3,5 Milliarden WhatsApp-Profile öffentlich abrufbar - Unternehmen brauchen jetzt klare IT-Richtlinien
02.12.2025
Schon 2024 wurde mit dem "Mother of All Breaches" (MOAB) die größte Datensammlung der Internetgeschichte bekannt. Zusammen offenbaren diese Vorfälle ein Grundproblem: Unternehmen verlassen sich noch immer auf technische Schutzmaßnahmen, während Verhaltensregeln, Richtlinien und interne Vorgaben fehlen oder veraltet sind.
"Daten müssen heute nicht mehr gestohlen werden - sie sind bereits öffentlich. Angriffe sind nicht mehr technisch, sondern persönlich", erklärt Uwe Rusch, Geschäftsführer der advantegy. "Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen deshalb klare, verbindliche und gelebte IT-Richtlinien."
Unternehmen unterschätzen die Gefahr - und ihre Verantwortung
Viele Organisationen glauben, dass moderne Bedrohungen allein ein IT-Problem sind. Doch in der Praxis entstehen Risiken längst durch menschliches Verhalten:
- private Nummern im Berufsalltag
- unregulierte Nutzung von WhatsApp & Co.
- unklare Prozesse zur Freigabe sensibler Informationen
- fehlende Regeln für Homeoffice und mobile Arbeit
- unklare Lösch- und Entsorgungsprozesse
- unbedachte KI-Nutzung ohne Compliance-Rahmen
"Mit einem echten Foto und der echten Telefonnummer kann jede Nachricht wirken, als käme sie von einem Kollegen oder einer Führungskraft. Ohne klare Verhaltensregeln geraten Unternehmen schnell in gefährliche Situationen", so Uwe Rusch.
Der aktuelle WhatsApp-Vorfall verdeutlicht: Datenschutz und IT-Sicherheit beginnen nicht bei Firewalls - sondern bei Orientierung und klaren Vorgaben im Arbeitsalltag.
IT-Richtlinien werden zum Führungsthema - advantegy liefert Best-Practice-Standards
advantegy unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung umfassender und praxisnaher IT-Richtlinien, die weit über einfache Musterlösungen hinausgehen. Die eigenen Richtlinien des Unternehmens umfassen über 30 Seiten und beinhalten u. a.:
- Regeln für den sicheren Umgang mit dienstlichen und privaten Geräten
- Vorgaben für Messenger-Nutzung und Social-Media-Verhalten
- sichere Arbeitsweisen im Homeoffice und bei mobiler Arbeit
- Datenschutzanforderungen im operativen Alltag
- Prozesse zur Entsorgung von Papierdokumenten und Datenträgern
- interne Freigabe- und Meldeprozesse
- Leitlinien für den sicheren Einsatz von KI - inklusive Bezügen zum EU AI Act
"Unternehmen brauchen heute Orientierung, keine Einzelmaßnahmen. Eine moderne IT-Richtlinie ist kein Ordner für die Schublade, sondern ein Sicherheitskompass", betont Uwe Rusch.
WhatsApp-Fall zeigt: Regeln sind keine Kür, sondern Pflicht
Durch die Verknüpfung von Telefonnummern, Profilbildern und Rollenzuordnungen können Angreifer täuschend echte Nachrichten erstellen.
Gerade KMU sind betroffen, da dort oft:
- private Mobilnummern genutzt werden
- Messenger geschäftlich eingesetzt werden
- Prozesse nicht eindeutig definiert sind
- Sensibilisierung fehlt
Eine professionelle IT-Richtlinie übersetzt diese Risiken in konkrete Handlungsvorgaben, die Mitarbeitende im Alltag wirklich anwenden können.
advantegy ruft Unternehmen auf, Richtlinien zu aktualisieren
"Es reicht nicht mehr aus, technische Maßnahmen zu implementieren. Führungskräfte müssen entscheiden, wie im Unternehmen kommuniziert, gearbeitet und mit Daten umgegangen wird", sagt Uwe Rusch. "Unternehmen, die jetzt keine klare Linie haben, setzen sich vermeidbaren Risiken aus."
advantegy unterstützt Unternehmen bei:
- Erstellung oder Modernisierung von IT-Richtlinien
- Integration von Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Vorgaben
- Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitenden
- Praxisnaher Umsetzung - auch im Homeoffice und mobilen Arbeiten
Mehr Details zur Analyse, zu den Auswirkungen auf Unternehmen und zu den notwendigen Schritten für moderne IT-Richtlinien stellt advantegy im aktuellen Blogbeitrag bereit. Dort zeigen die Experten, wie Unternehmen strukturiert, verständlich und zügig zu klaren Regeln gelangen.
Portrait:
Die advantegy GmbH berät ihre Kunden bei der digitalen Transformation, digitalisiert Geschäftsprozesse und entwickelt und implementiert digitale Geschäftsmodelle. Das Unternehmen treibt seit 2018 den internen Wandel des Beratungsgeschäfts und hat mit der KI-basierten Sprachanalyse Lexeffect und mit der digitalen Content-Plattform Future Interactive die ersten eigenen digitalen Geschäftsmodelle umgesetzt. Der nächste Schritt in der Unternehmens-Transformation ist der geplante Umzug 2023 in ein eigenes Bürogebäude, welches im Zeichen von Nachhaltigkeit und einem Multispace-Bürokonzept errichtet wird. Zu den Kunden der advantegy zählen mittelständische Unternehmen, Konzerne und der öffentliche Dienst.




