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Dr. Reuter Investor Relations zu Innocan Pharma - Milliardenmarkt Epilepsie: Wie CBD- basierte Medikamente die Symptome Betroffener lindern können
29.09.2022

Epilepsie kann jeden treffen

Bewusstseinsstörungen, Zuckungen, Krampfanfälle oder plötzlich eintretende Verhaltensänderungen: Epilepsie hat buchstäblich viele Gesichter. Denn zehn von 100 Personen erleiden zumindest einmal im Laufe ihres Lebens einen epileptischen Anfall. Doch nicht jeder Anfall bedeutet automatisch, dass es zu weiteren kommt und der Betroffene dauerhaft an Epilepsie leidet. Doch etwa 1 % der Bevölkerung weltweit zeigt wiederkehrende, epileptische Anfälle.

Demografischer Wandel birgt enormes Marktpotenzial

Grundsätzlich kann Epilepsie in jedem Alter auftreten. Am häufigsten erkranken jedoch Kleinkinder und Personen nach dem 60. Lebensjahr erstmals an Epilepsie. Deshalb dürfte der Prozentsatz Epilepsiekranker in Folge des demografischen Wandels bzw. der Überalterung der Bevölkerung in Schwellen- und Industrieländern in den kommenden Jahren weiter steigen. Auch werden Kenntnisse über die Besonderheiten der Altersepilepsie in Diagnostik und Therapie in Zukunft eine zunehmend wichtigere Rolle spielen und für ein signifikantes Marktwachstum sorgen:

Der weltweite Markt für Antiepileptika (AED) belief sich einer Studie zufolge bereits im Jahr 2018 auf 16,56 Milliarden Dollar und wird bis 2026 voraussichtlich 20,33 Milliarden Dollar erreichen, bei einer CAGR von 2,4 % im Prognosezeitraum.

CBD-Therapie wirksam bei der Behandlung von Epilepsie-Anfällen

Welche Therapie zur Behandlung von Epilepsie sinnvoll ist, hängt u.a. von der Form und der Ursache der Epilepsie, sowie der individuellen Krankheitsgeschichte und Situation des Betroffenen ab. In den meisten Fällen verordnet der behandelnde Arzt Antiepileptika, die Anfälle verhindern sollen. Das gelingt bei etwa sieben von zehn Betroffenen: Sie werden mithilfe der Medikamente anfallsfrei.

Vor allem für behandlungsresistente Patienten gibt es mittlerweile jedoch eine Alternative zu herkömmlichen AED. Im Juni 2018 wurde der erste, CBD-basierte Wirkstoff Epidiolex des Herstellers GW Pharma von der Food and Drug Administration (FDA) zur Therapie von Anfällen zugelassen, die mit zwei seltenen und schweren Formen der Epilepsie, dem Lennox-Gastaut-Syndrom und dem Dravet-Syndrom, bei Patienten ab zwei Jahren verbunden sind.

Die Wirksamkeit von Epidiolex wurde in drei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studien mit 516 Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom oder Dravet-Syndrom untersucht. Epidiolex erwies sich im Vergleich zum Placebo als wirksam bei der Verringerung der Anfallshäufigkeit.

Das irische Unternehmen Jazz Pharma erkannte das Potenzial des CBD-Medikaments, übernahm 2021 für 7,2 Milliarden Dollar GW Pharma und stieg damit in den aussichtsreichen Epilepsiemarkt ein. Denn trotz des Gegenwinds durch COVID-19 konnte Epidiolex im Jahr 2020 ein Umsatzwachstum von 70 % erzielen.

Innocan feiert Erfolge bei CBD-basierter Epilepsie-Therapie

Der Wirkstoff CBD bzw. Cannabidiol wird wie THC auch aus der Cannabis-Pflanze gewonnen, löst jedoch kein euphorisches Gefühl aus und macht aller Wahrscheinlichkeit nach nicht abhängig. Vielmehr handelt es sich bei CBD um einen hochpotenten Wirkstoff, der sich vor allem bei behandlungsresistenten Patienten mit u.a. Epilepsie als mögliche, effektive Alternative zur klassischen Medizin entwickeln könnte.

Das Potenzial von CBD hat auch Innocan Pharma (WKN: A2PSPW) erkannt. Das kanadisch-israelische Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung verschiedener Plattformen für die Verabreichung von Arzneimitteln, die Cannabidiol (CBD) mit anderen, pharmazeutischen Inhaltsstoffen kombinieren, sowie auf die Entwicklung von CBD-integrierten Arzneimitteln.

Vor allem durch die innovative Verabreichungsform von CBD verkapselt in Liposomen (die LPT-Plattform) beabsichtigt Innocan, eine langanhaltende und signifikant erhöhte CBD-Konzentration im Körper zu erreichen. Nach Ansicht von Innocan wird dies eine weitaus effektivere und kontinuierlichere therapeutische Wirkung zur Folge haben, als oral verabreichtes CBD.

Um diese These zu bestätigen, hat Innocan mit seiner LPT-Plattform eine Reihe von Versuchen an Hunden durchgeführt, die sich als äußerst erfolgreich erwiesen. So erhielt ein Hund mit refraktionärer (medikamentenresistenter) Epilepsie im Rahmen einer präklinischen Studie im vierwöchigen Intervall mehreren Injektionen mit CBD beladenen Liposomen (LPT-Plattform). Während der mehrere Monate anhaltenden Studie benötigte der Hund keine Hospitalisierung. Außerdem erlitt er nach der letzten LPT-Injektion während eines Zeitraums von 9,5 Wochen keine Anfälle.

Die Forschung mit Tieren ist ein wichtiger Schritt auf dem im Mittel 10 bis 15 Jahre dauernden Entwicklungsprozesses eines Medikaments für die Humanmedizin. Da CBD jedoch sowohl in der Veterinär- als auch Humanmedizin hohe Erfolgsaussichten bei unterschiedl

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Dr. Reuter Investor Relations Dr. Eva Reuter Friedrich Ebert Anlage 35-37 60327 Frankfurt email : [email protected]