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Innovationsmangement für eine Mehrheit der Führungskräfte und Wissensarbeiter laut Miro-Studie eine Herausforderung
07.09.2023
Führungskräfte wie Mitarbeiter in Unternehmen sind nahezu einstimmig der Meinung, dass Innovation eine notwendige Voraussetzung und entscheidend für den Unternehmenserfolg ist. Doch aufgrund der wirtschaftlich unsicheren Situation, Zurückhaltung angesichts möglicher Fehlschläge und aufgrund veralteter Prozesse sind aktuell nur wenige Unternehmen in der Lage, ihr Innovationspotenzial voll auszuschöpfen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie* von Miro, dem visuellen Workspace für Innovation. Demnach sind sich weltweit fast alle der befragten Führungskräfte (98 Prozent) und Wissensarbeiter (90 Prozent) einig, dass Innovation - im Rahmen der Umfrage definiert als "Konzeption, Entwicklung und Implementierung neuer Produkte und Dienstleistungen" - heute unverzichtbar für den Geschäftserfolg ist. Über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg sehen aktuell vier von fünf befragten Führungskräften (82 Prozent) das konkrete Risiko, dass ihr Unternehmen ohne Innovation die kommenden fünf Jahre nicht überleben wird. Obwohl weitgehend Einigkeit dahingehend herrscht, wie wichtig effektives Innovationsmanagement im zunehmenden globalen Wettbewerb ist, scheinen viele Führungskräfte überfordert und priorisieren das Vorantreiben von Innovationen nicht. Als Gründe dafür geben sie an: - Unsichere Wirtschaftslage: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Führungskräfte und ein signifikanter Teil der Wissensarbeiter (47 Prozent) geben an, Innovationsvorhaben seien in der aktuellen Lage ein Luxus, der kaum zu stemmen ist. Tatsächlich ist die Mehrheit der Führungskräfte (54 Prozent) weltweit sogar der Meinung, dass ihre Unternehmen Innovationsvorhaben pausieren sollten, bis sich die wirtschaftliche Lage stabilisiert hat - obwohl sie gleichzeitig Innovationskraft im Wettbewerb als größte Bedrohung für das eigene Unternehmen sehen. - Angst vor Fehlschlägen: Die Mehrheit der befragten Führungskräfte (62 Prozent) gibt an, Zurückhaltung und Sorge vor Fehlschlägen hindere sie daran, Innovationen stärker voranzutreiben. Hier scheinen auch persönliche Bedenken eine Rolle zu spielen: Fast ein Drittel der Führungskräfte befürchtet, ihre Karriere zu gefährden oder ihre persönliche Reputation zu schädigen, wenn von ihnen initiierte Innovationsvorhaben scheitern. Gleichzeitig macht sich mehr als die Hälfte der Wissensarbeiter Sorgen (52 Prozent), dass ihr Arbeitsplatz gefährdet sein könnte, wenn ihr Unternehmen nicht innovativ ist bzw. wird. - Veraltete Prozesse und Technologien: Fast ein Drittel der Führungskräfte (31 Prozent) gibt an, dass die größten Hindernisse bei der Umsetzung von Innovationsprojekten in ihren Unternehmen technologischer (z. B. veraltete Tools) und organisatorischer Natur (weitere 25 Prozent) sind, insbesondere hinsichtlich funktionsübergreifender Kollaboration. Das sehen viele Wissensarbeiter (31 Prozent bzw. 30 Prozent) ähnlich. "Innovationsmanagement ist zu einem existenziellen Betriebsrisiko für Unternehmen geworden. Unternehmen, die nicht innovieren, werden sich mittelfristig nicht durchsetzen können", sagt Paul D"Arcy, Chief Marketing Officer von Miro. "Die Umfrageergebnisse zeigen aber nicht nur die Herausforderungen, denen sich Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen gegenübersehen. Sie geben auch einen Hinweis zu deren Bewältigung. Indem sie diesen Lösungsansätzen Priorität einräumen, können Unternehmen einen Kurs einschlagen, der nicht nur ihr Fortbestehen sichert, sondern auch ihren Erfolg." Wie können Unternehmen ihre Krise im Bereich Innovationsmanagement überwinden? Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass Unternehmen Innovationen nicht im großen Maßstab oder systematisch managen. Um ihre Krise in diesem Bereich zu überwinden, sollten Unternehmen: - Eine klare Innovationsstrategie ausarbeiten und diese unternehmensweit kommunizieren - Innovationsvorhaben und -initiativen diversifizieren und diese selbstbewusst vorantreiben - Funktionsübergreifende Produktentwicklungsprozesse auf Effizienz und Kundenorientierung hin optimieren - Die Sorge vor Fehlschlägen und persönliche Bedenken durch rasche Etablierung einer gesunden Ausprobier- und Fehlerkultur zerstreuen "Arbeit wird zunehmend zu einem Multiplayer-Game. Die erfolgreichsten Unternehmen setzen zu einem immer größeren Grad auf Kollaboration - sowohl intern als auch extern - um ihre Ziele effizienter und effektiver zu erreichen. Dies gilt auch für den Bereich Innovationsmanagement", sagt Wayne Kurtzman, Research VP, Social Communities and Collaboration bei IDC. "Wenn Teams so org
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Über Miro Miro ist ein visueller Workspace für Innovation, der es verteilten Teams jeder Größe ermöglicht, das nächste "große Ding" zu entwickeln. Die unendliche Leinwand der Plattform ermöglicht es Teams, ansprechende Workshops und Meetings zu leiten, Produkte zu entwerfen, Ideen zu brainstormen und vieles mehr. Miro, das seinen Hauptsitz in San Francisco und Amsterdam hat, hat bereits mehr als 55 Millionen Nutzer:innen weltweit, darunter 99 % der Fortune-100-Unternehmen. Miro wurde 2011 gegründet und beschäftigt mehr als 1.800 Mitarbeiter:innen in 12 Hubs auf der ganzen Welt. Mehr Informationen unter https://miro.com/de.

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