Die Communitas - Sozialmarketing GmbH ist ein starker Arbeitgeber in der Region Bad Kreuznach - und sucht neue Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb an fünf neuen Standorten. Janis Zwickel, Gebietsverkaufsleiterin, verrät im Interview mit BYC-News, warum ihr die Arbeit im Unternehmen so viel Freude macht - und was das Unternehmen auszeichnet.
Frau Zwickel, was leistet die Communitas für die Region Bad Kreuznach?
Die Communitas hilft sozialen Einrichtungen und vermarktet dabei regionale Unternehmen als Sponsorenpartner. Wir verstehen uns als Bindeglied, das Produkte und Unterstützung für Projekte realisiert. Über digitale Medien kooperieren wir z.B. mit Bildungseinrichtungen, indem wir berufsbildenden Schulen digitale Info-Terminals bereitstellen. Hier können sich Firmen als zukünftige Arbeitgeber präsentieren und nach Praktikanten und Werkstudenten suchen. Zudem sind wir in der Jugendförderung aktiv und stellen z.B. Menschenkicker zur Verfügung. So fördern wir körperliche Bewegung und Spaß an der frischen Luft.
Mobilität ist ein weiterer Schwerpunkt: für soziale Zwecke müssen Menschen und Materialien transportiert werden. Die Tafeln brauchen z.B. Kühlfahrzeuge. Hier schaffen wir Möglichkeiten, um Lebensmittel ohne Kühlkettenunterbrechung zu transportieren, ohne dass Einrichtungen hohe Beträge aufbringen müssen. Wir helfen auch Hospizen, Palliativnetzen und Ehrenamtlichen mobil zu sein und statten diese mit kleinen Fahrzeugen aus. Keiner möchte allein sterben - und auch Angehörige, die jemanden begleiten, haben oft Bedarf an Gemeinschaft und Unterstützung.
Was verbirgt sich hinter Ihrer Idee der "lokalen Helden"?
Gemäß dem Motto "Tue Gutes und sprich darüber" präsentieren wir Partner, die sich bei sozialen Aktionen als Sponsoren beteiligen, auf den sozialen Medien. Ein Unternehmer, der sich dafür entscheidet, eine bestimmte Summe für eine soziale Einrichtung zu investieren, zielt natürlich nicht auf Gegenleistung. Dennoch freuen sich "Geber" über Aufmerksamkeit. So steigt ihr Engagement. Das Lächeln von Menschen, die Probleme überwunden haben, ist unbezahlbar. Genau dieses Gefühl wollen wir Unternehmern vermitteln: indem sie Schwächeren helfen, z.B. beweglicher oder effektiver zu werden und als Dankeschön zusätzlich über die digitalen Medien den Status als "lokaler Held" erhalten. Der Sponsor mietet nicht nur eine Werbefläche. Er erhält eine Partner-Urkunde, ist Ehrengast bei der Übergabefeier und kann sich regional mit anderen Unternehmern vernetzen. Mit regelmäßigen Sponsoren-Updates auf Social Media hat dies nachhaltige Wirkung: Die Unternehmer werden vom Umfeld besser wahrgenommen.
Auf welches Kundenprojekt sind Sie besonders stolz?
Die Tafel Marburg versorgt 4000 Menschen in ihrem Einzugsgebiet und hatte 2021 Bedarf an einem Kühlfahrzeug. Ziel war es, Essenspakete für Schüler auszuliefern, die wegen Hunger Konzentrationsschwierigkeiten hatten. Tatsächlich gibt es heute noch Kinder in Deutschland, die hungern - für mich als Mutter von sechs Kindern schockierend. Bei solchen Projekten lernt man die Besonderheiten der Region kennen. Das Engagement der Tafel hat mich beeindruckt. Die Vermarktung des Projekts war eine Freude, der Nutzen für alle klar und die Resonanz durchweg gut. Menschen zu helfen ist persönlich bereichernd.
Wie war Ihr persönlicher Werdegang bei der Communitas bis jetzt?
Ich bin vor sieben Jahren als Vertriebsmitarbeiterin gestartet und manage inzwischen als Gebietsverkaufsleiterin weit über 50 Mitarbeiter am Standort Bad Kreuznach. Was mir geholfen hat, mich stetig weiterzuentwickeln, war z.B., dass ich in jede Abteilung hineinschnuppern durfte und viel Entwicklungspotenzial für mich gesehen habe. Das wünsche ich mir auch für meine Mitarbeiter: sie sollen jeden Tag mit einem Sinn zur Arbeit kommen, mit Herz dahinterstehen und Spaß haben. Ich mag Fortschritt und liebe es, Menschen zu unterstützen.
Was bedeutet für Sie modernes Leadership?
In erster Linie: Potenziale fördern. D.h. wir passen Projekte auf unsere Mitarbeiter an. Bringt jemand Affinität für ältere Menschen und Einrichtung mit, engagieren wir ihn in Projekten zur Altenpflege. Eine Mutter kann wiederum besser für ein Jugendwerk sprechen, weil sie die Problematik und Sorgen kennt. Wir versuchen, die Kraft von Mitarbeitern und Sponsoren so zu kombinieren, dass für alle Mehrwert entsteht. Das führt bei der Umsetzung zu positivem Feedback. Eine wichtige Botschaft, die ich jedem Mitarbeite
Interview mit Janis Zwickel von der Communitas Sozialmarketing GmbH
13.06.2022

