- IperionX hat erfolgreich eine innovative kohlenstoffarme Technologie zur Anreicherung von Titanmineralien entwickelt, die niedriggradigere Titandioxid-Ilmenit-Mineralien zu einem synthetischen Rutilprodukt mit hohem Titangehalt veredelt.
- Das synthetische Rutilprodukt des Unternehmens wurde von Kunden getestet und bewertet, was das Potenzial für einen qualitativ hochwertigen, hochgradigen Titanrohstoff bestätigte, der ein besseres und nachhaltigeres Produkt sein kann als andere veredelte Titanrohstoffe, einschließlich Titanschlacke.
- Das kohlenstoffarme Verfahren von IperionX macht den Einsatz von kohlenstoffhaltigen Reduktionsmitteln, einschließlich Kohle, überflüssig, die für gewöhnlich zur Veredelung niedriggradiger Titanrohstoffe zu hochwertigen, hochgradigen Titanrohstoffen verwendet werden.
- Das kohlenstoffarme Verfahren zur Herstellung von synthetischem Rutil ist das Ergebnis intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Dr. Zak Fang und dessen Team an der University of Utah im Bereich der Veredelungs- und Reinigungsmethoden für Titanrohstoffe zur Herstellung von Titanmetall.
- Für dieses innovative Verfahren zur Herstellung von synthetischem Rutil wurden bereits Patentanträge eingereicht, die das wertvolle Patentportfolio von IperionX erweitern.
- Zu den Nebenprodukten des Verfahrens von IperionX zur Herstellung von synthetischem Rutil zählt ein gereinigtes Eisenpulver für den potenziellen Verkauf von Lithium-Eisenphosphat- (LFP)-Batterieanwendungen.
- IperionX beabsichtigt, dieses kohlenstoffarme, hochgradige synthetische Titan-Rutil-Produkt zu kommerzialisieren und hat mit Machbarkeitsstudien hinsichtlich einer Pilotanlage zur Produktion von synthetischem Rutil beim Titanprojekt in Tennessee begonnen.
IperionX Limited (NASDAQ: IPX, ASX: IPX) (IperionX oder das Unternehmen) freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen erfolgreich qualitativ hochwertige, kohlenstoffarme Technologien zur Anreicherung von Titanmineralien entwickelt und Ilmenit-Titanmineralien vom Titanprojekt in Tennessee zu einem synthetischen Rutilprodukt mit hohem Titangehalt veredelt hat.
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Abb. 1: Ilmenit (LHS) vom Titanprojekt von IperionX vor der Umwandlung zu kohlenstoffarmen, hochgradigem synthetischem Rutil (RHS)
Zu den hochgradigen Titandioxid-Rohstoffen (über 80 % Titandioxid) zählt natürlicher Rutil, synthetischer Rutil und Titanschlacke - und diese werden in erster Linie für die Herstellung von Titanmetall in Form von Titantetrachlorid sowie von Farben und Pigmenten in Form von gereinigtem Titandioxid verwendet.
Natürlicher Rutil ist ein Mineral mit einem Titandioxidgehalt von 92 bis 95 %, während synthetischer Rutil und Titanschlacke veredelte, hochgradige Titandioxid-Rohstoffe sind, die aus Ilmenit hergestellt werden und einen Titandioxidgehalt von 88 bis 95 % bzw. etwa 80 % aufweisen. Angesichts ihrer relativen Knappheit und ihres Nutzwertes sind hochgradige Titandioxid-Rohstoffe teurere Produkte als der häufiger vorgefundene niedriggradige Ilmenit.
Vor allem geht das globale Angebot an natürlichem Rutil deutlich zurück und es ist davon auszugehen, dass andere hochgradige Titanrohstoffe, einschließlich synthetischen Rutils und Titanschlacke, die immer größer werdende Versorgungslücke füllen werden. Der Preis von synthetischem Rutil ist vier- bis fünfmal so hoch wie jener von Ilmenit, der für gewöhnlich einen Titandioxidgehalt von 45 bis 65 % aufweist. Langfristige Preisprognosen für synthetischen Rutil liegen bei etwa 1.000 bis 1.200 Dollar pro Tonne - gegenüber Ilmenit mit einer langfristigen Preisprognose von etwa 200 bis 300 Dollar pro Tonne. Diese Vervielfachung des Preises bietet das Potenzial, den Wert der Ressourcenbasis des Titanprojekts durch die Veredelung von Ilmenit zu kohlenstoffarmem synthetischem Rutil beträchtlich zu steigern.
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Abb. 2: Ausblick auf das globale Angebot an natürlichem Rutil (kt).Quelle: Iluka Resources, 24. Februar 2022 (Link)
Der Großteil der globalen Produktion von synthetischem Rutil wird in Western Australia von den größten Titanmineralunternehmen der Welt, Iluka und Tronox, mittels des Becher-Verfahrens hergestellt. Das Becher-Verfahren besteht aus dem Rösten von minderwertigem Ilmenit unter Verwendung von Kohle in einem Drehofen bei Temperaturen von über 1.100 °C, um das Eisenoxid im Ilmenit zu metallischem Eisen umzuwandeln, sowie dem anschließenden Rosten des Ofenprodukts in einer belüfteten Salzlösung, um den Großteil des metallischen Eisens
IperionX entwickelt erfolgreich kohlenstoffarmes Titananreichungsverfahren
09.08.2022

