In der Live-Vorführung zeigt Neumonda, wie Raptor die GDDR5-Bausteine unter anwendungsnahen Bedingungen prüft. Damit stellt Neumonda unter Beweis, dass es möglich ist, unterschiedliche DRAM-Technologien, von DDR4 bis DDR6 und LPDDR4 bis LPDDR6 sowie High-Performance-Speicher wie HBM, mit einer ASIC-basierten Testplattform durchzuführen. Das zu deutlich geringeren Kosten als herkömmliche Testsysteme, aber mit vergleichbarer Funktionalität und Testabdeckung. Raptor befindet sich in der finalen Entwicklungsphase, das Tape out ist für die zweite Jahreshälfte geplant.
"Seit Jahrzehnten werden DRAMs mit großen, teuren Testplattformen geprüft, die den Anforderungen moderner Anwendungen immer weniger entsprechen", erklärt Peter Pöchmüller, CEO von Neumonda. "Mit Raptor, Octopus und Rhinoe zeigen wir, dass es möglich ist, sämtliche DRAM-Tests auf kompakter Hardware durchzuführen - und das zu einem Bruchteil der Kosten und mit zuverlässigeren Ergebnissen. Mit unseren Live-Tests auf der embedded world zeigen wir, dass unsere Vision eines ASIC-basierten Testboards nicht länger theoretisch ist. Sie funktioniert, sie ist skalierbar und sie wird die Art und Weise, wie DRAMs getestet werden, grundlegend verändern."
Rhinoe und Octopus: Wegbereiter für neuartige DRAM-Tests
Neumonda zeigt in Nürnberg zudem seine weiteren Testplattformen, Rhinoe und Octopus.
Der FPGA-basierte Rhinoe-Tester ist eine kompakte, energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Testsystemen und bietet Burn-in-, Array- und Full-Speed-DRAM-Tests für DDR3- und DDR4-Komponenten. Mit diesem ersten DRAM-Testboard hat Neumonda gezeigt, dass der revolutionäre neue Ansatz für Speichertests praktikabel ist.
Der Octopus-Tester wurde speziell für Hochleistungsspeicher für KI-Anwendungen entwickelt. Er erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 6,4 Gbps und kann mehrere DRAM-Generationen (DDR4, DDR5, LPDDR4 und LPDDR5) testen. Es ist das einzige Testboard, das Signal- und Energieintegritätstests unter anwendungsnahen Bedingungen erproben kann. Damit hilft Octopus Speicherherstellern und Modulhäusern, bessere Ausbeuten zu erzielen und Ausfallraten deutlich zu reduzieren.
Gemeinsam mit Raptor zeigt Neumonda, dass DRAM-Tests applikationszentriert, skalierbar und kosteneffizient sein können.
Besucher können alle Testplattformen auf der embedded world vom 10. bis 12. März in Nürnberg in Halle 1, Stand 340 live erleben.
Über FMC
FMC wurde 2016 als Spin-off der NaMLab GmbH, einem Unternehmen der TU Dresden, gegründet, um die von dem ehemaligen deutschen DRAM-Hersteller Qimonda erfundene ferroelektrische Hafniumoxid-Technologie zu kommerzialisieren. FMC ist ein Fabless-Halbleiterunternehmen mit Niederlassungen in Dresden, Mailand (Italien) und Nordamerika. Das Produktangebot von FMC umfasst hochdichte, stromsparende, nichtflüchtige DRAM- und Cache-Chips, die die Leistung und Energieeffizienz von Edge- und Cloud-KI-Systemen dramatisch verbessern. Seit seiner Gründung arbeitet FMC eng mit sächsischen, bundesdeutschen und europäischen Fördermittelgebern zusammen und ist für diese kontinuierliche Unterstützung sehr dankbar. Weitere Informationen unter: https://ferrolectric-memory.com/
Über Neumonda
Neumonda wurde mit dem Ziel gegründet, das umfassendste Knowhow über Speicher-technologien und -anwendungen unter einem Dach zu vereinen. Die Neumonda Gruppe umfasst drei Unternehmen, die sich alle auf einen Aspekt von Halbleiterspeichern konzentrieren: Das Memory Competence Center MEMPHIS Electronic, das Speicher-produkte von mehr als 18 verschiedenen Speicherherstellern vertreibt, den Speicher-hersteller Intelligent Memory sowie NEUMONDA Technology, die Innovationsschmiede der NEUMONDA Gruppe, die aus der DNA von Qimonda entstanden ist. Neumonda Technology hat es sich zur Aufgabe gemacht haben, Burn-In und Array-Tests von DRAM-Speicherkomponenten und -Modulen drastisch zu reduzieren und insbesondere für industrielle und spezielle Marktsegmente erschwinglich zu machen. Weitere Informationen unter: ww.neumonda.com



