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EV Resources Limited: Ausgedehnte zinnführende Greisenmineralisierung im Zinn-Wolfram-Projekt Khartoum
25.03.2022

Wichtigste Eckdaten:
- Im Projekt Khartoum wurden zahlreiche Zielzonen mit Zinn-(Sn)-Mineralisierung ermittelt.
- Bei früheren Entnahmen von Schlitzproben aus Ausbissmaterial wurde eine ausgedehnte zinnführende Greisenmineralisierung abgegrenzt.
- Die Ergebnisse der jüngsten Probenahme von Gesteinssplittern zeigen, dass die zinnführende Greisenmineralisierung eine größere Ausdehnung hat als bisher angenommen.
- Ein erstes Bohrprogramm über 3000 Meter soll im Mai starten.

EV Resources Limited (ASX:EVR) (EVR oder das Unternehmen) hat in der Zone Boulder, die zum ca. 100 km südwestlich von Cairns gelegenen Projekt Khartoum gehört, zahlreiche Zielzonen mit einer zinnhaltigen Greisenmineralisierung ermittelt. Es wurde eine erste RC-Bohrkampagne über 3000 Meter ausgearbeitet, um frühere Bohrergebnisse nachzuprüfen und eine Reihe von hochgradig mineralisierten Greisenausbissen zu untersuchen, die bis dato noch nicht anhand von Bohrungen erkundet worden sind. Aufgrund von starken Niederschlägen während der Regenzeit in der Gegend von Khartum war eine Feldbegehung bisher nicht möglich, weshalb die Bohrungen nun im Mai stattfinden, wenn die Räumungsarbeiten für die Anlieferung des Bohrgeräts abgeschlossen sind.

Die jüngsten Probenahmen von EVR haben gezeigt, dass die mit zinnführendem Greisen assoziierte Mineralisierung an der Oberfläche eine größere Ausdehnung hat als frühere Erkundungen ergeben haben. EVR konzentrierte sich dabei auf Bereiche mit einer weniger intensiven Greisenalterierung, die zuvor noch nicht beprobt worden waren, um die mögliche laterale Ausdehnung der Zinnmineralisierung zu ermitteln, insbesondere zwischen bzw. entlang des Streichens von Zonen, aus denen im Vorfeld nennenswerte Ergebnisse gemeldet worden waren. Hier die Ergebnisse von EVR: 0,91 % Sn und 0,55 % Sn 250 m südlich der Adelaide-Abbaubereiche (Bohrloch BARC07-06 in Abbildung 2); 0,10 % Sn, 0,18 % Sn und 0,13 % Sn zwischen den Bohrungen BARC07-02 und BARD07-05; sowie 0,12 % Sn 700 m nördlich von Bohrloch BARC07-01 in einem Gebiet, in dem frühere Kartierungen keine Greisenalterierung ergaben (Abbildung 1 und Abbildung 3).

Im Rahmen früherer Entnahmen von Schlitzproben aus Ausbissmaterial und Kartierungen in der Zone Boulder wurden 35 Greisenausbisse ermittelt, die an der Oberfläche mehr als 0,1 % Sn enthielten. 19 davon weisen eine kartierte Fläche von mehr als 1000 m2 auf, was auf entsprechendes Potenzial für wirtschaftlich interessante Erzmengen schließen lässt (Abbildung 2). Bei den stärker mineralisierten Greisenausbissen wird angenommen, dass es sich um einzelne Schlote handelt; viele davon stehen mit historischen Abbaustätten in Verbindung. Der für die Förderung relevante Erzgehalt der Abbaubereiche liegt laut Schätzung bei über 1 % Sn, da zum Zeitpunkt des Abbaus eine wirtschaftlich rentable Förderung und Verarbeitung der geringgradigen Greisenmineralisierung nicht möglich war.

Die Ergebnisse der Probenahmen von EVR belegen das Potenzial für ausgedehnte lineare Greisenzonen mit Zinnmineralisierung, die immer wieder von den höhergradig mineralisierten Schloten unterbrochen werden. Kartierungen haben ergeben, dass es mindestens sechs parallel verlaufende separate Greisenzonen gibt, die eine Streichlänge von bis zu 2 bis 3 km aufweisen. Damit vergrößert sich das potenzielle Volumen der mineralisierten Zielzonen ganz erheblich.

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Abbildung 1. Ergebnisse der früheren Probenahmen (Gesteinssplitter, Schlitzproben aus Ausbissmaterial) und Bohrungen; die hochgradigen Ergebnisse der von EVR gesammelten Proben sind grün dargestellt.

Das Unternehmen hat für die Zone Boulder eine Bohrkampagne über 3.000 m ausgearbeitet, um die im Rahmen früherer Bohrungen definierten Mineralisierungsbereiche durch Ergänzungsbohrungen entlang des Streichens und unterhalb der früheren Bohrungen zu erweitern und mindestens 12 weitere vorrangige Greisenziele (solche mit einem Erzgehalt von über 0,1 % Sn und einer Ausdehnung von über 1.000 m2) zu erkunden, in denen bis dato keine Erkundungsbohrungen stattfanden (Abbildung 2).

Die Bohrungen werden voraussichtlich rund vier Wochen in Anspruch nehmen und Anfang Mai beginnen. Die Ergebnisse der früheren Bohrungen und Schlitzprobenahmen wurden in der ASX-Mitteilung vom 26. Oktober 2021 veröffentlicht.

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Abbildung 2. Kartierte Greisenausbisse, Zielzonen mit Greisen-Geochemie und geplante Bohrungen

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