Pressemitteilungen DeutschlandPresseportal & Content Aggregator
Studie: So geht es den Frontline Workers in Deutschland
26.04.2023
Übersicht wichtiger Ergebnisse: - Rund 81 Prozent der Angestellten in Deutschland leiden unter arbeitsbedingtem Stress. Ein weiterer Stressfaktor sind die steigenden Lebenshaltungskosten: 54 Prozent machen sich darum Sorgen. - Fast 70 Prozent sind im vergangenen Jahr krank zur Arbeit gegangen. 21 Prozent sind bei Krankheit zu Hause geblieben, hatten jedoch ein schlechtes Gewissen. - Rund 90 Prozent sagen, dass sie länger im Unternehmen bleiben würden, wenn dieses ihnen mehr Entwicklungsmöglichkeiten bieten würde. - 83 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen im vergangenen Jahr vermehrt Zeitarbeiter:innen sowie Fachkräfte aus dem Ausland eingestellt hat. Hamburg, 26.04.2023 - Auch in diesem Jahr veröffentlicht Quinyx, einer der führenden Anbieter von KI-gestütztem Workforce Management, die Trendstudie "State of the Frontline Workforce". Darin beleuchtet das Unternehmen die Herausforderungen, Bedürfnisse und Wünsche von Angestellten in Unternehmen mit Schichtdienst, den sogenannten Frontline Workers. Den Schwerpunkt bildet dabei in diesem Jahr das Thema Mitarbeiterengagement. Die Ergebnisse der jährlich durchgeführten Studie können Arbeitgebende im Dienstleistungssektor dabei unterstützen, Stellschrauben zu erkennen, mit denen sie das Engagement, die Produktivität und die Bindung der Mitarbeitenden steigern können. Für die im März 2023 durchgeführte Umfrage wurden 2.000 Angestellte aus Dienstleistungsbranchen (z. B. Einzelhandel, Gastgewerbe, Logistik) in Deutschland befragt. Der diesjährige Studienbericht hebt vier wichtige Erkenntnisse hervor: Workforce Wellness: Frontline Workers stehen unter Stress und kommen krank zur Arbeit Rund 81 Prozent der Beschäftigten leiden unter arbeitsbedingtem Stress. Die Gründe dafür sind mangelnde Flexibilität bei der Dienstplanung (59 Prozent) und zu viele Arbeitsstunden (50 Prozent). Aber auch die aktuellen (welt-)politischen Krisen und die Inflation haben Einfluss auf das Wohlbefinden der Angestellten in Deutschland: 54 Prozent machen sich Sorgen um steigende Lebenshaltungskosten, ein Drittel fürchtet, ihren Job verlieren zu können. Der Report macht zudem ein weiteres Problem deutlich: Frontline Workers nehmen sich oft zu wenig Zeit, um sich komplett von Krankheitsphasen zu erholen. Fast 70 Prozent sind im vergangenen Jahr krank zur Arbeit gegangen - ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe dafür sind vielfältig, etwa der spürbare Arbeitskräftemangel im Unternehmen (41 Prozent) sowie die Einschätzung, dass die Befragten Verantwortungen haben, die niemand sonst übernehmen kann (29 Prozent). 21 Prozent sind bei Krankheit zu Hause geblieben, hatten jedoch ein schlechtes Gewissen. Lediglich 9 Prozent nehmen sich immer die Zeit für die Erholung, die sie brauchen. Erholung ist jedoch besonders für die Frontline-Mitarbeitenden essenziell - die Zeit für die eigene physische und psychische Gesundheit aber fehlt aus Sicht von 56 Prozent der Befragten. Verantwortlich dafür ist in diesem Falle die Dienstplanung. Rund 62 Prozent der Mitarbeitenden haben aufgrund ihrer Dienstplanung schon einmal wichtige gesellschaftliche Ereignisse oder Feiertage (Geburtstage, Partys, Ausflüge) verpasst - 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Daher verwundert es kaum, dass sich 36 Prozent eine flexiblere Dienstplanung und 31 Prozent eine bessere Work-Life-Balance wünschen. In Sachen Wertschätzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr viel getan, die Stimmungslage bei den Arbeitnehmenden hat sich geändert: Während 2022 knapp 60 Prozent der Befragten das Gefühl hatten, von ihren Arbeitgebenden als austauschbare oder temporäre Ressource angesehen zu werden, sind in diesem Jahr rund 75 Prozent der Meinung, dass ihr:e Arbeitgeber:in ihre Arbeit schätzt. Arbeitskräftemangel: Dienstleistungsbranche setzt auf Zeitarbeiter:innen Der Mangel an Arbeitskräften spiegelt sich auch in den weiteren Umfrage-Ergebnissen wider: Etwa die Hälfte der Befragten hat an ihrem Arbeitsplatz bereits eine Unterbesetzung wahrgenommen, die sich in der Übernahme von kurzfristigen und häufigeren Schichten niederschlägt. Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche reagieren jedoch bereits auf diesen negativen Trend. Unter den Befragten geben 83 Prozent an, dass ihre Firma im vergangenen Jahr vermehrt Zeitarbeiter:innen sowie Fachkräfte aus dem Ausland eingestellt hat. Dies führt zu Änderungen im Dienstplan: Rund 66 Prozent verfügen mittlerweile über eine mehrsprachige Dienstplanung (per App oder Aushang). Feedbackkultur und Weiterbildung - vorhanden, aber schlecht kommuniziert? Nahezu alle Befragten (99 Prozent) sagen aus, dass sie von ihrem Unternehmen regelmäßig um Feedback gebeten werden.
Portrait:

Über Quinyx Quinyx ist ein Unternehmen, das eine führende KI-gestützte Workforce-Management-Software anbietet. Diese unterstützt Unternehmen dabei, Ihr Personal in der Tagesplanung besser zu managen, Prozesse zu optimieren und dadurch Personalkosten zu senken. Zusätzlich wird die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet und die Mitarbeitenden - die sogenannten Frontline Workers - werden nicht nur besser einbezogen, sondern auch gebunden. Die komplexen Herausforderungen der Personaleinsatzplanung, Zeiterfassung, Kommunikation, Budgetierung und des Aufgabenmanagements werden dabei durch Prognosen, Automatisierung und den Einsatz von KI für Frontline Workers sowie Manager vereinfacht. Das 2005 von Erik Fjellborg in Schweden gegründete cloudbasierte SaaS-Angebot von Quinyx wird aktuell von rund 1.000 Unternehmen auf der ganzen Welt genutzt, darunter Vodafone Deutschland, GLS Germany, Flink, Rituals Cosmetics, CBR Fashion Group, Swarovski, GANT, Parques Reunidos, Odeon Cinemas, Cure Group, Burger King und DHL. Weitere Informationen zu Quinyx unter http://www.quinyx.com/de

Kontakt:
Agentur Frische Fische Prießnitzstr. 7 01099 Dresden +49 (0)351 5633870 https://www.frische-fische.com/