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Sultanat Oman - Geheimtipp auf der arabischen Halbinsel
16.11.2021

Herzlich willkommen heißt es wieder im Sultanat Oman - seit 1. September 2021 empfängt das Land auf der arabischen Halbinsel wieder Reisende aus aller Welt. Diese müssen vollständig geimpft sein und zusätzlich einen negativen PCR-Test in der Tasche haben. Eine Quarantäne ist dann nicht notwendig.

Oman kann zum Sehnsuchtsort werden für alle, die atemberaubende Natur-Kulissen, arabische Gastfreundschaft und sicheres Reisen in einem friedliebenden, offenen Land miteinander verbinden wollen. Wer eintauchen will in ursprüngliche Traditionen, besucht beispielsweise bei Sonnenaufgang den trubeligen Markt in Nizwa, Hier wechseln Rinder, Ziegen, Schafe, aber auch Gebrauchtwagen den Besitzer. Einen Besuch wert ist auch die Schiffbauerstadt Sur, in der die typischen Segelschiffe namens Dhau gebaut werden. Oder man gönnt sich ein paar Tage in einem der Ökohotels wie im alten Lehmdorf Misfah. Urtümlich, malerisch, erlebt der Gast hier eine Zeitreise, die ihn für ein oder zwei Nächte in lange vergangene Zeiten führt. Ökohotels sind im Kommen - sie lassen Touristen Oman pur erleben und verschaffen gleichzeitig neue Arbeitsplätze an jahrhundertealten Orten, die ansonsten verfallen würden.

Aber auch Kultur und schönste arabische Architektur darf der Reisende erwarten. Unbedingt empfehlenswert ein Besuch der beeindruckenden Sultan Qaboos Moschee, die stundenweise geöffnet ist auch für Nicht-Muslime, oder das festlich-elegante Royal Opera House mit seinem internationalen Programm. Ein spezialisierter Reiseanbieter für Oman-Touren ist Arabia Felix (www.oman.de) in München. Für Touristen mit Interesse an ursprünglichem omanischem Flair hat Maria Popp, Reiseleitung des Unternehmens, zwei Tipps. "Das jüngst eröffnete Bait al Darwaza in Ibra und das Qasra Museum in Rustaq sind zwei Beispiele gelungener Privatinitiativen, bei denen die Türen zu jahrhundertealten, liebevoll hergerichteten Häuser geöffnet werden."

Kulturaustausch und Sportreisen

Kulturaustausch zwischen Deutschland und Oman liegt Amur Al Rawahi am Herzen. Der Gründer und Inhaber von arab adventures (www.arab-adventures.com) hat seinen Traum verwirklicht und ein Gästehaus in seinem Dorf Al Mazara eröffnet. Hier kommen Besucher aus aller Welt auf kurzem Weg in Kontakt mit der Dorfgemeinschaft. "In persönlichen Gesprächen lernen beide Seiten voneinander. Man tauscht sich über die unterschiedlichsten Themen aus - von Rezepten, über Umweltschutz bis zur Finanzierung einer omanischen Hochzeit mit mehreren hundert Gästen. Einheimische und Touristen kochen zusammen und wer will, lernt ein paar Worte aus der Sprache des anderen", erklärt Amur. Seine große Leidenschaft sind Sporttouren - in Wanderstiefeln oder per Rad. "Wir bieten Touren für Anfänger und Profis, für Junge und Ältere an. Manche unserer Gäste sind über 80 Jahre alt", erklärt er. "Gerade in aktuellen Zeiten schätzen Teilnehmer, dass wir uns in unberührter Natur fernab von Touristenströmen bewegen." Ob Wüstentrip oder Bergwelt - Amur und sein Team erfüllen gerne individuelle Wünsche ihrer Gäste und wollen ihnen unvergessliche Tage und Wochen schenken. Leichter wandert es sich ohne schweres Gepäck. Deshalb sind auf vielen Strecken Esel unverzichtbare Helfer. Sie schleppen Zelte, Geschirr und Lebensmittel für traumhafte Nächte unter sternenklarem Nachthimmel.

Gute Vorbereitung wichtig

Gute Vorbereitung ist wichtig, um in knappen Urlaubstagen viel zu sehen. Erfahrene Reiseanbieter helfen bei der Wahl der richtigen Routen mit einem ausgewogenen Mix an unterschiedlichen Highlights. Wer die Gegebenheiten vor Ort nicht kennt, kann bei brütender Hitze bis 45 Grad im Sommer auch das traumhafteste Wadi mit seinem smaragdgrünen Wasser nicht in vollen Zügen genießen. Vielleicht findet man nach mehrstündiger Fahrt das gewünschte Museum oder Fort geschlossen vor. In Oman liegen touristische Attraktionen oft weit auseinander; hier muss man sich also auskennen, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Ob beeindruckende Bergwelt, die stille Wüstenweite in den Wahiba/Sharqiya Sands, die reiche Unterwasserwelt oder zahlreiche Inseln und schier endlos lange Traumstrände - die Entwicklung des Tourismus ist eines der erklärten Ziele des Sultanats. Bis 2025 sollen sieben neue touristische Schwerpunkt entwickelt werden. "Das Thema Nachhaltigkeit sollte unbedingt mit im Fokus stehen", meint Expertin Maria Popp. "Das große Plus für Individualtouristen ist die Naturschönheit Omans. Sie gilt es zu schützen - vor Verschmutzung, Verbauung und Zerstörung. Hier sind sanfte

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