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Nach nur zwei Jahren schon profitabel - Aequus-Gründer im Interview
08.11.2017

Edward Karr, leitender Direktor des Beratungsunternehmens Global Biotech Networks, traf sich mit den beiden Mitbegründern von Aequus Pharmaceuticals Inc. (ISIN: CA0076361033 / OTCQB: AQSZF), CEO Doug Janzen und COO Anne Stevens, zum Interview, um über die Zukunftspläne und Entwicklungsfortschritte des kanadischen Biotechnologie-Unternehmens zu informieren.

Zunächst stellt der CEO der Gesellschaft Doug Janzen sein Unternehmen vor und verdeutlicht, dass man sich auf einem erfreulichen Wachstumspfad befinde: "Heute sind wir eine kleine Firma, aber in nur kurzer Zeit seit unserer Gründung haben wir drei eigene Produkte mit Fokus auf die Bereiche Augenheilkunde und Neurologie entwickelt. Aktuell haben wir zwei Medikamente im Markt, die Einnahmen generieren und dazu noch schnell wachsen. In den USA konnten wir vor allem im Bereich Epilepsie Markenmedikamente mit hochentwickelten US Playern lizenzieren, die wir jetzt durch den Genehmigungsprozess bei Health Canada führen. Außerdem können wir auf ein erfahrenes Management-Team zählen, das Erfolge auf höchstem Niveau in der Medikamentenentwicklung wie auch in der pharmazeutischen Industrie vorzuweisen hat. Und diese Fähigkeiten nutzen wir jetzt für unser eigenes Entwicklungsmodell."

Danach will Ed Karr - https://www.youtube.com/watch?v=qJPRv0lSkWA&t=23s - wissen, wie sich die Produktpipeline weiter entwickeln soll. Die Antwort darauf gibt Frau Stevens: "Wir haben gegenwärtig eine Pipeline, die sowohl einen Entwicklungs- also auch kommerziellen Strang umfasst. Wir wollen differenzierte Produkte, die Patienten und Ärzten einen Nutzen bringen. Schauen wir auf unsere Entwicklungsprogramme: bevor wir auch nur einen einzigen Dollar ausgeben, haben wir schon mit 100ten von Ärzten gesprochen und ein kommerzielles Konzept durch und durch validiert, genau wie ein Produktprofil. Dann erst legen wir los und entwickeln das Produkt, um den Bedarf abzudecken. Wir wollen mit unseren Produkten Risiken mit signifikanten Folgen für Patienten vor allem in den Bereichen Psychiatrie und Epilepsie verringern. Wird beispielsweise einem Patienten in der Psychiatrie normalerweise täglich eine Tablette verabreicht und nur eine Dosis verpasst, so unterliegt er der Gefahr, rückfällig zu werden welche ihm wieder einen Krankenhausaufenthalt eibrocken könnte. Um das zu vermeiden, haben wir eine wöchentliche transdermale Formel entwickelt, die einer spezifischen Patientengruppe eine hervorragende Lösung bietet. Um diese transdermale Plattformtechnologie herum haben wir außerdem eine ganze Reihe von Produkten entwickelt. Dieser Technologie haben wir zum Durchbruch verholfen und eine kommerzielle Infrastruktur aufgebaut."

Zu diesem Aspekt ergänzte Janzen: "ein einzigartiges Merkmal von Aequus ist, dass wir schon Produkte auf dem Markt haben, obwohl es uns erst seit zwei Jahren gibt. Für uns als Mitbegründer war einer der wichtigsten Push-Faktoren, unser Business so schnell wie möglich in den profitablen Bereich zu bringen. Auch heute gehören wir noch zu den Hauptfinanzierern des Unternehmens. In früheren Jobs haben wir festgestellt, dass es auf dem kanadischen Markt ein Missverhältnis in der Preisbildung gibt. Es handelt sich im Grunde um einen kleinen Markt, der übersehen wurde - ein kleiner Renditemarkt von einem pharmazeutischen Standpunkt aus, aber dennoch ein effizienter Markt. 80% aller Kanadier leben in fünf oder sechs Städten. Auch wenn man auf diesem Nischenmarkt keine großen Umsätze generiert, so erzielt man dennoch hohe Margen. Als wichtiger Shareholder ist das natürlich attraktiv für uns. Deshalb ist es unsere Absicht, die 50 Millionen-Marke mit einer Marge von über 50 % bis zum Jahr 2020 zu knacken. Auch wenn wir jetzt noch ein kleines Unternehmen sind, sind wir trotzdem äußerst zuversichtlich, bald in die mittelgroße Kategorie aufzusteigen."

Ed Karr: "Wie lauten Ihre Pläne für die Zukunft?"

Janzen: "Jede Entscheidung, die wir treffen, beginnt mit einem Gespräch mit Klinikärzten und Kostenträgern, um zu verstehen, wo es Bedarf für ein Projekt gibt und wie man es umsetzen kann. Und da wir täglich als Schnittstelle zwischen Augenärzten und Neurologen fungieren, konnten wir mit unserem Verkaufsteam einen Bedarf für zusätzliche Produkte identifizieren, um den wir unser Portfolio ergänzen wollen - sowohl kommerziell, als auch entwicklungsfokussiert. Damit besitzen wir also eine wertvolle Entwicklungspipeline, die wir um globale Rechte ergänzen. Auf der anderen Seite bauen wir in den Bereichen Neurologie und Augenheilkunde eine wirklich gezielte kommerzielle Präsenz in Kanada auf."

Karr: "Sie sprachen von ein

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