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Bevölkerungswachstum: Eine große Herausforderung für die Landwirtschaft
24.06.2023
Die moderne Landwirtschaft steht vor der Herausforderung, genügend fruchtbare Böden für die Produktion von Nahrungsmitteln für die steigende Weltbevölkerung bereitzustellen und dennoch die Umwelt zu schützen. Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die niemanden verschont und nur gemeinsam gelöst werden kann, darüber haben sich die Mitglieder der Weltgemeinschaft im Rahmen des Pariser Klimaabkommens geeinigt. Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), eine Institution der Vereinten Nationen, auch als Weltklimarat bekannt, sagt voraus, dass unverminderte Treibhausgasemissionen im Verlauf des 21. Jahrhunderts zur weiteren raschen Erwärmung führt. Zudem führt der IPCC Report Climate Chance 2023 aus, dass das 1,5 Grad-Ziel kaum noch bis 2030 zu erreichen ist, der Klimawandel die Schwächsten trifft und die nächsten Jahre entscheidend sind. Umweltingenieur Jörg Trübl gibt zu bedenken, dass zu den immensen Herausforderungen der Landwirtschaft die steigende Flächennachfrage und die Bodenversiegelung zählen. Dafür werden Lösungen in unterschiedlichen Bereichen erarbeitet. Die schweizerische MABEWO AG verfolgt einen innovativen Lösungsansatz, um diese Konkurrenz zu mildern, indem sie Agri-Solar und Indoor-Farming als Antwort für eine globale ressourceneffiziente Landnutzung einsetzt. Die Umsetzung erfolgt als Agri-Tech-Lösung durch die MABEWO GREENTOCUBE AG, eine Tochter der MABEWO AG, mit automatisierten modularen Grow-Container als Indoor-Farming-Anlage und oder mit eigenständigen Agri-Solar-Lösungen als Symbiose aus Acker und Energiegewinnung. Agri-Solar: Ackerbau und erneuerbare Energie Agri-Solar ist eine Technologie, die es ermöglicht, Flächen gleichzeitig für die Landwirtschaft und die Stromerzeugung zu nutzen. Einige der größten Vorteile der Agri-Solar-Technologie sind die Effizienz und die Produktivität, da eine erhebliche Einsparung von Land- und Energiekosten erreicht wird. "In Kombination mit Agri-Solar-Anlagen beispielsweise für Sonderkulturen im Obst- und Gemüseanbau wird sowohl die Pflanzen- als auch die Stromerzeugung optimiert. Dies steigert die Wirtschaftlichkeit sowohl der landwirtschaftlichen Kulturen als auch der Energieproduktion", erklärt Jörg Trübl. Mit Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen wird auf der gleichen Fläche Energie produziert und der Boden gleichzeitig vor Erosion geschützt, was wiederum den Ertrag steigert. Gleichzeitig bieten Agri-Solar-Anlagen Nutzpflanzen Schutz, was zu höheren Erträgen pro Flächeneinheit führt. Studien des Fraunhofer-Instituts belegen, dass Agri-Photovoltaik einen neuen Ansatz zur Entschärfung der Flächenkonkurrenz darstellt. Die technischen Ansätze zur Integration von Photovoltaikanlagen in die Landwirtschaft sind vielfältig. Beispielsweise lassen sich mit Agri-Solar-Lösungen auch landwirtschaftliche Tätigkeiten wie das Pflegen und Ernten durch die Schaffung von überdachten Anbauflächen und die Unterstützung energetischer Belastungen durch Wasser und Boden optimieren. Innovative landwirtschaftliche Produktion Die Kombination von erneuerbaren Energien und innovativer landwirtschaftlicher Produktion unter kontrollierten Bedingungen wird die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der lokalen Landwirtschaft in ganz Europa neu definieren. "Agri-Solar als Kombination landwirtschaftlicher Flächen mit Energiegewinnung aus Sonnenlicht sowie mit lokalen Biogasanlagen werden dabei wichtige Elemente sein", sagt Jörg Trübl hierzu. Die Effizienz der Agri-Solar-Technologie ermöglicht positive Auswirkungen auf die Umwelt. Nicht vergessen werden darf, dass Pflanzen Energie sind, was in vielerlei Hinsicht Bedeutung hat. Zum einen erfolgt die Umwandlung des Sonnenlichts in Biomasse und die Pflanzen gelten als wichtigste Energiequelle für Menschen und Tier. Emissionsreduzierung ist nicht das einzige Klimaziel. Die Kombination Acker und Photovoltaik verringert den Einsatz von Pestiziden, da die Schattenbereiche im Anbau auch weniger anfällig für Schädlinge sind. Insgesamt führt die Installation von Agri-Solar-Anlagen zu einer nachhaltigen Nutzung von Boden und Ressourcen. Jörg Trübl erklärt, dass die Anforderungen an Agri-Solar-Anlagen allerdings hoch sind: Es gilt, die Anforderungen von Landwirtschaft und Stromerzeugung in Einklang zu bringen. So müssen die Solaranlagen so positioniert werden, dass die landwirtschaftlichen Nutzflächen bestmöglich genutzt werden können. Hier ist es essentiell, dass der landwirtschaftlich genutzte Boden nicht durch die Installation der Solaranlagen zerstört oder beschädigt wird. Gleichzeitig müssen sie energieeffizient arbeiten und dem Witterungswechsel stan
Portrait:

Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. "Make a better world" investiert in die Zukunft und entwickelt innovative Technologien, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen: Klimaschutz, Energiewende, Ressourcenschonung und Lebensmittelversorgung. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa.

Kontakt:
MABEWO AG Chli Ebnet 3 6403 Küssnacht/Rigi +41 41 817 72 00 https://www.mabewo.com/