anlagen als auch über ein Netzwerk geprüfter Fertigungspartner weltweit. Das hybride Geschäftsmodell nutzt die Geschwindigkeit und die Automatisierung der eigenen Werke sowie die erweiterten Kapazitäten und Kosteneffizienz der Fertigungspartner, um einen in der Fertigungsindustrie einzigartigen Service zu schaffen.
"Unser Hybridmodell ermöglicht es Luft- und Raumfahrtingenieuren sowie Einkäufern, Risiken zu reduzieren, Produkte schneller auf den Markt zu bringen und ihre Lieferketten durch Rapid Prototyping und On-Demand-Produktion zu optimieren", erklärt Chris Gottlieb, Senior Product Director bei Protolabs. "Darüber hinaus wird unsere Zusammenarbeit mit der Space Foundation zusätzlich dazu beitragen, uns mit Blick auf unsere Roadmap noch klarer aufzustellen und gemeinsam die Bedürfnisse der Branche noch besser zu erfüllen."
Dank der Kapazitäten und Möglichkeiten des 3D-Druckzentrums von Protolabs in Putzbrunn nahe München ist das Unternehmen auch im Bereich der additiven Fertigung bestmöglich aufgestellt, um die Luft- und Raumfahrtindustrie zu unterstützen. So erweitern die jüngsten Investitionen in die Multi-Jet-Fusion-Technologie (MJF), darunter der HP 5620 Pro mit Prozessentwicklung, die Möglichkeiten für leichte Luft- und Raumfahrtkomponenten. Durch eine bessere Kontrolle über die Druckparameter können Unternehmen feinere Strukturen herstellen, die in der Folge hochleistungsfähige, leichte Komponenten ermöglichen.
Um die Zusammenarbeit zwischen Engineering- und Beschaffungsteams zu verbessern, hat Protolabs zudem seine E-Commerce-Plattform mit der Einführung von ProDesk by Protolabs überarbeitet. Das neue Online-Werkzeug beschleunigt die Zeitpläne in der Luft- und Raumfahrt für Produktentwicklungs- und Beschaffungsteams durch KI-gestützte Angebotserstellung und DFM-Analysen (Design for Manufacturability) in Echtzeit, ermöglicht nahtlose Peer-to-Peer-Zusammenarbeit und beinhaltet eine Reihe von Werkzeugen, die Prototyping- und Produktionsprojekte unterstützen.
Protolabs ist der weltweit führende Digitalhersteller für kundenspezifische Prototypen und Kleinserienteile. Das technologieorientierte Unternehmen verwendet fortschrittliche Technologien für 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss, um Teile innerhalb weniger Tage zu fertigen. Das Ergebnis ist eine beispiellos schnelle Markteinführung für Produktdesigner und Ingenieure weltweit. Aspekte: - Digitale 3D-CAD-Modelle werden von einem automatisierten Angebotssystem und urheberrechtlich geschützter Software in Anweisungen für Hochgeschwindigkeits-Fertigungsanlagen umgewandelt. Dabei wird ein digitaler Zwilling des gewünschten Teils erstellt. Das Resultat sind Teile, die volldigitalisiert hergestellt und innerhalb von einem bis 15 Tagen geliefert werden. - Das Unternehmen stützt sich auf drei primäre Dienstleistungen: Spritzguss, CNC-Bearbeitung und 3D-Druck (Additive Fertigung). - Die Spritzgusstechnik wird für Quick-turn-Prototypenherstellung, Bridge-Tooling und Kleinserienproduktion von bis zu 10.000 und mehr Teilen sowie für kleinere Mengen von Altteilen eingesetzt. Das Unternehmen bietet mehr als 100 Thermoplaste, Metalle und Silikone an. - Protolabs verwendet indexiertes 3- und 5-Achsen-Fräsen und Drehen zur Bearbeitung von technischem Kunststoff und Prototypen aus Metall sowie von funktionsfähigen Fertigteilen in Mengen von weniger als 200. - Bei der Additiven Fertigung werden fortschrittliche 3D-Drucktechnologien eingesetzt, die extrem genaue Prototypen mit komplexen Geometrien erstellen können. Additive Teile werden mit Stereolithographie, selektivem Lasersintern, Multi Jet Fusion, PolyJet und Direktem Metall-Lasersintern sowie in verschiedenen Kunststoffen und Metallen hergestellt.






