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"Blitzdürren" in Europa - Klimawandel nachhaltig bekämpfen
25.07.2023
Die anhaltende Trockenheit und Hitzeperiode in Europa löst in der Landwirtschaft große Besorgnis aus. Nach einem feuchten Frühjahr regnete es wochenlang nicht, aber die Temperaturen stiegen kontinuierlich. Diese Entwicklungen fördern die sogenannte Blitzdürre, die in den meisten Teilen der Welt immer häufiger anzutreffen ist. Blitzdürren entstehen, wenn die Böden trocken sind und die Temperaturen ungewöhnlich schnell steigen. Darunter leiden weltweit Ökosysteme und Landwirtschaft. Die Auswirkungen dieser sogenannten Blitzdürren auf die Landwirtschaft werden auch Verbraucher spüren. Aus der Sicht des Umweltingenieurs Jörg Trübl steigen die Herausforderungen mit den Folgen dieser Wetterbedingungen der extremen Trockenheit für die europäischen Ackerböden massiv. Laut Studien von Forschern der amerikanischen Universität Oklahoma (2022), erschienen in der Fachzeitschrift "Nature Communiations Earth & Environment", lautet die Prognose, dass diese Dürren besonders in Europa, Nordamerika und im Amazonasgebiet blitzartiger auftreten werden. Das bedeutet, dass binnen kürzester Zeit Böden austrocknen. Extremwetterphänomene in Europa: Hochwasser, Jetstreams und Blitzdürren Sind veränderte Jetstreams, Blitzdürre und Wetterpeitschen erst der Anfang? Rekordniederschläge folgen auf Dürreperiode, die das Anpflanzen von Getreide verhindern oder ausgebrachten Dünger von den Äckern schwemmen, Europa leidet unter Extremwetterereignissen. Dürren entwickeln sich in mehreren Monaten und lassen sich in ihrer Dauer und Intensität früh vorhersagen, sagt der Deutsche Wetterdienst, aber mit steigenden Temperaturen und anhaltende Trockenheit kommen sogenannte Blitzdürren auch in Europa quasi über Nacht. Die anhaltende Trockenheit und die steigenden Temperaturen im Frühsommer 2023 haben zu einer erhöhten Verdunstung bei Bäumen und der Vegetation geführt. Meteorologen warnen vor massiven Wassermangel im Boden, da die Pflanzen in der aktuellen Hitzeperiode große Mengen Wasser aus dem Boden aufnehmen. Dies führt zu sinkenden Wasservorräten und bereitet insbesondere den Landwirten große Sorgen. Landwirte befürchten Notreife und Ernteverluste Besonders besorgniserregend ist die Situation bei Getreidesorten wie Winterroggen und Winterweizen. Die ausreichenden Niederschläge im Frühjahr haben die Pflanzen verwöhnt und ihre Wurzeln nicht ausreichend entwickelt. Der plötzliche Wassermangel zwang die Pflanzen in die Knie und viele Landwirte befürchten nun eine Notreife. Die entscheidende Kornbildungsphase dieser Getreidesorten wurde erheblich gestört, dies kann zu Ernteverlusten führen. Europäische Landwirte befürchten auch für Weizen, Roggen und Braugerste, dass sie zu den größten Verlierern durch die Gefahren einer Blitzdürre werden. Die europäische Landwirtschaft rechnet damit, dass Ernten früher starten werden als üblich, da die Pflanzen aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen schneller reifen. Dies könnte zu einer Überlastung der landwirtschaftlichen Betriebe führen, da sie möglicherweise nicht ausreichend auf den frühen Erntebeginn vorbereitet sind. Weitere Herausforderungen entstehen für die Maisernte. Der Mais konnte 2023 erst spät gesät werden, durch Trockenheit hatte der Mais wenig Wasser zur Verfügung und damit bestehen Gefahren von Ernteverlusten und geringeren Qualität der Maisernte. Stress-Test Klimawandel für die europäische Landwirtschaft Das Fraunhofer-Institut hat Studien durchgeführt, um die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit auf die Landwirtschaft zu analysieren. Auch diese Ergebnisse sind besorgniserregend und zeigen, dass sich die Wetterextreme aufgrund des Klimawandels verstärken und die Häufigkeit von Dürreperioden zunimmt. "Die europäische Landwirtschaft muss innovative Ansätze, wie die Bewässerungssysteme, die vielerorts nicht ausreichend auf diese Wetterbedingungen vorbereitet sind, investieren", sagt Jörg Trübl. Eine Antwort auf die Studien des Fraunhofer-Instituts liegen in der Notwendigkeit von Anpassungsstrategien und nachhaltigen Lösungen, um die Resilienz der Landwirtschaft zu stärken und Auswirkungen von Blitzdürren zu minimieren, ist Umweltingenieur Trübl überzeugt. Agri-Solar als Lösungsansatz Inmitten dieser Herausforderungen rücken innovative Ansätze wie Agri-Solar, um den negativen Auswirkungen wie der Blitzdürre entgegenzuwirken, in den Fokus. Insbesondere, wenn Agri-Solar als integrierte Lösung Anwendung findet, werden positive Effekte erzielt, sind Forschende überzeugt. Jörg Trübl erläutert, da
Portrait:

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. "Make a better world" investiert in die Zukunft und entwickelt innovative Technologien, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenschonung und Lebensmittelversorgung. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa.

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MABEWO AG Chli Ebnet 3 6403 Küssnacht/Rigi +41 41 817 72 00 https://www.mabewo.com/