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Marvel vergrößert Landpaket des Uranprojekts Key Lake, angrenzend an Cameco und Fission, Athabasca-Becken
29.03.2022

29. März 2022. Vancouver, British Columbia. - Marvel Discovery Corp. (TSX-V: MARV), (Frankfurt: O4T1), (MARVF: OTCQB); (das Unternehmen) freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen eine Optionsvereinbarung zum Erwerb von zwei großen Claim-Gruppen (KLR und Walker) von einer unabhängigen Partei abgeschlossen hat. Damit befindet sich Marvel in einer äußerst vorteilhaften Position entlang der Key Lake-Verwerfung, die sowohl an die Konzessionsgrenzen von Cameco als auch von Fission grenzt. Die beiden Claim-Gruppen umfassen zusammen 14.190 Hektar in östlicher, nördlicher und nordwestlicher Richtung.

Das Projekt liegt in der Wollaston-Mudjactic Transition Zone (WMTZ) im östlichen Teil des Athabasca-Beckens, in dem sich die höchstgradigen Uranminen der Welt befinden:

- Cigar Lake1, das sich zu 50 % im Besitz von Cameco befindet und 152 Mio. Pfund U3O8 mit 15,4 % U3O8 beherbergt
- McArthur River2, das sich zu 70 % im Besitz von Cameco befindet und 392 Mio. Pfund U3O8 mit 6,58 % U3O8 beherbergt
- Projekt Wheeler3, das sich zu 90 % im Besitz von Denison Mines befindet und 109 Mio. Pfund U3O8 in zwei Lagerstätten mit durchschnittlich 11,23 % U3O8 beherbergt

Die erste Claim-Gruppe, KLR, umfasst 3.595 Hektar (ha) und grenzt an die ehemalige produzierende Uranmine Key Lake. Die Lagerstätte Key Lake bestand aus zwei mineralisierten Zonen, woraus in der Vergangenheit insgesamt 4,2 Millionen Tonnen Produkt mit einem Durchschnittsgehalt von 2,1 % U3O8 gefördert wurden (Harvey, 1999). Das Konzessionsgebiet Key Lake beherbergt heute die Mühle Key Lake, die sich im Besitz von Cameco befindet und von dieser Gesellschaft betrieben wird. In der Mühle wird Erz aus der Uranlagerstätte McArthur River aufbereitet.

Das Konzessionsgebiet Walker, die zweite Claim-Gruppe, umfasst eine Fläche von 10.595 ha und grenzt an die Urankonzessionen Hobo Lake von Fission 3.0. Das Konzessionsgebiet Walker befindet sich innerhalb der WMTZ, liegt entlang der Scherzone Key Lake und beherbergt 10 Uranvorkommen sowie mehrere unerforschte EM-Ziele. Beide Konzessionsgebiete sind über einen Highway leicht erreichbar. Die bisherigen Explorationsaktivitäten in den Konzessionsgebieten waren begrenzt.

Diese beiden Claim-Gruppen kommen zu Marvels jüngstem Erwerb des Projekts Highway North hinzu und grenzen direkt an dessen nördlichen und südlichen Konzessionsgrenzen innerhalb desselben WMTZ-Korridors. Highway North umfasst eine Fläche von 2.573 ha (siehe Pressemitteilung vom 28. Februar 2022). Marvel besitzt jetzt eine Mehrheitsbeteiligung an dem insgesamt 16.763 ha großen Camp.
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Abbildung 1: Lage der KLR- und Walker-Claims, rot hervorgehoben, mit umrissenen Projekt Highway North.

Wir haben das große Glück, die Claim-Gruppen KLR und Walker erworben zu haben, die direkt an die nördlichen und südlichen Bereiche unseres kürzlich erworbenen Projekts Highway North angrenzen. Damit erweitern wir unsere Gesamtfläche auf über 16.000 Hektar entlang eines Trends, der einige der höchstgradigen Uranminen der Welt beherbergt. Dass wir nun unmittelbarer Nachbar der ehemaligen Uranmine Key Lake und der Mühle Key Lake von Cameco sind, ist ein äußerst strategischer Schritt, während wir das Projekt vorantreiben. Dieser Korridor entlang der Scherzone Key Lake bietet eine enorme Chance, den Erfolg der im Grundgebirge beherbergten Uranlagerstätten zu wiederholen, die auf der westlichen Seite des Athabasca-Beckens gefunden wurden, wie z. B. NexGen Energys Lagerstätte Arrow, sagte Herr Karim Rayani, President & Chief Executive Officer.

Regionale Geologie und Mineralisierung

In Saskatchewan wurden Uranlagerstätten im Grundgebirge oberhalb und bis zu 300 m unterhalb der Diskordanz der Athabasca-Gruppe entdeckt. Die Mineralisierung kann Hunderte von Metern tief im Grundgebirge oder bis zu 100 m darüber im Sandstein der Athabasca-Gruppe vorkommen. Typischerweise tritt Uran in Form von Uraninit/Pechblende auf, die in Form von Gängen und semimassiven bis massiven Verdrängungskörpern vorkommt. Die Mineralisierung steht auch in räumlichem Zusammenhang mit steil einfallenden, grafitischen Grundgebirgsstrukturen und kann während aufeinander folgender struktureller Reaktivierungsereignisse erneut mobilisiert worden sein. Solche Strukturen können sowohl wichtige Flüssigkeitsbahnen als auch strukturelle oder chemische Fallen für die Mineralisierung sein, da Reaktivierungsereignisse wahrscheinlich weiteres Uran in mineralisierte Zonen eingebracht und ein Mittel zur erneuten Mobilisierung bereitgestellt haben (Jefferson, et al. 2007) (Abbildung 2).
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