Die Unternehmen werden planmäßig im 4. Quartal 2022 Datenmaterial aus der laufenden Phase-II-Studie zu mRNA-4157/V940 in Kombination mit KEYTRUDA® als adjuvante Therapie beim Hochrisiko-Melanom veröffentlichen
CAMBRIDGE, MA und RAHWAY, NJ / ACCESSWIRE / 12. Oktober 2022 /Moderna, Inc. (NASDAQ:MRNA), ein Biotechnologieunternehmen, das Pionierarbeit auf dem Gebiet der Boten-RNA-(mRNA)-Therapeutika und -Impfstoffe leistet, und die außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada als MSD bekannte Firma Merck (NYSE:MRK), haben heute bekannt gegeben, dass Merck seine Option im Hinblick auf die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des personalisierten Krebsimpfstoffs (PCV) mRNA-4157/V940 gemäß den Bedingungen der bestehenden Kooperations- und Lizenzvereinbarung ausgeübt hat. mRNA-4157/V940 wird derzeit in Kombination mit KEYTRUDA, der Anti-PD-1-Therapie von Merck, als adjuvante Behandlung bei Patienten mit Hochrisiko-Melanomen in einer von Moderna durchgeführten klinischen Phase-II-Studie untersucht.
Wir arbeiten seit 2016 mit Merck auf dem Gebiet der PCVs zusammen und haben gemeinsam bedeutende Fortschritte bei der Weiterentwicklung von mRNA-4157 als personalisiertes Krebstherapeutikum in Kombination mit KEYTRUDA erzielt, so Dr. Stephen Hoge, President von Moderna. Mit den für dieses Quartal erwarteten Daten zu PCV blicken wir gespannt auf die Zukunft und die Auswirkungen, welche die mRNA als neues Behandlungsparadigma in der Krebstherapie haben kann. Die Fortführung unserer strategischen Allianz mit Merck bildet im Zuge des weiteren Ausbaus unserer mRNA-Plattform mit vielversprechenden klinischen Programmen in mehreren therapeutischen Anwendungen einen wichtigen Meilenstein.
Im Rahmen der ursprünglich 2016 getroffenen und 2018 abgeänderten Vereinbarung wird Merck Moderna 250 Millionen Dollar bezahlen, um seine Option im Hinblick auf personalisierte Krebsimpfstoffe einschließlich mRNA-4157/V940 auszuüben, und sich entsprechend an der Entwicklung und Vermarktung beteiligen. Die Zahlung wird von Merck im dritten Quartal 2022 als Aufwand verbucht und in seinen Non-GAAP-Ergebnissen berücksichtigt. Merck und Moderna werden die Kosten und allfälligen Gewinne im Rahmen dieser weltweiten Zusammenarbeit gleichmäßig untereinander aufteilen.
Diese langfristige Zusammenarbeit, bei der das Fachwissen von Merck auf dem Gebiet der Immunonkologie mit der richtungsweisenden mRNA-Technologie von Moderna kombiniert wird, hat einen neuartigen, maßgeschneiderten Impfstoffansatz hervorgebracht, erklärt Dr. Eliav Barr, der bei Merck Research Laboratories als Senior Vice President, Head of Global Clinical Development und Chief Medical Officer verantwortlich zeichnet. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kollegen von Moderna an der Weiterentwicklung von mRNA-4157/V940 in Kombination mit KEYTRUDA zu arbeiten, da dies unserer Strategie, auf Krankheiten bereits im Frühstadium einzuwirken, sehr entgegenkommt.
Über mRNA-4157/V940
Personalisierte Krebsimpfstoffe sind so konzipiert, dass sie das Immunsystem mobilisieren. Dabei wird beim Patienten eine individuelle Antitumorreaktion auf seine Tumormutationssignatur erzeugt und damit seine Krebserkrankung behandelt. mRNA-4157/V940 soll die Immunabwehr stimulieren, indem es T-Zell-Immunantworten auf Grundlage der Mutationssignatur des Tumors eines bestimmten Patienten erzeugt.
Über KEYNOTE-942 (NCT03897881)
KEYNOTE-942 ist eine laufende randomisierte, offene Phase-II-Studie, an der 157 Patienten mit Hochrisiko-Melanomen teilnehmen. Die Patienten erhielten nach einer vollständigen chirurgischen Resektion randomisiert entweder mRNA-4157/V940 (9 Dosen alle drei Wochen) und KEYTRUDA (200 mg alle drei Wochen) oder KEYTRUDA als Monotherapeutikum über einen Zeitraum von etwa einem Jahr bis zum Wiederauftreten der Krankheit oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität. KEYTRUDA wurde in der Studie als Vergleichspräparat ausgewählt, weil es als Therapiestandard bei Patienten mit einem Hochrisiko-Melanom gilt. Der primäre Endpunkt ist das rezidivfreie Überleben, die sekundären Endpunkte sind das fernmetastasenfreie Überleben und das Gesamtüberleben. Die Rekrutierung für die Phase-II-Studie ist abgeschlossen und die ersten Daten werden voraussichtlich im vierten Quartal 2022 vorliegen.
Über KEYTRUDA® (Pembrolizumab) Injektion 100 mg
KEYTRUDA ist eine Therapie, die sich gegen den PD1-Rezeptor (programmed death 1 receptor) richtet und so die Fähigkeit des körpereigenen Immunsystems, Tumorzellen zu erkennen und zu bekämpfen, verbessert. KEYTRUDA ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der die Interaktion zwischen dem Protein PD-1 und seinen Liganden, PD-L1 und PD-L2, blockiert und dadurch T-Lymphozyten aktiviert, die sowohl Tumorzellen als auch gesunde Zellen befallen können.
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13.10.2022

