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Dr. Reuter IR: Zero Waste: UN hat ehrgeizige Ziele und Save Foods ersetzt Pestizide - der Lebensmittelverschwendung geht es an den Kragen
31.05.2022

Weltweit landen 1,3 Milliarden Tonnen aller Lebensmittel im Müll. In Deutschland wird ein Drittel weggeworfen, während aktuell 815 Millionen Menschen in der Welt Hunger leiden. Ein unhaltbarer Zustand. Die UN hat deshalb das Ziel ausgegeben, die Verschwendung bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren. Einen wertvollen Beitrag dazu will auch Save Foods leisten. Das börsennotierte Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Obst und Gemüse um ein Vielfaches länger frisch bleiben. Natürliche Zutaten ersetzen hierbei die Pestizide.

Die Zahlen wirken geradezu absurd, und sie alarmieren zugleich: Statistisch wirft jeder Deutsche rund 75 Kilogramm Lebensmittel ungenutzt in den Müll. Jährlich gehen laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verloren, davon 34 Prozent Obst und Gemüse. Auch in der Industrie gibt es Einbußen, etwa durch Transportschäden oder falsche Lagerung. Ebenso führen eine strenge interne Qualitätssicherung sowie Überproduktion zu Verlusten.

Von den ethischen und ökologischen Fragen einmal abgesehen: Diese Verschwendung kostet die Weltwirtschaft rund 750 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dabei ist die Entsorgung durch Endverbraucher nur ein Teil des Problems. In der Landwirtschaft verderben Erzeugnisse, weil sie falsch gelagert sind oder Schädlinge sie befallen. Andere mögliche Faktoren sind die Zerstörung der Ernte durch Unwetter oder eine zu geringe Nachfrage am Markt.

Im Groß- und Einzelhandel schließlich sorgen Produktvorgaben dafür, dass viele Erzeugnisse durchs Raster fallen. So sind Obst oder Gemüse, das nicht der ästhetischen Norm entspricht - zu klein, zu groß, zu krumm, zu blass - oft nicht vermarktungsfähig oder bleibt in den Regalen liegen.

Weltweit 815 Millionen hungernde Menschen

Während die Industrieländer Lebensmittel verkommen lassen, hungern laut dem World Food Programme (WFP) weltweit 815 Millionen Menschen, vor allem auf der südlichen Erdkugel. 2021 hungerte Jeder elfte Mensch. 98 Prozent der Hungernden leben in Ländern, in denen mehr als 40 Prozent der Lebensmittel nach der Ernte verloren gehen. Auch wenn der Hunger in Afrika am weitesten verbreitet ist, leben den absoluten Zahlen zufolge die meisten Hungernden in Asien: 520 Millionen Menschen. Im weniger dicht besiedelten Afrika sind es rund 243 Millionen Menschen, die nicht ausreichend zu essen haben.

Aktuell hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine massive Auswirkungen auf die globale Ernährungslage. Mehr als jeder vierte Sack Weizen, der vor dem Krieg auf dem Weltmarkt zu kaufen war, stammte aus einem der beiden Länder.

In Deutschland treibt die Inflation die Lebensmittelpreise derzeit rapide in die Höhe. Bereits vor dem Krieg war jedes fünfte Kind armutsgefährdet, inzwischen steigt auch hierzulande die Mangelernährung. Deshalb schlagen Hilfsorganisationen Alarm: Sie können den Ansturm bedürftiger Menschen kaum noch bewältigen.

FAO postuliert Nahrung für alle

Es wird nie genug Nahrung geben, um die ganze Welt zu ernähren lautet ein weitverbreiteter Mythos. Doch das ist falsch. Tatsächlich gibt es genug Nahrung, um alle Menschen zu ernähren. Dennoch sind die Herausforderungen an Produktion und Distribution immens, denn einem Bericht der Food and Agriculture Organisation (FAO) zufolge wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden anwachsen und auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln damit ansteigen. In vielen ärmeren Ländern der südlichen Hemisphäre gehen Obst oder Gemüse verloren, weil sie falsch gelagert sind. Effizientere Versorgungsketten und der Aufbau nachhaltiger Märkte sind daher das Gebot der Stunde.
Das hat das amerikanische US-amerikanische Agrar- und Ernährungstechnologieunternehmens Save Foods bereits bei der Unternehmensgründung im Jahr 2009 erkannt. Save Foods bietet integrierte Lösungen für mehr Sicherheit, Frische und Qualität von Lebensmitteln - vom Feld bis hin zum Konsumenten. Die Wissenschaftler des Unternehmens arbeiten stetig daran, innovative Produkte zu entwickeln und den Produktionsprozess der Kunden zu optimieren.

Dan Sztybel (Save Foods): Lebensmittelverschwendung ist inakzeptabel

Angesichts der weltweiten Nahrungsmittelknappheit und auch im Hinblick auf Ressourcenverschwendung und ökologische Schäden ist Lebensmittelvernichtung inakzeptabel, betont Dan Sztybel, CEO der israelischen Tochtergesellschaft von Save Foods.

Um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern und gleichzeitig die Kontamination mit Krankheitserregern zu verhindern, hat das Unternehmen ein umweltfreundliches und kostengünstiges Verfahren entwickelt, dank dessen Obst und Gemüse länger frisch bleiben. Millionen Tonnen Lebensmittel konnten somit bereits gerettet werden.

Erdbeeren etwa sind extrem verderblich; mehr als 60 Prozent gehen in der Regel nach der Ernte verloren. In Zahlen ausgedrückt

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Dr. Reuter Investor Relations Dr. Eva Reuter Friedrich Ebert Anlage 35-37 60327 Frankfurt email : [email protected]