Auf dem Autodach: Skiausrüstung leichte Beute für Diebe
23.01.2026
Diebe halten vor allem auf Parkplätzen und an Autobahnraststätten nach schneller Beute Ausschau. Mit teurer Skiausrüstung auf Dachgepäckträgern oder in Dachboxen haben sie dabei oft leichtes Spiel. "Skifahrer sollten das Auto während der Pause besser nicht oder nur kurz aus den Augen lassen", sagt Michael Urban, Experte für Sachschäden bei der R+V Versicherung. "Solche Diebstähle sind nicht nur ärgerlich. Sie kommen den Geschädigten auch teuer zu stehen. Denn die Skiausrüstung auf dem Autodach ist meist nicht versichert."
In Garage versichert
Der Grund: Ski, Stöcke und Gepäck sind nicht fest mit dem Auto verbunden. Deshalb deckt die Kfz-Kaskoversicherung den Diebstahl nicht ab. "Die Hausratversicherung springt zwar grundsätzlich für Diebstähle aus dem Auto ein. Das gilt aber nur, wenn das gestohlene Equipment "unsichtbar" im Auto verstaut war, also im Kofferraum", erklärt R+V-Experte Urban. Wer das Auto samt Dachbox in einer geschlossenen Garage parkt, kann ebenfalls auf Erstattung hoffen.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
- Lassen sich Dachgepäckträger nicht abschließen, ist noch größere Vorsicht geboten. Hier haben es die Diebe besonders leicht.
- Reisende sollten Skier in Dachboxen unbedingt mit Spanngurten fixieren. So verhindern sie, dass die Skier bei einem Unfall die Kunststoffwand durchstoßen und zum gefährlichen Geschoss werden. Gleichzeitig bietet das zusätzlichen Diebstahlschutz, weil die Kriminellen länger brauchen, um die Ski zu lösen.
- In manchen Fällen lohnt sich eine Reisegepäckversicherung. Dann ist die Skiausrüstung versichert, wenn sie bei einem Unfall zerstört wird.
Portrait:
Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die "Ängste der Deutschen" ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.






