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Nach zwei Bandscheibenvorfällen und Physiotherapie in Kempten wieder fit für den Halbmarathon
03.11.2017

Stefan (41) aus dem Allgäu ist ein aktiver und lebenslustiger Mann. Er ist im Geschäftskundenvertrieb eines regionalen Energieunternehmens tätig und ist Vorsitzender des örtlichen Stadtjungendrings. Er hat Familie, ist Vater zweier Töchter und genießt seine freien Minuten in der Natur beim Laufen - häufig sogar in Vorbereitung auf einen der nächsten Halbmarathons. Seine Fitness, die mentale Stärke und die Aktivität in allen Lebensbereichen hat Stefan sich nach zwei (!) Bandscheibenvorfällen wieder erarbeitet. Geholfen hat ihm dabei die intensive Physiotherapie bei den Therapeuten von f+p in Kempten. Im Gespräch berichtet er vom Gesundwerden.


Stefan, wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand beschreiben zu dem Zeitpunkt, als Sie f+p kennenlernten?

Ich kenne Ralf Fetzer und Robert Pfund schon sehr lange, noch aus der Zeit, als ihre Praxis für Physiotherapie im Freudental ansässig war. Ich war öfter dort aufgrund meiner Rückenschmerzen. Immer, wenn es gezwickt hat - und das hat es aufgrund meiner vielen Autofahrten als Vertriebsaußendienstler oft - war ich vor Ort und habe mir helfen lassen. Durch das häufige unterwegs sein und das viele Arbeiten hatte ich keine Zeit mehr, für einen entsprechenden Ausgleich für meinen Körper und meine Gesundheit zu sorgen. Die Gedanken "Ausfallen geht nicht, ohne mich bricht in meiner damaligen Firma alles zusammen" haben die häufigen Schmerzen überlagert. So habe ich 2006 meinen ersten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelsäulenbereich produziert, verbunden mit großen Schmerzen und Ausfallerscheinungen. Ich wurde in Kempten operiert und verbrachte 4 Wochen in stationärer Reha in Bad Wörishofen.


Und haben Sie in der Reha etwas dazu gelernt?

Die 4 Wochen haben natürlich nicht gereicht, mich für eine neue Lebensweise zu konditionieren. Das ist ein Prozess von mindestens 3 bis 4 Monaten, bis das einigermaßen sitzt. Wichtig war aber, dass ich dort den Grundstein fürs Training gelegt habe, das ich dann bei f+p regelmäßig weitergemacht habe. Während meiner Krankheitszeit, die rund ein Jahr dauerte, hatte ich nur ein Ziel: Ich will wieder fit werden und beruflich wieder einsteigen.


Und das hat geklappt?

Ja, ich habe dann recht schnell einen neuen Arbeitsplatz gefunden und hatte die Situation mit regelmäßigem Training an den f+p-Geräten recht gut im Griff. Auftretende Rückenschmerzen waren an dieser Stelle für mich ein guter Stressindikator. Daran merkte ich, dass es wieder Zeit war etwas kürzer zu treten.


Wie konnte es dann zu dem zweiten Bandscheibenvorfall kommen?

Durch einen Verkehrsunfall. Der Unfall schien im ersten Moment nicht schlimm, direkt danach ging es mir gut. Erst als ich die Unfallstelle verlassen habe, merkte ich die Schmerzen. Die Ärzte diagnostizierten ein massives Peitschensyndrom in der Halswirbelsäule (Schleudertrauma sagt man ja nicht mehr). Die Schmerzen in der HWS überlagerten meine sonstigen Rückenschmerzen dominant, so dass ich ständig in einer Fehlhaltung war. Ich tappte wieder in die Falle, dass ich dachte, durchhalten zu müssen. Ich bildete mir ein, ich arbeite 150 Prozent, dabei war das eine völlig verzerrte Wahrnehmung. Objektiv ließ meine Leistung bei diesem Gesundheitszustand natürlich nach. Ich bin über meine Grenzen gegangen, die Quittung war der zweite Bandscheibenvorfall und ein kompletter Zusammenbruch rund acht Monate nach dem Unfall.


War eine erneute OP notwendig?

Ich konnte nicht mehr laufen und mein linkes Bein nicht mehr ansteuern. Ich habe mit den Ärzten und Therapeuten alle konservativen Methoden, die es so gibt, ausgereizt. Dann war klar, ich brauche vermutlich nochmal eine OP. Im Orthozentrum in München wurden weitere MRTs gemacht, die das Ausmaß der Bandscheibenvorfälle deutlich machten. Teilweise gab es schon Verkrustungen und die Ärzte wiesen mich auf die diversen OP-Risiken hin wie dauernde Taubheit in den Beinen, drohende Inkontinenz und so weiter. Ich habe mich trotzdem für die OP entschieden, weil die Schmerzen und die dauernde Einnahme der höchsten Schmerzdosierung für mich nicht mehr auszuhalten waren. Ich war bei der Tageshöchstdosis angelangt.


Wie verlief die OP?

Im Aufwachraum habe ich bemerkt, dass ich mein Bein nicht ansteuern kann. Der Arzt erklärte mir, dass die Bandscheibenflüssigkeit den Nerv an den Wirbelkörper geklebt hatte und dieser beim Ablösen während der OP star

Portrait:

f+p wurde im Jahr 1995 von den Inhabern Ralf Fetzer und Robert Pfund gegründet und beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiter an den Standorten Kempten, Bad Grönenbach, Immenstadt und Memmingen. Die Philosophie der beiden Gründer "gesund bewegen" bringt es auf den Punkt: In allen fünf Geschäftsbereichen bei f+p geht es darum, die Gesundheit proaktiv zu erhalten oder sie in Verbindung mit der richtigen Bewegung wieder zu steigern, sei es im Fitness Club, in der Ambulanten Rehabilitation, in der Physio- und Ergotherapie, Diagnostik sowie im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Bei f+p arbeiten viele Bewegungsexperten unter einem Dach mit einem gemeinsamen Ziel: durch Bewegung fit, gesund und aktiv zu machen.

Kontakt:
Greiter & Cie. Unternehmenskommunikation GmbH Frau Nicole Miltenberger Am Bachtelweiher 6 87437 Kempten fon ..: 0831 9909 8888 web ..: http://www.greiter-cie.de email : [email protected]