Social-Media-Plattformen kommt im Alltag eine enorme Bedeutung zu. Längst gelten die Plattformen als einer der wichtigsten Bestandteile im modernen Marketing. Dies zu konstatieren, erscheint trivial, dennoch sind die marktübergreifenden Chancen scheinbar noch nicht bei allen Unternehmen angekommen. Das zeigt etwa eine aktuelle Studie des Deutschen Institut für Marketing. Diese verdeutlicht, dass nur 78,6 Prozent der befragten Unternehmen Social-Media-Marketing (SMM) aktiv für ihre Unternehmenskommunikation nutzen. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist dieser Wert (90,1 Prozent) sogar gesunken. Wie kommt das?
Keine Zeit, fehlende personelle Ressourcen und kein Know-how im Bereich Social-Media-Marketing werden als Hauptgründe für die Nichtnutzung angegeben. Das erscheint in Anbetracht der Chancen frappierend, auch wenn 56,5 Prozent der Unternehmen, die Social-Media-Marketing nicht nutzen, eine aktive Nutzung in der Zukunft planen. Die Studie zeigt weiterhin, dass die an der Befragung teilnehmenden Unternehmen die zukünftige Bedeutung von SMM sowohl für die jeweilige Branche (76,1 Prozent) als auch im jeweiligen Unternehmen (84,0 Prozent) als überwiegend steigend beurteilen.
Nachholbedarf: Unternehmen bewerten eigene SMM-Aktivitäten als mittelmäßig
Mit Social-Media-Marketing verfolgen Unternehmen ganz unterschiedliche Maßnahmen. Die in der Studie ermittelten Hauptziele sind die Neukundengewinnung (77,7 Prozent), Kundenbindung (71,3 Prozent) und die Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit (63,7 Prozent).
Die Studie des Marketinginstituts zeigt auch, dass insbesondere Unternehmen mit höheren Mitarbeiterzahlen eine SMM-Strategie besitzen. Speziell kleinere und mittlere Unternehmen haben hier Nachholbedarf. Insgesamt zeigt die Studie weiterhin eine deutliche Tendenz, denn häufig bewerten die Unternehmen ihre eigenen SMM-Aktivitäten lediglich als mittelmäßig. Besonders die Vernetzung der wichtigsten Touchpoints und das Erkennen von Trends werden laut Studie nur mittelmäßig gut umgesetzt. Die weiter unten vorgestellten Unternehmen reagieren mit ihrem Geschäftsmodell unmittelbar auf die konstatierten Mankos, denn völlig neue Möglichkeiten bei der Ansprache potenzieller Kunden zur Steigerung des unternehmerischen Erfolges bedürfen auch einer professionellen Social-Media-Marketing-Strategie einschließlich der Analyse und Auswertung von Daten.
Cogia AG (ISIN: DE000A3H2226): Künstliche Intelligenz (KI) zur systematischen Datenanalyse
Das in Frankfurt am Main ansässige Unternehmen bietet bereits seit 2010 KI-basierte Lösungen wie etwa Customer Experience Managment, Social-Media- und Web-Monitoring. Zu den Zielen von Cogia gehört die Unterstützung von Kunden bei der optimalen Verwertung verfügbarer Informationen. Das Unternehmen bietet dabei nicht nur automatisierte Verfahren zur inhaltlichen Erschließung und Strukturierung von Informationen an, sondern hat auch mit dem Cogia Customer Experience Manager (CXM) ein spezielles Tool entwickelt. Dieses beruht auf der preisgekrönten Suchmaschinentechnologie von Cogia und liefert KI-basierte Sentiment- und Trendanalysen. So werden beispielsweise Kundenkommentare in Social Media oder Befragungen semantisch analysiert und nach Themen und vorherrschender Stimmungslage kategorisiert. Kunden-Feedbacks können außerdem von jedem beliebigen Touchpoint aus über die gesamte Customer Journey hinweg nahezu in Echtzeit verfolgt, gemessen und analysiert werden. Dank der praxisorientierten Berichte von Cogia können Unternehmen Kunden so effektiver ansprechen und insgesamt gezielter interagieren, was eine gute Voraussetzung zur Steigerung des unternehmerischen Erfolgs im Marketing ist.
Weitere spannende Social-Media-Aktien und ETFs
Meta Platforms (ISIN: US30303M1027): Das kalifornische Unternehmen betreibt mit Facebook nicht nur die Mutter aller sozialen Medien, sondern ermöglicht seinen Werbekunden durch Algorithmen personalisierte Werbung zu schalten. Mittels Facebook Insights, dem Analyse-Werkzeug von Meta, können Werbetreibende ihre Werbekampagnen optimieren.
Twitter (ISIN: US90184L1026): Kalifornien ist auch die Heimat von Twitter, genauer gesagt San Francisco. Der Mikroblogging-Dienstes ist längst nicht mehr wegzudenken und zu einem Sprachrohr für Unternehmen geworden. Wer in der Welt der Wirtschaft nicht tweetet, der droht etwas zu verpassen.
HANetf Purpose Enterprise Software ESG-S UCITS ETF (ISIN: IE00BMQ8YQ50): Um in den ETF aufgenommen zu werden, müssen Unternehmen in einer dieser Kategorien eingestuft sein: Werbe-/Marketingdienstleistungen, IT-Dienstleistungen, Software/Dienste und Softwarepakete. Sie müssen zudem eine Mindestanforderung in Bezug auf Marktkapitalisierung und Liquidität erfüllen. Zu den Top-Holdings gehören Adobe (ISIN: US00724F1012) und Shopify (ISIN: CA82509L1076).
Der Erfolg von Unternehmen hängt heute entscheidend d
Dr. Reuer IR zu Cogia: Der moderne Erfolg: Social-Media-Marketing aus Sicht der Unternehmen
20.04.2022

