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PyroGenesis kündigt nach Einreichung internationaler Patentanmeldungen die Einführung eines neuen emissionsfreien Verfahrens zur Herstellung von Wasserstoff an
09.12.2021


MONTREAL, QUEBEC (8. Dezember 2021) - PyroGenesis Canada Inc. (pyrogenesis.com) (NASDAQ: PYR) (TSX: PYR) (FWB: 8PY),ein High-Tech-Unternehmen (im Folgenden Unternehmen oder PyroGenesis genannt), das auf die Planung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von fortschrittlichen Plasmaverfahren und nachhaltigen Lösungen zur Reduktion von Treibhausgasen spezialisiert ist, gibt heute die Einführung einer neuen emissionsfreien Wasserstofferzeugungstechnologie bekannt, die voraussichtlich mit herkömmlichen Technologien zur Herstellung von umweltfreundlichem Wasserstoff in Wettstreit treten wird. Die neue Wasserstofferzeugungstechnologie von PyroGenesis tritt derzeit in die Testphase ein und soll Methan (ein Treibhausgas mit hohem Treibhauspotenzial) in Wasserstoff umwandeln, wodurch emissionsfreier Wasserstoff entsteht. Das herkömmliche Verfahren der emissionsfreien Herstellung - die Wasserelektrolyse - ist extrem kostspielig, sehr energieaufwändig und benötigt Seltenerdmetalle. Die Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre trägt zur globalen Erwärmung bei. Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens haben sich 191 Länder zum Ziel der Reduktion von Treibhausgasen bekannt. Viele Regionen, darunter auch die Europäische Union, haben sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

Die herkömmliche Methode zur Herstellung von Wasserstoff wird als Dampf-Methan-Reformierung bezeichnet, bei der Treibhausgase entstehen, erläutert P. Peter Pascali, CEO und Chair von PyroGenesis. Ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff nennt sich Wasserelektrolyse. Dieses Verfahren gibt es schon seit vielen Jahren und es gilt als emissionsfreies Verfahren. Der mit diesem Verfahren erzeugte Wasserstoff wird allgemein als grüner Wasserstoff bezeichnet. Man weiß aber, dass diese Methode (i) relativ teuer ist, (ii) einen hohen Energiebedarf hat und (iii) Seltenerdmetalle benötigt. Die neue Technologie von PyroGenesis soll das Beste aus beiden Welten vereinen: Sie soll kostengünstiger sein als jedes bestehende Wasserstoffverfahren und gleichzeitig emissionsfreien Wasserstoff produzieren. Der bei diesem Verfahren entstehende Wasserstoff wird als türkiser Wasserstoff bezeichnet. Das Unternehmen geht nicht davon aus, dass dieses neue Verfahren mit seinem Verfahren zur Eisenerzpelletierung konkurriert, bei dem Fossilbrenner durch Plasmabrenner ersetzt werden, sondern diese Plasmabrennertechnologie tatsächlich ergänzen würde, indem es an einer anderen Stelle im Erzeugungsprozess eine Wasserstoffalternative anbietet.

PyroGenesis hat bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eine internationale Patentanmeldung unter der Antragsnummer PCT/CA2021/000099 mit dem Originaltitel Hydrogen production from hydrocarbons by plasma pyrolysis (Wasserstoffherstellung aus Kohlenwasserstoffen mittels Plasmapyrolyse) eingereicht. Diese PCT-Patentanmeldung beinhaltet das vom Unternehmen entwickelte Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Methan sowie anderen leichten Kohlenwasserstoffen mittels thermischem Plasma ohne Treibhausgasemissionen.

Die Technologie von PyroGenesis überzeugt aus theoretischer Sicht damit, dass nur ein Drittel der Stromkosten der Wasserelektrolyse anfällt, um die gleiche Menge Wasserstoff zu erzeugen. Damit ist sie eine der energieeffizientesten Technologien zur Herstellung von emissionsfreiem Wasserstoff. Die Technologie wäre einfach skalierbar, und der Investitionsaufwand pro Wasserstoffproduktionseinheit ist vergleichbar mit dem der Dampf-Methan-Reformierung, der führenden kommerziellen Technologie zur Wasserstofferzeugung.

Bei der Verbrennung von emissionsfreiem Wasserstoff zum Heizen in Industrieprozessen und im Verkehr entsteht als Nebenprodukt der Verbrennung Wasserdampf anstelle von Kohlendioxid, wodurch die Treibhausgasemissionen weltweit gesenkt werden. Infolgedessen wird bei vielen Industrieprozessen versucht, fossile Brennstoffe und Reaktionspartner wie Kohle, Öl und Erdgas durch emissionsfreien Wasserstoff zu ersetzen. Alleine in der eisen- und stahlverarbeitenden Industrie wird der Verbrauch von emissionsfreiem Wasserstoff voraussichtlich von 0,5 Millionen Jahrestonnen im Jahr 2020 auf 12,5 Millionen Tonnen im Jahr 2030 ansteigen. IEA, Hydrogen, IEA, Paris, 2021. www.iea.org/reports/hydrogen
Wie schon gesagt, das Unternehmen geht nicht davon aus, dass dieses neue Verfahren mit seinem Verfahren zur Eisenerzpelletierung, bei dem Fossilbrenner durch Plasmabrenner ersetzt werden, konkurrieren würde, sondern diese Plasmabrennertechnologie vielmehr ergänzen würde, indem es an einer anderer Stelle im Herstellungsprozess eine Wasserstoffalternative einfügt.

Die Einreichung unserer vorläufigen Patentanmeldung in den USA zusammen mit der internationalen PCT-Anmeldung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Einfü

Kontakt:
PyroGenesis Canada Inc P. Peter Pascali 200 - 1744 William Street H3J 1R4 Montreal, QC email : [email protected]