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Auf dem Weg der Freiheit
03.09.2020

Die Geschichte erinnert sich an das unauslöschliche Streben der Menschheit nach Freiheit, das sich im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Formen geäußert hat. Die letzten Ereignisse in Belarus erinnerten uns alle an die Bedeutung der Freiheit und zeigten die Möglichkeit friedlicher Proteste. Vor kurzem wurde eine Solidaritätsinitiative mit dem Titel "Der Weg zur Freiheit" durchgeführt, um belarussische Freiheitsverteidiger zu unterstützen. Diese Initiative brachte mehr als 50.000 Menschen zusammen, die eine lebende Kette von Vilnius bis zur Grenze zu Belarus bauten. Auf dieser Route können Sie auch die historischen Hügel der Freiheitskämpfe sehen, nämlich die Herrenhäuser und Burgen, die die Bewohner schützten und von Anfang an den Wunsch nach Freiheit förderten.

Gintaras Karosas, Präsident des litauischen Verbandes der Herrenhäuser und Burgen, erzählte über die Herrenhäuser und Burgen, die sich in der Nähe des vor kurzem erschallten Weges zur Freiheit sowie des vor 30 Jahren geschehenen Baltischen Weges befinden.

"Herrenhäuser sind ein Symbol für das Streben nach Freiheit und Einheit. Im Laufe der Jahrhunderte sind die klügsten Köpfe des Staates, Schriftsteller und Schöpfer hier gewachsen. Die Herrenhäuser versammelten Menschen, die das Streben nach Freiheit schätzten. Die Besatzer verfolgten, deportierten und verurteilten zum Tod daher eine Reihe von Gutsbesitzern, die die Kämpfer beschützten und unterstützten", schilderte G. Karosas und fügte hinzu, dass diejenigen, die den Geist des jüngsten Weges zur Freiheit spüren wollen, dies tun können, indem sie die Herrenhäuser in der Nähe der Stadt Vilnius und der Autobahn Minsk besuchen. Die gesamte Route kann nach den Worten G. Karosas an nur einem Tag besichtigt werden, und wer länger reisen möchte, kann zusätzlich die Herrenhäuser in der Nähe des Baltischen Weges besuchen, der vor dreißig Jahren stattfand.

Herrenhäuser und Burgen in der Nähe des Weges zur Freiheit

Burg von Medininkai

Die Festung wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Die Burg war einer der Hauptpunkte für die Verteidigung des litauischen Staates. Die Burg wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut, aber erhalten und wieder aufgebaut. Mit der Wiederherstellung der litauischen Staatlichkeit begann eine neue Phase im Leben der Burg. 1993 begann der Wiederaufbau des Burgturms.

Herrenhaus in Nemėžis

Die erste offizielle Erwähnung von Nemėžis geht auf das Ende des 15. Jahrhunderts zurück, als Prinz Alexander seine Braut hier feierlich begrüßte. 1836 das Herrenhaus erhielt seine heutigen Konturen, als Mykolas Tiškevičius einen zweistöckigen Backsteinpalast errichtete. Im 17. Jahrhundert befanden sich schon im Herrenhaus von Nemėžis neben den wichtigsten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden eine Wassermühle, eine Käserei und mehrere Brauereien sowie im 18. Jahrhundert die Papier- und Lederwerkstätten. Der letzte Palast des Herrenhauses, die Ställe und der Anfertigungsraum sind bis heute unverändert geblieben.

Herrenhaus von Markučiai

Bis heute ist Wohnhaus, Park aus dem 18. Jahrhundert mit Teichen, Familienfriedhof, St. Varvara-Kapelle und Denkmal für A. S. Puschkin erhalten geblieben. Das Museum zeigt sechs authentisch eingerichtete Räume aus dem späten 19. Jahrhundert. Hier werden Möbel, Fotografien, Haushaltsgegenstände und Kunstwerke ausgestellt.

Herrenhaus von Tuskulėnai

Der im 19. Jahrhundert erbaute Palast des Herrenhauses von Tuskulėnai ist bis heute erhalten. Der Palast gehört zur Zeit des Spätklassizismus und ist ein typisches Beispiel für eine Landresidenz.
Die östliche Fassade des Palastes mit Blick auf den Fluss Neris ist mit Formteilen mit Pflanzenmotiven verziert. Auf dem Dach stehen Skulpturen von drei antiken mythologischen Göttinnen - Diana, Junona und Venus.

Herrenhaus von Liubavas

Eines der ältesten Herrenhäuser des Landes, Liubavas, befindet sich in der Nähe der litauischen Hauptstadt Vilnius und ist für Besucher geöffnet. Hier befindet sich ein Museum für Geschichte, Kultur und technisches Erbe des Landes. Gebäude in barocker Architektur aus dem 18. Jahrhundert und ein System von Terrassenteichen machen dieses Herrenhaus im europäischen Kontext einzigartig. Die Wassermühle des Herrenhauses von Liubavas ist ein außergewöhnliches Gebäude, das von der Qualität des Mauerwerks überrascht und in der Vergangenheit viele Funktionen erfüllt hat. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Maschinerie der Mühle nicht mehr vom alten Wasserrad angetrieben, sondern von einer schwedischen Wasserturbine, die bis heute in Betrieb ist. Mit dieser Turbine wird noch heute in der Mühl

Kontakt:
Litauischen Verbandes der Herrenhäuser und Burgen Herr Gintaras Karosas p.d. Rieses pastas 8 14262 Vilniaus r. fon ..: +370 698 30925 web ..: https://www.lietuvos.dvarai.lt/en/