Work-Life-Balance und die Bedeutung von Workations
Studien von Randstad zeigen, wie sehr Beschäftigte ihre Work-Life-Balance schätzen: Jeweils 46 % und 34 % würden keine Stelle annehmen, wenn diese nicht ausreichend Arbeitszeit- oder Arbeitsortflexibiltät bietet, zeigt das Randstad Arbeitsbarometer 2025. Generell stufen 65 % der Arbeitnehmenden flexible Arbeitszeiten als wichtig oder sehr wichtig ein, und 57 % die Flexibilität beim Arbeitsort.
Und Unternehmen scheinen die Bedeutung dieses Ausgleichs immer stärker anzuerkennen: Im diesjährigen Arbeitsbarometer gaben jeweils ein Viertel aller Beschäftigten an, dass ihre Arbeitgeber ihnen in den vergangenen sechs Monaten mehr Arbeitsortflexibilität und Arbeitszeitflexibilität gewährt hätten.
"Die Ergebnisse unserer Studien sind ein vielversprechendes Zeichen für mehr Work-Life-Balance am Arbeitsplatz - und einen wichtigen Beitrag dazu können eben Workations leisten, von denen auch Arbeitgeber profitieren. Denn Unternehmen stärken damit ihre Attraktivität und Bindung, fördern eine reifere, ergebnisorientierte Kultur und professionalisieren Strukturen für die hybride Zusammenarbeit. Beschäftigte wiederum erleben mehr Flexibilität im Lebensentwurf, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatem sowie oft mehr Fokus, Kreativität und Motivation durch den Ortswechsel. Damit Workations für beide Seiten gewinnbringend sind, braucht es allerdings klare Regeln und Erwartungen", erklärt Verena Menne, Director Group HR bei Randstad Deutschland.
So geht's: Praktische Tipps für die Workation
1. Klare Workation-Policy: EineWorkation-Richtlinie hilft, Klarheit zu schaffen - für Arbeitgeber und Arbeitnehmende. Sie definiert im Idealfall die zulässigen Länder, die maximale Dauer (z. B. 2-4 Wochen) und auch die Kernarbeitszeiten sowie Erwartungen zur Erreichbarkeit.
2. Standardprozesse für Antrag und Freigabe definieren: Vorlagen für die Beantragung einer Workation, klare Zuständigkeiten für die interne Prüfung (HR, Führungskraft, ggf. Steuer/Legal) und die schriftliche Zustimmung erleichtern den administrativen Weg zu einer Workation.
3. Erwartungen festlegen: Urlaubstage sind echte freie Tage; während der Workation hingegen gelten in der Regel ganz normale Arbeitszeit, Erreichbarkeit und Vergütung - Workation ist kein Urlaub im arbeitsrechtlichen Sinne.Nach Vereinbarung und je nach betrieblichen Anforderungen können Arbeitszeiten jedoch flexibler gestaltet werden.
4. Probelauf machen: Arbeitnehmende sollten Videocalls vor Beginn ihrer Workation in ihrer Unterkunft oder am gewünschten Arbeitsort Zielort testen, den verlässlichen Zugriff auf alle Systeme prüfen - insbesondere ihre verschlüsselte WLAN-Verbindung - und im Zweifel Backup-Pläne (bspw. einen Hotspot über das Handy) vorbereiten.
5. Vertrauen schaffen: Workations funktionieren nur, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmende am selben Strang ziehen. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Beschäftigten auch während der Workation ihre Arbeit erledigen - und umgekehrt diese darauf, dass ihre Vorgesetzten nicht alles akribisch kontrollieren. Dafür braucht es die richtige Kultur, deren Gestaltung lange vor einer Workation beginnt.
Über das Randstad Arbeitsbarometer
Das Randstad Arbeitsbarometer wurde 2003 eingeführt und deckt inzwischen 35 Länder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal jährlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgewählten Ländern ergänzen im Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen. DieBefragung wird online unter Arbeitnehmer:innen im Alter von 18 bis 67 Jahren durchgeführt, erwerbstätig oder Einzelunternehmer sind, oder arbeitslos, aber eine künftige Beschäftigung anstreben. Die Mindeststichprobengröße beträgt 500Interviews pro Land.
Randstad ist Deutschlands führender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem Gespür für Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip human forward. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 47.350 Mitarbeitern und rund 530 Niederlassungen in 300 Städten ansässig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit zählen die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personallösungen für unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch für Fach- und Führungskräfte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit über 50 Jahren in Deutschland aktiv, gehören wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederländischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro (Jahr 2022), rund 662.200 Mitarbeiter im täglichen Einsatz und rund 4.900 Niederlassungen in 39 Märkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum größten Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen gehören neben der Randstad Deutschland GmbH & Co KG außerdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. CEO ist Richard Jager.






