FIR unterzeichnet Vertrag mit der Regierung des mexikanischen Bundestaates Jalisco

Kompetenzentwicklung 4.0 im mexikanischen Automotive Sektor Aachen, 30.10.2019. Mitte Oktober 2019 unterzeichneten das FIR an der RWTH Aachen und das Wirtschaftsministerium des mexikanischen Bundestaaten Jalisco („Secretaría de Desarrollo Económico Jalisco") eine Kooperationsvereinbarung, um damit die Zusammenarbeit im Bereich der Weiterbildung zu vertiefen. Zudem dient der Vertrag dem Ziel, den Austausch zwischen den Beschäftigten des mexikanischen Automotive Sektors zu verbessern und die künftige Zusammenarbeit mit Unternehmen, staatlichen Institutionen und Bildungsanbietern zu fördern. Ausgangspunkt der Kooperation bildet das vom BMBF seit 2017 geförderte Verbundprojekt E-Mas, das das Ziel verfolgt, Weiterbildungsangebote für die mexikanische Automobilindustrie zu erarbeiten und vor Ort anzubieten. Um die erfolgreichen Aktivitäten über das Ende der Projektlaufzeit im Juli 2020 hinaus fortzusetzen, verständigten sich die Vertragspartner nun auf folgende Ziele: • Gegenseitige Unterstützung bei der Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen. • Empfehlung und Vernetzung des jeweils anderen Vertragspartners. • Gemeinsame Organisation von Veranstaltungen im mexikanischen Bundesstaat Jalisco im Zusammenhang mit E-Mas. • Aktive Suche nach weiteren Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Sergio Ríos im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus Sergio Javier Ríos Martínez, verantwortlich in der Regierung des Bundesstaates Jalisco für ausländische Investitionen und internationale Zusammenarbeit („Director General de Atracción de Inversiones“), besuchte am 10. und 11. Oktober den FIR e. V. an der RWTH Aachen und traf dort neben dem FIR-Geschäftsführer und Clusterleiter Professor Dr. Volker Stich, Dr. Dagmar Pietz vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie den E-Mas-Projektkoordinator Drs. Roman Senderek vom FIR. Gemeinsam bekräftigte man die Erfolge aus dem E-Mas-Projekt und festigte die Fortsetzung der Maßnahmen, etwa die im Februar 2020 stattfindende II. Internationale Konferenz von E-Mas Guadalajara, Mexiko. Die Konferenz wird sich mit Themen rund um die Gestaltung des Wandels zu Industrie 4.0 und den Konzepten sowie den für diesen Wandel notwendigen Technologien im mexikanischen Industriesektor befassen. Das der Konferenz zu Grunde liegende Weiterbildungsprogramm „E-Mas“ wird unter Leitung des FIR gemeinsam mit den Partnern Deutsche MTM-Vereinigung, WBA Aachener Werkzeugbau Akademie, Lean Enterprise Institut sowie dem Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey entwickelt. Rios zeigte sich begeistert vom Besuch im Cluster Smart Logistik, der dort verfügbaren Infrastruktur mit Innovation-Labs und Industrie-4.0-Demonstrationsfabrik. Zudem identifizierte man über E-Mas hinausgehende inhaltliche Berührungspunkte, etwa im Bereich Smart Farming oder laufenden Projekten wie „Lernen in der digitalisierten Arbeitswelt“ LidA, ebenfalls BMBF-gefördert. Ein umfangreiches Besichtigungsangebot rundete den Besuch in Aachen ab. Dazu gehörte das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, das Institut für Integrierte Photonik (IPH) der RWTH Aachen und der Elektroautomobilhersteller e.GO Mobile AG. Weitere Informationen: http://e-mas.fir.de Pressemeldung inkl. Bildmaterial: 2019-18.fir-pressemitteilungen.de
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Aufgenommen am: 04.11.2019 08:56:36
Kontakt:Pressekontakt für das FIR: FIR e. V. an der RWTH Aachen Campus-Boulevard 55 52074 Aachen Birgit Merx, M.A. Tel.: +49 241 47705-150 Fax: +49 241 47705-199 E-Mail: presse@fir.rwth-aachen.de Dipl.-Betriebswirtin (FH) Marion Riemer Tel.: +49 241 47705-155 Fax: +49 241 47705-199 E-Mail: presse@fir.rwth-aachen.de
Firmenporträt:Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft. Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility. Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen. Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.
Verfasst von: Birgit Merx
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