Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Sie wird genutzt, selbstverständlich und oft beiläufig, für Texte, Analysen oder Recherchen. Mitarbeiter greifen zu KI, weil sie funktioniert. Nicht, weil sie erlaubt ist. Für Unternehmen entsteht daraus ein Spannungsfeld, das sich nicht länger ignorieren lässt: Produktivität auf der einen Seite, Kontrollverlust auf der anderen. Datenschutz, Datenverarbeitung und technische Infrastruktur geraten dort ins Wanken, wo Nutzung schneller ist als Regelwerk.
Genau an diesem Punkt setzt HanseGPT an. Die in Deutschland entwickelte KI-Plattform überführt eine gelebte Praxis in einen klar definierten, DSGVO-konformen Rahmen und macht aus informeller Nutzung eine steuerbare Infrastruktur. HanseGPT versteht sich dabei bewusst nicht als weiteres KI-Tool, sondern als Grundlage für den professionellen Einsatz von künstlicher Intelligenz in Organisationen, die Verantwortung nicht an Software delegieren wollen.
Die Architektur folgt einem klaren Anspruch: strikt europäisch, im Kern deutsch, nachvollziehbar und kontrollierbar. Während andere Plattformen ihre Systeme zwar an Standorten in Deutschland betreiben, die zugrunde liegende Infrastruktur jedoch häufig von Hyperscalern wie Amazon, Google oder Microsoft bereitgestellt wird, bleibt die Frage eines möglichen US-Zugriffs – etwa über den US CLOUD Act – trotz europäischer Regelwerke umstritten.
HanseGPT geht hier konsequent weiter. Die Speicherung aller Daten erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum in Nürnberg, betrieben von einem deutschen, ISO-27001-zertifizierten Anbieter. Die KI-Verarbeitung selbst erfolgt beim europäischen Marktführer, der dabei keine Daten speichert und keinerlei Eingaben für KI-Training verwendet. Sämtliche Daten verbleiben damit jederzeit unter der Kontrolle der Anwender und innerhalb der Europäischen Union. Ergänzt wird dieses Setup durch ein öffentlich zugängliches Trust-Center, das technische und organisatorische Maßnahmen transparent dokumentiert und Datenschutz- sowie Compliance-Prüfungen erleichtert.
Auch bei der Qualität der Ergebnisse geht HanseGPT einen anderen Weg als viele etablierte Systeme. Statt Antworten als gegeben hinzunehmen, macht die Plattform ihre Entstehung sichtbar. Mehrere KI-Modelle lassen sich parallel befragen, Ergebnisse vergleichen und Perspektiven zusammenführen. Wo andere Systeme Sicherheit simulieren, schafft HanseGPT Einordnung. Dieser Multi-Model-Ansatz reduziert Abhängigkeiten und eröffnet eine fundiertere Entscheidungsgrundlage. Künftig sollen ein automatischer Fakten-Check und ein Prompt-Optimierer die Zuverlässigkeit zusätzlich erhöhen und KI-Halluzinationen weiter eindämmen.
„KI wird längst genutzt, unabhängig davon, ob Unternehmen dafür einen offiziellen Rahmen geschaffen haben“, sagt Nonito Capuno, Geschäftsführer von HanseGPT. „Unsere Aufgabe ist es, diese Realität aus der Grauzone zu holen und in eine kontrollierbare, transparente und DSGVO-konforme Umgebung zu überführen.“
Im Arbeitsalltag zeigt sich dieser Anspruch nicht in isolierten Funktionen, sondern im Zusammenspiel. HanseGPT unterstützt die Arbeit mit Dokumenten, den Aufbau von Wissensdatenbanken, das Klonen von Chats und kontextbezogene Folgefragen. Über eine Browser-Sidebar lässt sich KI direkt im aktuellen Arbeitskontext nutzen, ohne Inhalte in externe oder unkontrollierte Systeme auszulagern.
Über HanseGPT
HanseGPT ist eine in Bremen entwickelte KI-Plattform für den professionellen Unternehmenseinsatz mit Fokus auf DSGVO-Konformität, technischer Transparenz und europäischer Infrastruktur. Der Betrieb erfolgt ausschließlich in deutschen Rechenzentren eines deutschen Anbieters, ohne Nutzung von US-Cloud-Diensten. Standardmäßig kommen KI-Modelle aus der Europäischen Union zum Einsatz. Eingaben werden nicht für Trainingszwecke verwendet. Ein öffentlich zugängliches Trust-Center stellt technische und organisatorische Informationen für Datenschutz- und Compliance-Prüfungen bereit.
Pressekontakt:
Svenja Zitzer
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HanseGPT

