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Vom Pixel, der auszog, um ein Mensch zu werden
02.12.2
Haben Helden ein Leben nach dem Abspann oder endet ihre Existenz mit dem Ablaufen der Credits? Dieser Frage ist das deutsche Indie-Entwicklerstudio SuR ENTERTAINMENT in ihrem neuen PC-Rollenspiel No one lives in heaven nachgegangen und präsentiert seine Antwort in einem 40 stündigen Abenteuer, das mit der nötigen Portion Humor die Grenzen zwischen Programmierung und Realität verschwimmen lässt. Seit dem 11.06.2020 ist klar: Helden leben lange, doch NPCs sterben nie. Vertont mit der deutschen Stimme von Samuel L. Jackson präsentieren sich dem Spieler Charaktere, die zwar grundsätzlich nur aus Nullen und Einsen bestehen, diese aber so anordnen, dass sie von echten Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind. Sie haben einen Willen, Gefühle und ein Ziel: Das Spiel verlassen und sich in der echten Welt materialisieren. Der Spieler hat die Wahl: unterstützt er das evolutorische Vorhaben oder verweist er die Programme zurück in ihre Engine? Jedem Spiel liegt sowohl die englischsprachige als auch die deutsche Ausgabe des Almanachs Encyclopaedia Comédica bei, welche narrativ mit No one lives in heaven verwoben ist. NOLIH, wie der Titel abgekürzt genannt wird, gehört somit zu den multidimensionalen Medien, die mit herkömmlichen Erzählstrukturen brechen, um eine neue Stufe der Narration zu erreichen. Durch die hohe Zugänglichkeit kann das Spiel von Jung und Alt gespielt werden und dank der breiten Themenwahl kann sich jeder Spieler (unabhängig von seinen Vorlieben) etwas herausziehen.
Portrait:

SuR ENTERTAINMENT

Kontakt:
Benjamin Leuteritz [email protected] +4915785075048