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GOLDINVEST: Crazy busy Conico: Bohrungen in Ost-Grönland starten sofort, Australien folgt
12.07.2022

Es ist ein irrwitziges Pensum für ein kleines Explorationsunternehmen wie Conico Ltd. (ASX: CNJ; FRA: BDD): Just in diesem Moment beginnt das Unternehmen mit der Erkundung und Bohrungen auf seinem Flaggschiffprojekt Ryberg in Ost-Grönland. Das gesamte Team ist endlich vollständig angekommen und das (gemietete) Camp voll funktionsfähig. In den kommenden Monaten stehen nicht weniger als sechs riesige neue Cu-Ni-Co-Pd-Au Ziele auf dem Programm, nennen wir es den Conico Six-Pack:

1. MIKI Dyke: Magmatische Sulfidvorkommen (Cu-Ni-Co-Pd-Au);
2. SORTEKAP: Magmatische Sulfid- und orogene Goldvorkommen (Ni-Co, Au);
3. PYRAMID: Ein bedeutendes magnetisches Bullseye (Untersuchung 2021) und stark oxidiertes, verwittertes oder zersetztes Gestein, das als der obere und freiliegende Teil einer Erzlagerstätte oder eines Mineralgangs inerpretiert wird;
4. CASCATA: Eine geschichtete mafische Intrusion, die durch Bohrungen im Jahr 2021 entdeckt wurde und lithologische Ähnlichkeit mit dem Pd-Au-Projekt von Major Precious Metals (NEO: SIZE) Skaergaard aufweist;
5. QUEST: Eine bedeutende magnetische Anomalie (Untersuchung 2021) mit historischen geochemischen Analysen; mögliche mafische/ultramafische Intrusion mit Potenzial für magmatische Sulfidmineralisierung (Ni-Cu-Co-PGE);
6. QITERPIAANEQ: Eine signifikante magnetische Auffälligkeit (Untersuchung 2021), die eine bisher nicht erkannte geschichtete mafische Intrusion (PGE-Au) oder einen alkalischen Intrusionskomplex (REEs) darstellen könnte.

Theoretisch hat jedes einzelne Ziel das Zeug zu einem potenziellen Company Maker - zumindest die Größe der Ziele ist bedeutend. Das muss auch so sein, denn andernfalls wäre der Aufwand in Grönland wohl kaum zu rechtfertigen. Conico wird mit drei Bohrgeräten auf Ryberg arbeiten, um das Optimum aus der kurzen Saison herauszuholen.
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Abbildung 1: Das Ryberg-Projekt in Ost-Grönland ist 4.521 km² groß. Die erste projektweite magnetische Untersuchung aus der Luft hat im vergangenen Jahr die in Nord-Ost-Richtung verlaufenden Grabenbrüche offengelegt, von denen man annimmt, dass sie als Leitungssystem für die Entstehung von bedeutenden magmatischen Intrusionen verantwortlich sind. Alle sechs Explorationsziele auf Ryberg sind auf diese Großsstrukturen bezogen.

Zweites Team fährt nach Mestersvig, Ost-Grönland

Damit aber nicht genug. Noch vor Ende dieses Monats wird Conico ein zweites Team per Schiff von Island zum unternehmenseigenen Zink-Blei-Projekt Mestersvig schicken. Der Ausgangspunkt dort ist die frühere Blyklippen-Mine, die in den 60er Jahren in Betrieb war. Inzwischen hat Conico die Daten aus dem Abbau sowie aus der mehr als 70jährigen (extensiven) Erkundungsgeschichte in einem elektronischen Modell zusammengefasst und so eine Reihe aussichtsreicher neuer Bohrziele definiert. Conico wird mit zwei Bohrgeräten vor Ort sein und voraussichtlich im August mit der Arbeit beginnen.
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Abbildung 2: Eine der Fragen der diesjährigen Explorationssaison lautet, ob sich beweisen lässt, dass sich die Vererzung der historischen Blyklippen Mine auf einer längeren Strecke fortsetzt. Zwischen Blyklippen und dem Fundort Sortebjerg liegt eine Strecke von 13 km. Es könnte auch noch parallele Strukturen geben. Darauf deuten die Ergebnisse von Nuldal und Oksedal hin.

Zusätzlich zu Grönland kommt Australien hinzu

Auch das reicht Conico in dieser verrückten Saison nicht. Zusätzlich zu Grönland kommt in wenigen Wochen auch noch Australien dazu - aus heiterem Himmel, möchte man fast sagen. Denn der spektakuläre Bohrerfolg des Nachbarn Galileo Resources (ASX: GAL) hat das 50/50 Joint Venture Mt. Thirsty 16 km nordwestlich von Norseman in West-Australien schlagartig ins Rampenlicht gerückt. Nur wenige Wochen nach den ersten Ergebnissen konnte Galileo 20 Mio. AUD bei einer Bewertung von rund 200 Mio. AUD vom Markt einsammeln. Das sagt etwas darüber aus, wie hoch man diese polymetallische Entdeckung im Stile von Platreef in Australien bewertet. Conico und sein Partner Greenstone haben inzwischen weltweit renommierte Experten mit der Neuinterpretation ihrer Mt. Thirsty Liegenschaften beauftragt. Die Geologen schlagen 5.000 Meter an Bohrungen vor. Die Geschichte von Mt. Thirsty könnte neu geschrieben werden. Immerhin wurde die Entdeckung von Galileo nur 200 Meter von der Grundstücksgrenze des Mt. Thirsty JVs entfernt gemacht (siehe Abbildung 3).

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