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Am besten mit System: FMEA, FKM, systematische Konstruktion und Leichtbau
02.12.2
Die Innovationskraft zu steigern und gleichzeitig höchste Kostendisziplin zu bewahren – was nach der Quadratur des Kreises klingt, wird heutzutage im Bereich der Konstruktion und Entwicklung von Maschinen als normal vorausgesetzt. Unmögliches möglich machen kann zwar auch das HDT (Haus der Technik) nicht. Wissen von höchster Praxisrelevanz vermitteln, welches verantwortlichen Personen in Unternehmen entscheidend weiterhilft, hingegen schon. So zum Beispiel im Fall des Seminars „Methoden zur effizienten systematischen Konstruktion in der Produktentwicklung“. Zweck der zweitägigen Veranstaltung (08.-09.11.2023 in Essen; weitere Termine vorhanden) ist es, die aktuellen Erkenntnisse der Produktentwicklung sowie moderne Methoden und Vorgehensweisen in der Konstruktion nutzbar zu machen. Nach einer Einführung zur Konstruktionssystematik lernen Teilnehmende die aktuellen Ansätze zum organisatorischen Ablauf von Produktentwicklungsprozessen und zur Optimierung von Konstruktionsprozessen sowie die Wirkweise diverser Konstruktionsmethodiken kennen. Zudem werden Kosteneinsparpotenziale präsentiert. Zusätzliche Übungen dienen der Vertiefung. Fehler selbst entdecken, bevor es andere tun Alles über die systematische Identifikation von Fehlern, die Fehlervermeidung und Produkt- und Prozessoptimierung erfahren Teilnehmende im HDT-Seminar „FMEA – Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse“ (06.-07.12.2023 in Essen bzw. online; weitere Termine vorhanden). Seit Jahrzehnten ist FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) das Werkzeug der Wahl für die Analyse, Bewertung und Verringerung von Produkt- und Prozessrisiken durch das frühzeitige Aufspüren von Fehlermöglichkeiten und deren Ursachen. Das Seminar erläutert den Teilnehmenden anhand von konkreten Beispielen, wie sich FMEA im eigenen Unternehmen nutzbringend einsetzen lässt. Dazu gehören neben den fachlichen Grundlagen auch die Moderation von FMEA-Teams. Im praktischen Teil der Weiterbildung sind Teilnehmende aufgefordert, selbst ein FMEA-Beispiel (Design und/oder Prozess) zu bearbeiten und zu moderieren. Stand der Technik in Sachen Festigkeitsnachweis: FKM-Richtlinie Um den strukturierten Festigkeitsnachweis für Stahl, Eisenguss- und Aluminiumwerkstoffe dreht sich ein weiteres HDT-Seminar mit dem Titel „Einführung in die FKM-Richtlinie für den Festigkeitsnachweis von Maschinenbauteilen“ (14.-15.11.2023 in Essen; weitere Termine vorhanden). Die FKM-Richtlinie, die als Stand der Technik für den Festigkeitsnachweis von Maschinenbauteilen aus Stahl, Eisenguss- und Aluminiumwerkstoffen gilt, dient dem Nachweis der mechanischen Bauteilfestigkeit unter statischer und schwingender Beanspruchung. Fundierte Kenntnisse über die Berechnung und Auslegung von Maschinenbauteilen, wie sie das HDT liefert, sind in dem Zusammenhang unerlässlich. Der Anwendung der Richtlinie zur Bewertung von FEM-Ergebnissen wiederum widmet sich das HDT-Seminar „FKM-Richtlinie – Anwendung in der FEM“ (16.11.2023 in Essen; weitere Termine vorhanden). Es setzt die vorherige Teilnahme an dem Seminar „Einführung in die FKM-Richtlinie für den Festigkeitsnachweis von Maschinenbauteilen“ voraus und verfolgt das Ziel, Berechnungsingenieur/-innen die richtlinienkonforme Anwendung der FKM-Richtlinie im Zusammenhang mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) zu veranschaulichen. Nimm´s leicht: Leichtbau im Maschinen- und Fahrzeugbau Moderne Werkstoffe, gewichtssparende Auslegung, neue Bauweisen – darum geht es bei dem Seminar „Leichtbau im Maschinen- und Fahrzeugbau“ (30.-31.10.2023 in Essen bzw. online; weitere Termine vorhanden). Für zahllose Technikfelder ist Leichtbau eine unverzichtbare Schlüsseltechnologie. Ihre Prinzipien und neuesten Entwicklungslinien im Automobil- und Maschinenbau werden im Rahmen der Veranstaltung aufgezeigt. Teilnehmende erhalten vielfältige Hinweise und Anregungen für den Einsatz neuartiger Werkstoffe. Darüber hinaus werden Ihnen Auslegungsregeln, Bauelemente, Strukturkonzepte und Verbindungstechniken nähergebracht. Das Ziel ist auch bei diesem Seminar, Teilnehmenden sofort anwendbares Praxiswissen zu vermitteln. Die Themen sind so aufbereitet, dass ableitbare Kriterien und Erkenntnisse sichtbar werden, die sich unmittelbar in der täglichen Konstruktionspraxis umsetzen lassen oder Neuentwicklungen anregen.
Portrait:

Der Verein „Haus der Technik e. V.“ hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1930 in Essen immer wieder den technischen und marktwirtschaftlichen Entwicklungen gestellt. Durch seine zentrale Stellung hat er die Verbreitung von naturwissenschaftlichem und ingenieurwissenschaftlichem Wissen zunächst im Ruhrgebiet deutlich katalysiert und dann darüber hinaus durch ein wachsendes Geflecht der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen vertieft. Etwa 5000 Fachexperten stehen für die hohe Qualität der ca. 1500 jährlichen Veranstaltungen im Haus der Technik (HDT). Vollständig unabhängig von staatlichen Transfers erwirtschaftet das Haus der Technik sein Ergebnis, neben einem kleinen Anteil an Mitgliedseinnahmen, komplett durch eigene Leistung. So entspricht das Selbstverständnis des gemeinnützigen Vereins Haus der Technik e. V. dem eines Unternehmens, dessen Ertrag wieder in die Gesellschaft reinvestiert wird. Die Mitarbeiter sind wie zu Zeiten seiner Gründung von dem Auftrag beseelt, den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa durch Wissens- und Innovationstransfer zu stärken, um dessen Wohlstand und Wertschöpfung nachhaltig zu sichern. Das lässt sich heute, vor gewaltigen interdisziplinären Herausforderungen stehend, nicht mehr durch die akademischen Fachrichtungen abbilden, sondern muss übergreifend über Industrien und Wertschöpfungsketten hinaus vollführt werden.

Kontakt:
Weitere Informationen: Haus der Technik e. V. Hollestraße 1 45127 Essen Tel.: +49 (0) 201 1803-1 Fachlicher Ansprechpartner: HDT-Fachbereichsleiter Dr. Uwe Schröer Tel.: +49 (0) 201 18 03-388 [email protected] [email protected] | www.hdt.de Unternehmenskommunikation: Michael Graef Tel.: +49 (0) 201 1803-366 [email protected]