Der Ukraine-Krieg hat die Lage an den Rohstoffmärkten radikal verändert. Aufgrund der Sanktionen gegen Russland versucht der Westen sukzessive die Abhängigkeit im Rohstoffsektor von Moskau zu reduzieren. Dementsprechend steigen die Bedeutung und der Wert von alternativen Lieferanten für die Industrieunternehmen in Westeuropa und Nordamerika. Dieser strategische Shift bewirkt zunächst eine stärkere Hinwendung zu Erneuerbaren Energien. Die Selbstversorgung ist das Ziel, verbleibende Lücken sollen dann von einer Vielzahl von Energie- und Rohstofflieferanten geschlossen werden. Dabei gewinnen nicht nur Öl- und Gasvorkommen, sondern auch Lagerstätten mit Metallen in anderen Weltregionen eine größere Bedeutung. Russland ist schließlich mehr als nur ein Energielieferant, sondern reich an Nickel, Platin, Palladium, Kupfer und vielen anderen Metallen.
Die Elektrifizierung des Verkehrs treibt die Nachfrage an
Zugleich setzen sich im Hintergrund die Trends zu einer Elektrifizierung des Verkehrs dynamisch fort, so dass die Nachfrage weiter überdurchschnittlich wächst. Branchenschreck Tesla hat im ersten Quartal 2022 mit mehr als 300.000 ausgelieferten Elektrofahrzeugen bereits das fünfte Vierteljahr in Folge einen neuen Rekord aufgestellt. Verfolger BMW hat den Absatz an Elektroautos im Q1verdoppeln können. Der gesamte deutsche Bestand an Elektroautos hat sich 2021 ebenfalls mehr als verdoppelt und steuert 2022 auf einen neuen Rekord zu. Fakt ist: Mit der Elektrifizierung sind Batteriemetalle gefragter denn je. Laut Analysten benötigt ein elektrifiziertes Auto beispielsweise etwa drei- bis viermal so viel Kupfer wie ein Verbrenner. Zudem steigt durch die Batterien die Nachfrage nach Lithium, Graphit oder auch Kobalt.
Strukturelle Veränderungen treiben die Rohstoffpreise
Nicht zuletzt aufgrund dieser Veränderungen sprechen Analysten inzwischen von einem Superzyklus, in dem sich die Rohstoffmärkte befinden. Dabei kommen auf die Unternehmen große Herausforderungen zu. Denn aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise zwischen 2011 und 2018 wurden die Investitionen in neue Vorkommen radikal zurückgefahren. Ein ganzer Sektor bemühte sich, nach dem Platzen der letzten Rohstoffblase 2011 die Kosten in den Griff zu bekommen und fuhr Investitionen zurück. Von der Entdeckung eines Vorkommens bis zum Abbau vergehen meist aber 10 Jahre und mehr. Die Angebotslücke lässt sich somit nicht schnell schließen und treibt die Preise nachhaltig an. Bemerkbar macht sich dies bereits in höheren Preisen, wobei Kupfer, Zink, Lithium oder auch Nickel in diesem Frühling bereits neue Rekordmarken erreichten. Während die breit gefassten Aktienmärkte (S&P 500) von Januar bis Mitte Mai rund 16% an Wert verloren, stieg der S&P Goldman Sachs Commodity Index im gleichen Zeitraum um 42%.
Arcadia Minerals: Ein breit aufgestellter Rohstoff-Developer mit Fokus auf Batteriemetalle
In dieser Gemengelage befinden sich Unternehmen mit einer breiten Pipeline an Batteriemetall-Projekten in einer Pole Position. Hierzu zählt auch Arcadia Minerals. Die Australier konzentrieren sich auf die Entwicklung von Vorkommen in Namibia. Dort haben sie sich mehrere Projekte mit Tantal, Nickel, Lithium, Kupfer und Gold gesichert. Dabei ist Arcadia Minerals kein risikoreicher Rohstoffexplorer mehr. Vielmehr hat das Unternehmen seine Projekte so weit vorangetrieben, dass in den kommenden Monaten bereits eine Entscheidung über den Bau der ersten Mine getroffen werden kann. Das Management mit viel Erfahrung in Afrika kann dabei auf den starken Ankeraktionär Raubex setzen, einem international aktiven Bergbaudienstleister, der 26% der Anteile hält.
Swanson-Tantal-Projekt: Machbarkeitsstudie vor Veröffentlichung
Das am weitesten fortgeschrittene Projekt von Arcadia Minerals ist das Swanson-Tantal-Projekt. Das Management sieht dieses Vorkommen als Flaggschiff an, denn hiermit sollen die ersten Dollar am Weltmarkt verdient werden. Dabei wird Tantal von der Elektro- und Elektronikindustrie nachgefragt und kommt sowohl in Halbleitern als auch in Smartphones oder Computern zum Einsatz. Die Preise sind in Europa zu Jahresbeginn um mehr als 10% gestiegen.
Neue Ressourcenstudie zeigt hohen Grad an Tantal im Gestein
Arcadia Minerals hat in den vergangenen Jahren bereits durch umfangreiche Exploration die Grundlagen für einen möglichen Abbau geschaffen. So aktualisierte das Unternehmen erst im Mai die Ressourcenschätzung für das Vorkommen. Auf Basis von 52 Diamant-Bohrungen kommt Swanson nun auf 2,59 Mio. Tonnen Erz in den Kategorien indicated und inferred, was einem Plus von 115% gegenüber der ersten Studie (2021) entspricht. Der durchschnittliche Grad an Tantal (Ta205) wurde um 17,9% auf 486 ppm verbessern. Zum Vergleich: Laut Unternehmensangaben liegt dieser Wert deutlich über dem Wert von elf in Betrieb befindlichen Tantal-Minen, die auf durchschnittlich 233 ppm Ta205 kommen. Dabei gilt: J
Dr. Reuter Investor Relations zu Arcadia Minerals: Profiteur der globalen Rohstofftrends
29.06.2022

