Frisches Obst und Gemüse verzehren viele Menschen nicht nur wegen dem guten Geschmack. Vielmehr trägt zu deren großen Beliebtheit auch die Rolle als wichtige Quelle für lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe bei. Das große Manko dabei: Es handelt sich um verderbliche Produkte. Für den Erhalt ist deshalb ein koordiniertes Vorgehen von Erzeugern, Lagerbetreibern, Verarbeitern und Einzelhändlern erforderlich. Richtig überzeugend funktioniert diese Kette jedoch nicht. So kommt es alleine in Deutschland jedes Jahr zur Verschwendung von rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel.
Um Obst und Gemüse möglichst lange haltbar zu machen, werden diese vor als auch nach der Ernte diversen Behandlungsformen unterzogen. Zum Einsatz kommen dabei Pestizide. Das sind Pflanzenschutzmittel wie Herbizide (gegen Pflanzen), Fungizide (gegen Pilzbefall) und Insektizide (gegen Insekten). Mittels chemischer Substanzen werden dabei als schädlich für den Ernteerfolg geltende Pflanzen und Lebewesen zerstört.
Berechnungen zufolge kommt es in Deutschland jährlich zum Verkauf von 27.000 bis 35.000 Tonnen Pestizidwirkstoffen. Die größten Anbieter sind Konzerne wie Bayer (ISIN: DE000BAY0017), Syngenta, BASF (ISIN: DE000BASF111), FMC Corp. (ISIN: US3024913036) oder Corteva (ISIN: US22052L1044).
Auch nach der Ernte erfolgt häufig eine Nachbehandlung mit Agrarchemikalien. Das dient der Bekämpfung von Schädlings- und Krankheitsproblemen bei Transport und Lagerung. Immer häufiger zum Einsatz kommen auch auf Lebensmitteloberflächen aufgetragene essbare Beschichtungen. Diese löslichen Formulierungen sollen die Migration von Feuchtigkeit, Sauerstoff und gelösten Stoffen verhindern.
Dazu sei erneut daran erinnert, dass insbesondere Früchte wegen ihrem hohen Wassergehalt von 80 % - 90 % sehr verderblich sind. Das macht sie anfällig für Verderb und fördert auch die Anfälligkeit für ein schnelles Wachstum von verderblichen Mikroorganismen sowie von Mikroorganismen, welche für die öffentliche Gesundheit von Bedeutung sind. Alles das wiederum trägt zu Nachernteverlusten von etwa 25 % -30 % bei Obst und Gemüse bei.
Grüne Behandlungsmethode verlängert Haltbarkeit und Frische von Lebensmitteln
Das Problem beim Kampf gegen Verluste dieser Art ist, dass viele der angewandten Methoden Risiken für Umwelt und die menschliche Gesundheit bergen. Das wiederum bringt Save Foods Inc. (ISIN: US80512Q3039) ins Spiel. Hat sich das Unternehmen doch der Bereitstellung integrierter Lösungen zur Verringerung von Lebensmittelabfällen sowie zur Verbesserung von Sicherheit, Frische und Qualität verschrieben.
Die grüne Behandlungsmethode von Save Foods gilt als wirksame Alternative zu chemischen Fungiziden und verlängert die Haltbarkeit und Frische von Lebensmitteln. Zudem sind die Produkte einfach zu implementieren und vielseitig einsetzbar.
Die offerierten Lösungen basieren auf einer geschützten Mischung von Lebensmittelsäuren, die in Kombination mit bestimmten Arten von Desinfektionsmitteln und Fungiziden in niedrigen Konzentrationen eine synergistische Wirkung haben. Sie beugen sowohl pflanzlichen als auch menschlichen Krankheitserregern vor und machen die behandelten Früchte sicherer für den Verzehr.
Diese Blaubeeren wurden zur gleichen Zeit gekauft, aber nur die rechts wurden von Save Foods behandelt
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Quelle: Save Foods
Das Management bringt alles das zu dem folgenden Leistungsversprechen: Save Foods bietet umweltfreundliche Produkte an, welche die derzeit verwendeten gefährlichen Chemikalien effizient ersetzen und sowohl die Lebensmittelverschwendung reduzieren als auch die Lebensmittelsicherheit verbessern können.
Wobei noch hinzukommt, dass Save Foods jüngst beeindruckende Ergebnisse beim Verlängern der Haltbarkeit von Erdbeeren und Himbeeren erzielt hat. Darüber hinaus zeichnet sich zur weiteren Reduzierung von Pestizid-Rückständen künftig auch der Einsatz von Save Foods-Produkten kurz vor der Ernte ab.
An der Börse stößt die Aktie angesichts der guten Aussichten in diesem Jahr auf immer mehr Interesse. Der Aktienkurs notiert gegenüber dem Ende des Vorjahres jedenfalls deutlich im Plus.
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07.04.2022
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