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Die Zusammenarbeit zwischen Europa und China sollte den Eckstein des globalen Regierungssystems bilden
21.09.2020

Vor kurzem beging George Soros seinen 90. Geburtstag. Vielleicht war sein Geburtstag erfüllt von Blumen und Glückwünschen, vielleicht hat er die Vorwürfe der Außenwelt nicht gehört. Alexander Soros, der Sohn von Herrn Soros und stellvertretender Vorsitzende der Open Society Foundations, schrieb in einem Artikel auf NBC News: "Mein Vater George Soros ist zum beliebtesten Angriffsziel von White Supremacists (Vertretern weißer Vorherrschaft) geworden." Im gleichen Artikel merkte Alexander Soros an, dass George Soros Ende Mai auf Facebook täglich 500.000 Mal angegriffen bzw. genannt wurde, auf Twitter 68.746 Mal. Dies übertraf deutlich die im Oktober 2018 gezählte Zahl von 38.326 (damals wurde er beschuldigt, eine Flüchtlingskarawane südlich der Grenzen finanziert zu haben). Ende Juli dieses Jahres behauptete der bekannte konservative Kolumnist der Chicago Tribune John Kass, Soros sei verantwortlich für die Unruhen in Chicago und anderen amerikanischen Städten.

Es ist selten, dass ein Geschäftsmann so von Kontroversen durchzogen ist wie Herr Soros, und dann noch häufig zum Kern verschiedener Verschwörungstheorien wird. Dieser Milliardär wird häufig als Finanzspekulant bezeichnet. Der ihm gehörende Quantum Fund erwirtschaftete innerhalb von fast 40 Jahren 35 Milliarden US-Dollar und stelle damit einen Rekord für Hedgefonds auf. Als genialer Finanzkapitalist hat er im Laufe seiner Karriere fast keine der Finanzkrisen ausgelassen, die er immer in ein mit großem Genuss gegessenes Kapitalfestmahl verwandeln konnte. Im September 1992 wurde er zu dem "Mann, der die Bank von England in den Ruin trieb", indem er durch ein Baissegeschäft mit englischen Pfund einen Gewinn von 1 Milliarde Pfund machte und damit dem britischen Finanzministerium am 2. September einen Verlust von mehreren Milliarden Pfund Reserven bescherte. Als Konsequenz musste das britische Pfund aus dem europäischen Währungssystem austreten. Er wurde auch beschuldigt, die asiatische Finanzkrise von 1997 geplant zu haben - der damalige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamad, kritisierte ihn als "schamloser Profiteur". Während der amerikanischen Immobilienkrise verdiente er innerhalb von zwei Jahren ungefähr 1 Milliarde US-Dollar. Es lag auch an diesen blutdürstigen "Kriegserfolgen", dass Soros den Namen "bester Währungsinvestor der Welt" erhielt.

Natürlich ist Soros, wie allgemein bekannt, nicht nur ein scharfsinniger Geschäftsmann. Während der 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts verlegte er seinen Fokus nach und nach von der Verwaltung seiner Hedgefonds-Firma auf die sogenannte "Sache der globalen Menschenrechte". 2017 belegte Soros auf der von Forbes herausgegebenen Liste der reichsten Menschen der Welt Platz 29. Er übertrug den Open Society Foundations 18 Milliarden US-Dollar (geschätzt 80% seines Vermögens). Auf seiner persönlichen Webseite erklärt er, dass er seine finanzielle Freiheit dazu nutzen will, die "hartnäckigsten Probleme" der Welt zu bekämpfen. Die Open Society Foundations wurden schon häufig beschuldigt, in einigen Staaten Regimewechsel herbeiführen zu wollen. Soros selbst hat auch nicht geleugnet, beispielsweise folgende Aktivitäten finanziell unterstützt zu haben: Die 2004 in der Ukraine ausgebrochene "Orangene Revolution" sowie die ukrainische Euromaidan-Bewegung von 2013. Außerdem beschuldigte der türkische Präsident Erdogan Soros, die Proteste gegen die türkische Regierung 2013 finanziert zu haben, und verbot die weitere Tätigkeit seiner Stiftungen. Seit 2015 sind die Open Society Foundations in Russland als unerwünschte Organisation klassifiziert. Der russische Generalstaatsanwalt erklärte in diesem Zusammenhang, die Organisation von Soros stelle eine Bedrohung für die verfassungsrechtlichen Grundlagen und die nationale Sicherheit dar. Sein Heimatland Ungarn wirft ihm außerdem vor, zu Immigration anzustiften, Nichtregierungsorganisationen zu finanzieren, die illegale Immigration unterstützen, und sich in die Innenpolitik Ungarns einzumischen. Am 20. Juni 2018 verabschiedete das ungarische Parlament eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Immigration, das "Stop-Soros-Gesetz".

Soros und die von ihm gegründeten Open Society Foundations behaupten, sich für Toleranz und Offenheit einzusetzen. Dabei ist es grade Toleranz, die ihnen fehlt. Sie behaupten, sich für Demokratie einzusetzen, aber das von ihnen an den Tag gelegte Verhalten ist Willkür. Alle Staaten und Regierungen, die andere Wertvorstellungen als sie haben, wollen sie mit allen Mitteln verändern und stürzen. Die Open Society Foundations führen in mehr als 100 Staaten Projekte durch und verfügen über 37 regionale Büros. Zu jedem Ort, zu dem sie kommen, bringen sie nicht Frieden und Aufschwung, sondern Umsturz, Gewalt und Konflikt. Soros hat vielleicht nicht verstanden, dass es auf dieser Welt über 2000 Volksgruppen, über 200 Staaten und mehr als 10.000 Religionen (und religiöse Strömungen) gibt. Kann er die mi

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