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EV Resources Ltd.: Hochgradige Lithiumproben von bis zu 3,24 % Li2O in Lithiumprojekten in Österreich
08.09.2022

Highlights:
- Probenahme-Programme in drei ausgewählten österreichischen Lithiumprojekten ergaben Werte von bis zu 3,24 % Li2O in Gesteinsproben.
- Die Projekte liegen in den östlichen Alpen, in der Nähe des Projekts Wolfsberg von European Lithium, das eine JORC-konforme Gesamtmineralressourcenschätzung von 12,9 Mt @ 1,00 % Li2O enthält.
- Millstätter Seerücken wurde als ein Bohrziel hoher Priorität identifiziert, aufgrund von Lithiumausbissen über eine Streichenlänge von 4 Kilometern.
- EV Resources GmbH beantragte und sicherte 33 neue Lizenzen für weitere 14,90 km2 in den Projekten Millstätter Seerücken und Garrach.

Das in Batteriematerialien tätige Explorationsunternehmen EV Resources (EVR oder das Unternehmen) freut sich, den Erhalt von Ergebnissen aus Gesteinsproben in mehreren Liegenschaften in den Lithium-Satellitenprojekten in den östlichen Alpen (in Österreich) bekanntzugeben. Die Liegenschaften befinden sich im Besitz von EV Resources GmbH, einem Unternehmen, das zu 80% von EV Resources und zu 20 % von European Lithium Limited (ASX:EUR) kontrolliert wird.

Nach ersten und ermutigenden Analyseergebnissen mit hochgradigen Lithium-Werten (Li2O) im Jahr 2019 (siehe ASX-Pressemeldung vom 14. März 2019 Initial Sampling on Austrian Eastern Alps Lithium Projects) beauftragte EV Resources GmbH technische Berater mit einer Kartierungs- und Gesteinsproben-Kampagne zur Definition von Schürfgrabungs- und Bohrzielen in ausgewählten österreichischen Satellitenprojekten zur Lithium-Exploration. Diese Projektgebiete im Süden und Südosten Österreichs sind Millstätter Seerücken (Edling, Kreuzstein, Lug-ins-Land in Kärnten), St. Radegund (Garrach, Ehrenfels, Rabnitzberg in der Steiermark) und das Defereggen-Tal (Ratzell, Glanzalm, Poling in Tirol) (Abbildung 1). Insgesamt wurden in der jüngsten Kampagne 39 Pegmatit-Proben genommen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 unten dargestellt.

Geologie
Lithiumvorkommen, in denen in Österreich typischerweise Explorationsarbeiten vorgenommen werden, sind spodumenhaltige Pegmatit-Gänge in metamorphischen Formationen, hauptsächlich Glimmerschiefer, Amphibolit und Marmor. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Pegmatite in den östlichen Alpen mit Granit-Plutonen verbunden sind. Spodumen-Mineralisierung tritt in Form feiner bis grobkörniger Kristalle in Verbindung mit Quarz, Feldspat und Muskovit auf.

Das Modell des Vorkommens, das derzeit bewertet wird, ist ein spodumenhaltiges Vorkommen mit einem relativ hohen Lithiumgehalt. Das Modell basiert auf European Lithiums Modell, das in nächster Nähe gelegen ist und eine veröffentlichte, JORC-konforme Mineralressource von 12,9 Millionen Tonnen mit 1 % Li2O enthält (Siehe ASX-Pressemeldung für Europa vom 1. Dezember 2021 EUR Announces 11% Increase in total Measured, Indicated and Inferred Resource). Österreichische Spodumen-Pegmatite wie Wolfsberg entwickelten sich während permischer Metamorphosen bei hohen Temperaturen unter geringem Druck in Metasedimenten des Paläozoikums und wurden während der alpinen Gebirgsbildung durch Metamorphosen (Metamorphosen unter hohem Druck: Amphibolit in Eklogit-Fazies) überlagert.

Alle beschriebenen Spodumen-Pegmatit-Vorkommen liegen in der gleichen tektonischen Einheit (Koralpe-Wölz-Nappe) und durchliefen die gleiche geologische Entwicklung. Die Mineralparagenese und der Mineralgehalt, das geodynamische Umfeld, die Lithologien und die Geochemie sind fast identisch.

Der Hauptunterschied zwischen Wolfsberg und den anderen genannten Spodumen-Pegmatit-Vorkommen besteht im Mangel an in Amphibolit eingebetteten Pegmatiten in diesen anderen Vorkommen. In all den in dieser Meldung genannten Standorten treten Spodumen-Pegmatite in Paragneis bis Glimmerschiefer auf, wie die in Glimmerschiefer eingebetteten Pegmatite in Wolfsberg. Historische und neue Forschungen zum Ursprung österreichischer Pegmatite weisen auf die Vergleichbarkeit der österreichischen Spodumen-Pegmatite und ihren gemeinsamen Ursprung hin (z. B. Knoll et al. 2017, Schuster et al. 2019).

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Abbildung 1. Regionale Karte mit Darstellung der Standorte der Probenahme.

Feldarbeiten

Der technische Berater des Unternehmens nahm 39 Gesteinsproben aus zahlreichen Pegmatit-Ausbissen. Die Proben aus den Pegmatit-Ausbissen ergaben hochgradige Li2O-Werte mit einem Höchstwert von 3,24 % Li2O und einem durchschnittlichen Wert aus mineralisierten Proben (ausgenommen Proben mit Gehalten von weniger als 0,1 % Li2O) von 1,65 % Li2O (Tabelle 1). Die Feldarbeiten umfassten außerdem Aufzeichnungen zu Strukturebenen und die Kartierung von Muttergestein zur Unterstützung der Suche nach potenziellen Bohrst

Kontakt:
EV Resources Ltd. Luke Martino 311-313 Hay Street 6008 Subicao, Western Australia email : [email protected]