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Europa vereint für den Frieden in Frankfurt
22.12.2025
Rund 600 Gäste aus fünf europäischen Ländern, darunter Deutschland, Tschechien und Frankreich, versammelten sich am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, zur Peace City Gala Night in Frankfurt-Griesheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rolle von Führungspersönlichkeiten beim Aufbau einer friedlichen und gesunden Gesellschaft - angesichts wachsender sozialer und politischer Herausforderungen in ganz Europa.

Die Gala bildete den Abschluss einer Reihe von Initiativen, die von der Frankfurter Initiative Peace City 069 organisiert wurden. Sie brachte Vertreter aus Zivilgesellschaft, Politik, Religion, Bildung und Kultur zusammen - mit dem Ziel, den Dialog über Verantwortung, sozialen Zusammenhalt und Frieden sowohl auf kommunaler als auch auf europäischer Ebene zu stärken.

Der Abend wurde mit Grußworten verschiedener religiöser Würdenträger eröffnet. Rabbiner David Basok hob die Bedeutung der Friedensförderung durch Bildung, Dialog und zivilgesellschaftliches Engagement hervor und erklärte:
"Wir beten für den Frieden. Wir wünschen uns Frieden und wir versuchen unser Bestes, um durch Bildungsprogramme, durch Gespräche und durch Taten unseren Teil zum Frieden beizutragen."

Ein zentrales Element der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion "Europa als Friedensprojekt - Ursprünge, Zukunftsverantwortung & die Rolle der Städte". Repräsentanten sozialer Bereiche, darunter eine Bürgermeisterin aus einem Pariser Vorort, kamen zusammen, um über ihre Verantwortung zu sprechen. Matthias Böhning, Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), betonte die Verantwortung der Städte, jungen Menschen gewaltfreie, gesellschaftlich sinnvolle Perspektiven und Teilhabemöglichkeiten zu bieten.

Ricarda Haase, Leiterin der Zweigstelle von HWPL Deutschland e.V., richtete einen eindringlichen Appell an die europäischen Entscheidungsträger. Sie betonte, dass Frieden kein abstraktes Ideal sei, sondern eine gemeinsame Verantwortung auf allen Ebenen der Gesellschaft:
"Leiterinnen und Leiter Europas, bitte wacht auf. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, sondern die Verantwortung von jedem einzelnen."

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der Religious Peace Academy, einer internationalen Bildungsinitiative zur Förderung des interreligiösen Dialogs. Stellvertretend für diese noch nie zuvor dagewesene Vereinigung kamen an diesem Abend über 50 Priester, Imame, Pfarrer, Vorstände, Theologiestudenten und weitere Leitungspersönlichkeiten aus dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum, Sikhismus und dem Islam zusammen.

Sie unterzeichneten eine Deklaration, dass das an diesem Abend Beschlossene nicht nur aus Worten besteht, sondern durch zahlreiche Projekte zur Vereinigung der Religionen und für ein solidarisches Miteinander untermauert wird. Kahlon Singh, ein Sikh-Priester aus Österreich, unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Lernräume und Dialogformate zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses und des sozialen Zusammenhalts.

Abgerundet wurde das Programm durch unterschiedliche kulturelle Darbietungen und Performances aus Tschechien, Deutschland und Frankreich.

Die Anfang 2025 in Frankfurt gegründete Initiative Peace City hat es sich zum Ziel gesetzt, Frieden als gelebten Wert im städtischen Alltag sichtbar zu machen. Die Organisatoren kündigten an, dass die Initiative ihre Aktivitäten im kommenden Jahr fortsetzen und ausweiten wird - gemeinsam mit Partnern aus der Region und internationalen Netzwerken wie HWPL.
Portrait:

HWPL ist eine internationale Friedensorganisation, die sich für globalen Frieden und die friedliche Beendigung von Kriegen in über 100 Ländern weltweit einsetzt. Als international agierende NGO mit Konsultationsstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) ist sie ebenfalls mit der Abteilung für globale Kommunikation der Vereinten Nationen (DGC) verbunden. Durch Friedensarbeit, Bildungsprogramme und interreligiöse Dialoge arbeitet HWPL eng mit Vertretern aus Gesellschaft, Politik, Bildung und Religion zusammen, um in gemeinsamer Zusammenarbeit die Schaffung von Frieden voranzutreiben. Knapp eine Million Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Friedensinitiativen von HWPL weltweit und nehmen an lokalen Friedensprojekten und Bildungsprogrammen teil, um gute Rahmenbedingungen für Frieden in den einzelnen Ländern vor Ort zu schaffen.

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