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Kunsthaus Lempertz erzielt außerordentliches Ergebnis in der Frühjahrssaison
02.12.2
Mit 35,2 Mio. Euro umsatzstärkstes deutsches Kunstauktionshaus
In der Frühjahrssaison 2015 veranstaltete das renommierte Kunsthaus Lempertz so viele Auktionen wie noch nie zuvor und erzielte ein sensationelles Ergebnis von 35,2 Mio. Euro. Damit ist Lempertz das umsatzstärkste deutsche Kunstauktionshaus. Zudem ist es das einzige deutsche Kunstauktionshaus, das in drei Ländern Versteigerungen durchführt. Auch Inhaber Prof. Henrik Hanstein, der im September dieses Jahres 40 Jahre für Lempertz tätig ist, freut sich über den herausragenden Saisonabschluss.

Wachsende Internationalisierung und mehr Sammlungsversteigerungen

Wie im gesamten Kunstmarkt ist auch beim Kunsthaus Lempertz die zunehmende Internationalisierung deutlich spürbar. So kamen beispielsweise bei der Auktion von Gemälden und Zeichnungen Alter Meister des 19. Jahrhunderts im Mai dieses Jahres 50 Prozent der Käufer aus dem Ausland. Ebenso ist zu vermerken, dass zunehmend komplette Kunstsammlungen ausgelöst und versteigert werden, wie zum Beispiel die bedeutende Netsuke-Sammlung Kolodotschko, deren dritter Teil im Juni 2015 veräußert wurde. Mit der Sammlung avantgardistischer Sowjetporzellane erzielte Lempertz Weltrekordpreise und konnte damit dem Umsatz der Berliner Auktionen mehr als verdoppeln. Den höchsten Auktionspreis erzielte - wie bereits im Vorjahr - ein Objekt aus dem Rheinland: Für 930.000 Euro wechselte ein außergewöhnlicher Kaschmirsaphir den Besitzer.

Das Kunsthaus Lempertz besteht seit mehr als 200 Jahren und zählte bereits Johann Wolfgang von Goethe zu seinen Kunden. Am 26. September 2015 erscheint im DuMont Verlag eine Chronik zur Geschichte des renommierten Auktionshauses mit drei beigebundenen Originalgrafiken von Gerhard Richter, Gerhard Marcks und HAP Grieshaber.