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Marvel absolviert Flugmessung über dem Urankonzessionsgebiet KLR im Athabasca-Becken, das an die Liegenschaften von Cameco & Fission grenzt
14.04.2022

14. April 2022. Vancouver, British Columbia - Marvel Discovery Corp. (TSX-V: MARV), (Frankfurt: O4T), (MARVF: OTCQB); (das Unternehmen) freut sich bekannt zu geben, dass die KRM Resources Group mit der Durchführung einer magnetischen Flugmessung mit einem Starrflügler über den Uranprojekten KLR und Walker (das Konzessionsgebiet) im Athabasca-Becken beauftragt wurde. Marvel hat eine Optionsvereinbarung zum Erwerb von zwei großen, strategisch günstig gelegenen Konzessionspaketen (KLR und Walker) innerhalb der Wollaston-Mudjactic Transition Zone (WMTZ) im östlichen Athabasca-Becken unterzeichnet (siehe Pressemitteilung vom 29. März 2022). Die WMTZ beherbergt die am stärksten mineralisierten Uranminen der Welt (Abbildung 1), wie z.B.:

- die Mine Cigar Lake1 (zu 50 % in Besitz von Cameco), in der 152 Millionen Pfund U3O8 mit einem U3O8-Gehalt von 15,4 % lagern;

- die Mine McArthur River2 (zu 70 % in Besitz von Cameco), in der 392 Millionen Pfund U3O8 mit einem U3O8-Gehalt von 6,58 % lagern;

- das Projekt Wheeler3 (zu 90 % in Besitz von Denison Mines), wo in zwei Lagerstätten 109 Millionen Pfund U3O8 mit durchschnittlich 11,23 % U3O8 lagern.

Die magnetische Flugmessung wird den ehemaligen Teilbereich Walker Creek der Konzession KLR abdecken, der sich über eine Grundfläche von 10.595 Hektar erstreckt. Die Flugmessung ist von Osten nach Westen konfiguriert und erfolgt in 100-m-Abständen auf einer Gesamtlänge von 1.209 Flugkilometern mit 215 km Kontrolllinien. Der Anteil Walker des Uranprojekts KLR grenzt unmittelbar an die Urankonzessionsgebiete Hobo Lake von Fission 3.0. Das innerhalb der WMTZ liegende Konzessionsgebiet Walker erstreckt sich entlang einer Scherungszone, der Key Lake Shear Zone, und beherbergt 10 Uranverkommen sowie zahlreiche unerschlossene EM-Ziele (Abbildung 2). Beide Konzessionsgebiete sind auf dem Straßenweg leicht erreichbar. Das Unternehmen hat im Vorfeld bereits eine bodengestützte magnetische Messung über 32,3 Kilometer in den Konzessionen Highway North innerhalb des Geländes von Key Lake absolviert. Das geophysikalische Datenmaterial aus dieser Messung, das mit anderen vor kurzem gesammelten Datensätzen korreliert, wird ausgewertet und zur genaueren Definition aussichtsreicher Bohrziele verwendet.

Dies ist der erste Schritt im Rahmen unserer Explorationsstrategie für die neu erworbenen Konzessionsgebiete KLR & Walker. Beide Projekte erstrecken sich zu beiden Seiten der Verwerfung Key Lake und grenzen unmittelbar an die Liegenschaften von Cameco und Fission. Im Konzessionsgebiet finden sich mehrere noch nicht explorierte, strukturgebundene Uranvorkommen. Wir wissen, dass Strukturen eine äußerst wichtige Schlüsselrolle bei der Ausbildung von Uranerzgängen und Uranerzfallen spielen. Der Korridor entlang der Scherungszone Key Lake birgt eine bedeutende Chance, den Erfolg der im Grundgebirge eingebetteten Uranlagerstätten, die auf der westlichen Seite des Athabasca-Beckens gefunden wurden, wie etwa die von NexGen Energy betriebene Lagerstätte Arrow, zu wiederholen. Wir freuen uns schon auf den Erhalt der Endprodukte aus dieser Messung, so Karim Rayani, President, Chief Executive Officer und ein Director des Unternehmens.
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Abbildung 1. Lage des Uranprojekts KLR innerhalb der WMTZ.
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Abbildung 2. Lage des Uranprojekts KLR, der benachbarten Betreiber, der VTEM-Leitschichten, der Uranvorkommen und der von der Flugmessung erfassten Bereiche.

Regionale Geologie und Mineralisierung

In Saskatchewan wurden Uranlagerstätten oberhalb, bis zu 300 m unterhalb sowie im Bereich der Diskordanz der Athabasca-Formation innerhalb des Grundgesteins entdeckt. Die Mineralisierung reicht möglicherweise mehrere hundert Meter in das Grundgestein hinein oder befindet sich bis zu 100 m oberhalb im Sandstein der Athabasca-Formation. Uran liegt normalerweise als Uraninit/Pechblende vor, wobei sich die Erze in Form von Erzgängen und halbmassiven bis massiven Verdrängungskörpern präsentieren. Die Mineralisierung steht auch räumlich mit steil einfallenden, graphitischen Grundstrukturen in Verbindung und wurde möglicherweise während aufeinanderfolgender struktureller Reaktivierungsereignisse remobilisiert. Solche Strukturen können wichtige Flüssigkeitspfade sowie strukturelle oder chemische Fallen für die Mineralisierung sein, da Reaktivierungsereignisse vermutlich weiteres Uran in die mineralisierten Zonen eingebracht und eine Remobilisierung ermöglicht haben (Jefferson et al. 2007) (Abbildung 3).